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Heike Kronenwett, Dr. Werner Löhle, OB Margret Mergen und Dr. Katja Mikolajczak (von links) sitzen am Roulette-Tisch im Stadtmuseum

Neu: Mit dem Smartphone durch das Stadtmuseum

Baden-Baden (16.10.2020). Besucher können die Dauerausstellung des Stadtmuseums jetzt auch mit Hilfe ihres Smartphones erkunden und dabei spannende Hintergründe zu den Exponaten aus der über 2000-jährigen Geschichte Baden-Badens erfahren.

Bei einem Pressegespräch erläuterten Heike Kronenwett, Leiterin des Stadtmuseums/Stadtarchivs und Dr. Katja Mikolajczak, Leiterin der Abteilung Stadtmuseum, gemeinsam mit Dr. Werner Löhle, Vorsitzender des Freundeskreises Stadtmuseum/Stadtarchiv und Oberbürgermeisterin Margret Mergen, wie es zu dieser Neuerung kam.

Audioguide bereits seit 2016

Der Audioguide des Museums liefert bereits seit 2016 vielseitige Einblicke, nun steht er auch online als Web-App zur Verfügung. Die Online-Version ist reich bebildert und bietet verschiedene Möglichkeiten der Navigation unter anderem über einen Plan der Ausstellungsräume.

Außerdem kann zwischen den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch gewählt werden. Ermöglicht wurde die Umsetzung dieses Projekts durch die großzügige Förderung des Freundeskreises Stadtmuseum/ Stadtarchiv Baden-Baden. Für die Organisation und inhaltliche Betreuung war die Leiterin der Abteilung Stadtmuseum Dr. Katja Mikolajczak zuständig.

Wissenswertes und Amüsantes auf 60 Stationen

Der Online-Audioguide ist unter anderem auf der Webseite des Stadtmuseums unter www.baden-baden.de/stadtmuseum zu finden und kann jederzeit kostenfrei abgerufen werden. So kann man auch nach dem Aufenthalt im Museum Gesehenes vertiefen oder sich Anregungen für einen kommenden Besuch holen.

Auf 60 Stationen verteilt wird Wissenswertes und Amüsantes aus der langen Historie Baden-Badens vermittelt. Die Themen sind so vielseitig wie die Exponate des Museums und spannen einen Bogen von römischen Badefreuden über die Zeit Baden-Badens als markgräfliche Residenz und seinen Aufstieg zum Weltbad, das viele illustre Persönlichkeiten anzog, bis zu den Einschnitten und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.

Weitere Informationen

Die Museumsleitung hatte schon länger geplant, den Audioguide auch für Smartphones anzubieten, da er so flexibler genutzt werden kann und zusätzlich Möglichkeiten zur Illustration bietet. Durch die Corona-Pandemie erhielt dieses Vorhaben eine besondere Dringlichkeit: Zum Schutz der Besucher müssen die klassischen Audioguidegeräte vor jeder Nutzung mit Einweg-Überziehern versehen werden, was sehr aufwändig ist.

Glücklicherweise war angesichts dieser Situation der Freundeskreis des Stadtmuseums und Stadtarchivs spontan bereit, die Kosten für die Programmierung zu übernehmen. So konnte das Projekt in kürzester Zeit verwirklicht werden, wofür OB Mergen allen Beteiligten und insbesondere auch dem Freundeskreis dankte.