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Frau zeigt ihren Bizeps
© Sunny studio / AdobeStock

Internationaler Frauentag 2021

Baden-Baden (04.03.2021). Lange hatten die Gleichstellungsbeauftragten der Region gehofft, auch in diesem Jahr eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag anbieten zu können. Leider mussten sie sich schweren Herzens von der Durchführung des traditionellen Frauenfrühstücks verabschieden. Die Corona Pandemie lässt die beliebte Veranstaltung leider nicht zu.

„Wir erinnern uns an viele tolle Frauentags-Veranstaltungen und beginnen bereits mit den Planungen für das Frauenfrühstück 2022. Nächstes Jahr feiern wir wieder gemeinsam und freuen uns schon darauf“, so der hoffnungsvolle Ausblick der Beauftragten für Chancengleichheit der Städte Baden-Baden, Gaggenau und Rastatt, des Landkreises, der Agentur für Arbeit und die IG Metall Frauen. Mit einem Videoclip lassen die Veranstalterinnen außerdem die Frauentage der letzten Jahre Revue passieren.

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Doch auch wenn ein Treffen am 8. März nicht möglich ist, sollen die Frauen am Internationalen Frauentag gefeiert werden. Und dies in diesem Jahr ganz besonders. „Wir befinden uns seit einem Jahr im Ausnahmezustand und in vielen Bereichen sind bestehende Ungleichheiten mehr denn je deutlich geworden. Gerade Frauen sind jetzt gefragt“, so die Veranstalterinnen.

Frauen zeigen in der Krise besondere Stärken

Wie schon in der Vergangenheit hätten auch in dieser Krise die Frauen ihre besonderen Stärken gezeigt. Seien es die Kassiererinnen, die Kranken- und Altenpflegerinnen oder die Erzieherinnen, die in ihren systemrelevanten Berufen „den Laden am Laufen halten“ – wie es auch die Kanzlerin treffend formuliert habe. Nicht zu vergessen die kaum zu bewältigenden Herausforderungen, vor denen die Familien in Zeiten fehlender Kinderbetreuung, geschlossener Schulen oder geschlossener Tagespflegeinrichtungen stünden.

In vielen Fällen hätten auch hier die Frauen die Hauptlast der Sorgearbeit getragen. „Angemessene Bezahlung und vor allem bessere Bedingungen - insbesondere im Pflegebereich - werden deshalb zu Recht gefordert“, verdeutlichen die Gleichstellungsbeauftragten der Region. Denn alle Frauen könnten stolz auf sich sein. Das solle am Internationalen Frauentag zum Ausdruck kommen und von jeder Frau gefeiert werden.