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Die Rosengärtner Volker Soethoff (links) und David Klank bei der Arbeit am Beutig
Die Rosengärtner Volker Soethoff (links) und David Klank sind wahre Spezialisten innerhalb des städtischen Gartenamts.

30.000 Rosenstöcke zurückgeschnitten

Endspurt beim Rosenschnitt in den Rosengärten

Baden-Baden (02.04.2020). Jedes Jahr werden vor Beginn der Rosensaison die Rosenstöcke in den Baden-Badener Rosengärten „Gönneranlage“ und „Rosenneuheitengarten auf dem Beutig“ von den Rosengärtnern des Gartenamts geschnitten. In diesem Jahr hat der Rosenschnitt schon Mitte Februar begonnen und fand Ende März seinen Abschluss.

Insgesamt haben die Rosengärtner etwa 30.000 Rosenstöcke geschnitten. Der Schnitt der Rosen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Rosen stabil und neu verzweigen und ab Juni eine reiche und intensive Blüte entwickeln.

125 Rosenneuheiten beim Wettbewerb in 2020

Eine besondere Aufmerksamkeit beim Rosenschnitt erhalten stets die Rosen des jeweiligen Wettbewerbsjahrgangs für den Internationalen Rosenneuheiten-Wettbewerb. Diese Rosen werden ausschließlich von einem Gärtner geschnitten, damit alle Wettbewerbsrosen die gleiche Pflege und damit dieselben Startbedingungen bei der Rosenbewertung haben.

Abgeschlossen wurde Anfang März bereits die Pflanzung der neuen Wettbewerbsrosen für den Wettbewerbsjahrgang 2021. Seit November letzten Jahres hatten Züchter aus aller Welt ihre Neuzüchtungen nach Baden-Baden gesandt, die auf dem Beutig aufgepflanzt wurden und dort vier Jahre gepflegt werden.

Während im Jahr 2020 125 Rosenneuheiten zur Endbewertung anstehen, werden es im Jahr 2021 141 Rosenneuheiten sein. Allerdings ist zum aktuellen Zeitpunkt noch fraglich, in welcher Form und in welchem Rahmen die diesjährige Rosenbewertung stattfinden wird, die eigentlich für den 16. Juni vorgesehen ist.

Tipps für die Rosenpflege im eigenen Garten

Die beste Zeit zum Rosenschnitt ist immer die Zeit, in der die Forsythien blühen. Da die Forsythienblüte sich dem Ende zuneigt, sollten spätestens Anfang April diejenigen Rosenstöcke noch geschnitten werden, die bislang noch nicht zurückgeschnitten wurden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Rosen schon neue Triebe gebildet haben oder nicht.

Der Rückschnitt führt dazu, dass die Rosen wieder aus der Basis des Rosenstocks austreiben und kräftige, neue Triebe mit reichem Knospenansatz und buschige, starke Pflanzen bilden. Dies gilt insbesondere für Teehybriden, auch Edelrosen genannt, und Floribundarosen, auch Beetrosen genannt. Anders dagegen verhält sich der Schnitt der Strauch- und Kletterrosen.