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Von links: MdL Tobias Wald, Sylvia Felder, Alexander Uhlig, Technischer Geschäftsführer Bernhard Schäfer, MDL Hans-Peter Behrens und Olaf Herrmann vom Eigenbetrieb Umwelttechnik.
Mit 4,2 Millionen Euro fördert das Land Baden-Württemberg den Neubau der vierten Reinigungsstufe auf der Gemeinschaftskläranlage. Regierungspräsidentin Sylvia Felder übergab Erstem Bürgermeister Alexander Uhlig den Förderbescheid. Von links: MdL Tobias Wald, Sylvia Felder, Alexander Uhlig, Technischer Geschäftsführer Bernhard Schäfer, MDL Hans-Peter Behrens und Olaf Herrmann vom Eigenbetrieb Umwelttechnik.

4. Reinigungsstufe für Kläranlage Baden-Baden Sinzheim

Sylvia Felder übergibt 4,2 Mio. Fördermittelbescheid

Baden-Baden (06.11.2019). Im Frühjahr starten die Arbeiten zum Bau der vierten Reinigungsstufe auf der Gemeinschaftskläranlage Baden-Baden Sinzheim. Regierungspräsidentin Sylvia Felder überreichte dazu Erstem Bürgermeister Alexander Uhlig einen Fördermittelbescheid des Landes in Höhe von 4,2 Millionen Euro.

Die für den Schutz der Umwelt wichtige Gesamtmaßnahme kostet 23,7 Millionen Euro. Bühl beteiligt sich mit 400.000 Euro, die Gemeinde Sinzheim steuert 1,45 Millionen Euro bei.

Baden-Baden nimmt erneut Vorreiterrolle in Baden-Württemberg ein

Mit der neuen Technik nimmt Baden-Baden erneut eine Vorreiterrolle in Baden-Württemberg ein. Mit der vierten Reinigungsstufe gelingt es künftig, das Klärwasser zusätzlich in einem innovativen und zweistufigen Filterverfahren von Medikamenten-Rückständen, Hormonen, Röntgen-Kontrastmitteln oder Flammschutzmitteln weitestgehend zu reinigen. Die dazu nötige pflanzliche Aktivkohle produziert der Eigenbetrieb Umwelt aus Biomasse selbst.

Felder und Uhlig betonten, wie wichtig diese neue Technik für die Lebewesen im Sandbach ist. Denn der Bach führt gerade im Sommer wenig Wasser und ist deshalb im Moment noch recht hoch belastet. Auch die hohe Zahl der Baden-Badener Kliniken, Sanatorien und Altenheime sorgen für eine zusätzliche Belastung des Abwassers durch Spurenstoffe, speziell durch Rückstände aus Medikamenten. Ziel ist, mit der neuen Technik diese Spurenstoffe bis zu 80 Prozent zu reduzieren.

Dank an Bernhard Schäfer

Uhlig dankte dem Leiter der städtischen Umwelttechnik,  Bernhard Schäfer, und seinem Team für die hervorragende Arbeit. Schäfer betreue die Gemeinschaftskläranlage seit inzwischen über 30 Jahre und entwickle sie stetig weiter.