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Die Hand eines Säuglings greift nach der Hand eines Erwachsenen und umschließt einen Finger.
Symbolbild.

Standesamt meldet 1602 Geburten

Baden-Baden (07.01.2020). Die neuen Statistikzahlen des Jahres 2019 belegen wieder einen neuen Geburtenrekord. Mit 1602 Geburten wurde die Rekordzahl aus dem vergangenen Jahr überschritten.

Trend geht nach oben

Das kurstädtische Standesamt registrierte 2018 mit 1418 Geburten schon 92 Geburten mehr als noch im Jahr 2017 mit 1326 Geburten. 2016 wurden 1255 Geburten beurkundet, 1140 Geburten waren es 2015 und 1051 Geburten 2014. Der Trend geht rapide nach oben. Ein Grund liegt laut Stadtpressestelle auch in der Schließung der Geburtshilfe-Abteilung im Bühler Krankenhaus im Jahr 2016 sowie steigenden Geburtenzahlen im Migrationsbereich.

Die beliebtesten Namen

Für ihre Neugeborenen wählten die Eltern im vergangenen Jahr am häufigsten die Vornamen David, Elias und Noah. Emma und Mia waren die begehrtesten Namen bei den Mädchen. Gleich 16-mal beurkundete das Standesamt jeweils die Namen David, Elias und Noah als beliebtesten Jungennamen, je 13-mal galt es den Namen Emma und Mia einzutragen.

Bei den Mädchen folgen Lea und Sophia (je 12-mal) sowie Anna, Lena und Mila (je 10), Emilia und Sophie (je 9) sowie Elina, Ella, Maria und Marie (je 8). Bei den Jungs folgen den Spitzenreitern Ben (10), Alexander, Leo und Liam (je 9) sowie Anton, Jonas, Julius, Maximilian, Milan, Paul und Samuel (je 8).

Jahrelang sehr beliebte Namen wie Marie, Maximilian oder Lukas haben damit weiter etwas an Gunst verloren. Englischstämmige Vornamen wie Kevin, Cedric und Justin spielen bei der Namensfindung so gut wie keine Rolle mehr. Einzige Ausnahme ist Liam. Der bundesweite Trend zu kurzen Vornamen setzt sich auch in Baden-Baden weiter fort. 945 Eltern gaben ihrem Kind einen Vornamen, 604 Kinder haben zwei Vornamen und 38 Kinder erhielten mehr als zwei Vornamen. Insgesamt erblickten 828 Jungs und 774 Mädchen das Licht der Welt.

Weitere interessante Daten

Die aktuelle Statistik des Standesamtes eröffnet für den Stadtkreis noch weitere interessante Daten: Die Zahl der Eheschließungen belief sich im Vorjahr auf 346. Das sind 23 weniger als noch im Jahr 2018. Bei den Eheschließungen sind seit dem vergangenen Jahr auch gleichgeschlechtliche Paare enthalten.

Das Standesamt hielt 1199 Sterbefälle in seinen Registern fest, 2018 waren es 1130. Die Zahl der Kirchenaustritte stieg mit 412 Personen im Vergleich zu 2018 weiter an. 301 Bürger verließen die römisch-katholische Kirche und 104 Bürger die evangelische Kirche. Sieben Personen traten aus anderen Glaubensgemeinschaften aus.