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Porträt Stefan Kopetzky, daneben sein Buchcover "Propaganda"
©Jörg Schulz ©Rowohlt-Verl.

Steffen Kopetzky: Propaganda

Baden-Baden. In einer Kooperations-Veranstaltung des Kulturbüro Baden-Baden und der Stadtbibliothek liest Bestseller-Autor Steffen Kopetzky am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr im Café Kunsthalle aus seinem aktuellen Roman "Propaganda". Buchhandlung Straß ist mit einem Büchertisch vertreten.

In seinem beim Rowohlt-Verlag erschienen Buch verknüpft der Baldreit-Stipendiat von 2001 historische Fakten und Fiktion zu einer spannungsgeladenen Geschichte: 1971 wird der Ich-Erzähler John Glueck im US-Bundesstaat Missouri wegen eines bewusst herbeigeführten Unfalls inhaftiert. Im Gefängnis entwickelt sich der 1921 als Kind deutscher Vorfahren in New York Geborene zum Verschwörer gegen die US-Regierung. Er zieht Parallelen zwischen dem Vietnamkrieg und dem Versagen der US-Militärführung im Herbst 1944, das er als Soldat der Propaganda-Abteilung für psychologische Kriegsführung in Frankreich und bei Aachen selbst erlebt hatte.

Der Roman-Bestseller ist gespickt mit Film- und Literatur-Anspielungen und wurde in der Presse gefeiert: "Die Zeit" schrieb: "Propaganda ist eine glänzend geschriebene, unterhaltsame und zugleich lehrreiche Abenteuergeschichte, die einen starken Sog entwickelt." Und im Deutschlandfunk heißt es: "Wie schon im „Risiko“-Roman (auf den sich „Propaganda“ an einer Stelle bezieht) breitet Kopetzky ein opulentes, offenkundig aufwendig recherchiertes Panorama aus, das historisch verbürgte Figuren neben fiktive Figuren stellt und das Schlachtgemetzel dramaturgisch geschickt schildert – fast so, als habe es bislang kaum Prosa über das Blutvergießen im Zweiten Weltkrieg gegeben."

Der Eintritt zur Lesung ist frei.