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Hinten: Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Matthias Götz (Leiter Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung ) und Lehrer Manfred Piendl (von links). Vorne: Schüler der Kursstufe 1 des MLG beim zusammenbauen der CO2-Ampeln.
Margret Mergen und Matthias Götz besuchten die Kursstufe 1 des MLG von Lehrer Manfred Piendl (von links).

CO2-Ampeln für Baden-Badener Schulen

Baden-Baden (16.12.2020). Mit Leuchtdioden ausgestatte CO2-Ampeln helfen dabei die CO2-Konzentration in Klassenzimmern zu überwachen und zeigen an, wann es an der Zeit ist zu lüften. Wegen Lieferengpässen musste die Stadt lange auf Bauteile warten. Jetzt sind die Bausätze eingetroffen und am Markgraf-Ludwig-Gymnasium (MLG) und der Louis-Lepoix-Schule (LLS) hat die Montage der Ampeln begonnen.

Schüler löten Ampeln selbstständig

Oberbürgermeisterin Margret Mergen besuchte gemeinsam mit Matthias Götz vom städtischen Fachgebiet Informationstechnik und Digitalisierung die Kursstufe 1 am MLG, um sich vor Ort ein Bild von der Produktion zu machen. Unter der Anleitung von Lehrer Manfred Piendl löten die Schüler im NwT-Unterricht die Ampeln.

Dabei lobte Oberbürgermeisterin Mergen das Engagement der Schüler: „Die Schüler erhalten nicht nur einen Einblick in die technische Materie, sie unterstützen uns auch dabei alle Schulen mit Ampeln auszustatten. Die Großen in den weiterführenden Schulen bauen für die Kleinen in den Grundschulen mit. Das ist eine tolle Aktion.“ Die Geräte funktionieren mit einem kleinen Sensor und messen Luftfeuchtigkeit, Temperatur und CO2-Gehalt. Wenn die CO2-Konzentration den Grenzwert überschreitet, springt die Ampel auf Rot.

Geräte mit dem WLAN verbunden

Darüber hinaus sind die Geräte mit dem WLAN verbunden. So können die Werte auf dem Smartphone oder dem Computer live abgerufen werden. Die Gehäuse für die Ampeln werden von einem Baden-Badener Unternehmen gefertigt. Neben den Schülern der LLS und des MLG beteiligen sich auch die Auszubildenden des Fachgebiets Informationstechnik und Digitalisierung an der Produktion.

Auch wenn die Geräte unmittelbar benötigt werden, ist die Kooperation langfristig angelegt. In Zukunft sollen die CO2-Ampeln von den Schülern nicht nur montiert, sondern auch programmiert werden. In Kooperation mit IT-Mitarbeitern der Stadt können die Schüler dann erste Erfahrungen im Bereich der Softwareentwicklung sammeln.