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Gruppenbild der besten Teams und Radelnden.

Herausragende Leistungen beim Stadtradeln 2020

Baden-Baden (31.07.2020). Vom 1. bis 21. Juli 2020 beteiligte sich Baden-Baden an der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnis. Insgesamt legten 695 Radelnde in 46 Teams und 12 Mitglieder des Gemeinderates über 172.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Bei einem kleinen Empfang im Rathausinnenhof zeichnete Oberbürgermeisterin Margret Mergen die besten Teams sowie die radelaktivsten Einzelfahrer mit Urkunden und Preisen aus.

Wichtiger Beitrag zur eigenen Gesundheit und zum Klimaschutz

Oberbürgermeisterin Mergen freute sich über den enormen Zuspruch für die Aktion und wertete das Stadtradeln als vollen Erfolg. Neben Klimaschutz, Spaß, Gesundheitsförderung konnte ein Zeichen für mehr nachhaltige Mobilität gesetzt werden. Mit diesem großartigen Ergebnis hätten die Radelnden einen wichtigen Beitrag zur eigenen Gesundheit und zum Klimaschutz geleistet und damit 25 Tonnen CO2 im Vergleich zu Autofahrten vermieden.

Für die Prämierung und die Verlosung unter allen Teilnehmenden stifteten ortsansässige Firmen Sach- und Geldpreise für die Gewinner. Mergen dankte allen Partnern, die das Stadtradeln unterstützten. Zudem bedankte sie sich bei allen Teilnehmern des Stadtradelns 2020 und freute sich, dass das Stadtradeln auch 2021 in Baden-Baden fortgesetzt wird.

Teamwertung

Die meisten Kilometer legte mit 25.150 Kilometern (außer Wertung), das 85-köpfige Team der Stadtverwaltung Baden-Baden zurück. Nicht weniger beeindruckend war die Leistung des Teams „Hoba 2020 - 150 Jahre Gymnasium Hohenbaden“. Mit 96 Radelnden aus den verschiedensten Generationen sammelte das Team 22.499 Kilometer und stellte hiermit den offiziellen Sieger des Stadtradeln 2020 in der Kategorie „radelaktivstes Team“ (absolut). Es folgte auf dem zweiten Platz die Firma Grenke mit 11.754 Kilometern und das Team der Hospizbewegung mit starken 9.759 km.

Aber auch eine kleine Gruppe kann Außergewöhnliches leisten: Die sechs Stadtradelnden vom Team „SBSandweier“ legten in drei Wochen im Durchschnitt pro Kopf 671 Kilometer zurück und sicherten sich damit den Titel als „fahrradaktivstes Team“ (pro Kopf). Auf den zweiten Platz in dieser Kategorie kamen die AQUENSIS Velozipedler (449 Kilometer pro Kopf) und das Team des Kinder- und Jugendheims Baden-Baden- Eckbergstraße (401 Kilometer pro Kopf).

Ulrike Mitzel erhält eine Urkunde von Margret Mergen.
Alexandra Paulsen erhält eine Urkunde von Margret Mergen.
Das Team „SBSandweier“ erhält eine Urkunde von Margret Mergen.
Das Team „Hoba 2020 - 150 Jahre Gymnasium Hohenbaden" erhält seine Urkunden von Margret Mergen.

Einzelleistungen

Maximilian Römmich erhält eine Urkunde von Margret Mergen. Bild vergrößern
Stadtradeln-Star Maximilian Römmich.

Bei den Einzelleistungen siegte Gerald Schababerle vom Team Stadtverwaltung mit ausgezeichneten 2.166 Kilometern vor Heinz Teichmann (SBSandweier) mit 1.829,7 Kilometern und Sebastian Kamenz (ebenfalls Stadtverwaltung Baden-Baden) mit 1.632,9 Kilometern. Bei den Frauen sammelte Alexandra Paulsen (SWR Baden-Baden) mit herausragenden 1.370,5 die meisten Kilometer.

Radelaktivste Gemeinderäte waren bei den Frauen Ulrike Mitzel (347,5 Kilometer) und Ansgar Gernsbeck (500,5 Kilometer) bei den Männern. Gernsbeck trat für das Team CDU Baden-Baden in die Pedale, Mitzel für die SPD. Auch das Ergebnis des diesjährigen STADTRADELN-Star, Maximilian Römmich, der für diesen Titel 21 Tage ausschließlich mit dem Rad unterwegs war, kann sich mit 477,9 Kilometern sehen lassen.

Hintergrund

Baden-Baden war nach 2014 und 2015 zum dritten Mal beim Stadtradeln dabei. Beim dem Wettbewerb geht es um Spaß am Fahrradfahren, um tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bis Ende Oktober können deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen durchführen, um für eine nachhaltige Mobilität und bessere Lebensqualität durch weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgase und weniger Lärm einzutreten.