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Drei Männer sehen sich Baupläne an.
Der Schulbau hat begonnen: Mit Hilfe der Spenden aus Baden-Baden entsteht eine Vor- und Grundschule mit drei Klassenräumen in Kikumbi.

„Schulen für Afrika“: Schulbau hat begonnen

Baden-Baden (17.03.2021). Der Schulbau in Uganda für das Projekt „Schulen für Afrika“ hat begonnen. Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative aller kommunaler Spitzenverbände in Deutschland „1000 Schulen für unsere Welt“ hatte Oberbürgermeisterin Margret Mergen gemeinsam mit anderen Städten und Landkreisen dazu aufgerufen Spenden für die Realisierung von Schulbauprojekten zu sammeln. Für Baden-Baden wählte OB Mergen den Bau einer Schule in Uganda aus.

Insgesamt 46.000 Euro aus vielen Einzelspenden sind in Baden-Baden zusammengekommen. Mergen bedankt sich für das großzügige Engagement aller Spender: „Das ist ein großartiges Ergebnis. Ich danke allen Privatpersonen, Schulen, Firmen oder Vereinen und dem Gemeinderat, die einen Beitrag zu diesem großen und nachhaltigen Projekt geleistet haben. Durch die Schaffung der erforderlichen Bildungsinfrastruktur verringert sich die Armut und es können Perspektiven vor Ort, also eine Zukunft geschaffen werden.“

Bau einer Vor- und Grundschule in Kikumbi

Für Baden-Baden hatte sie zunächst einen Schulblock mit vier Klassenräumen in einem großen Schulkomplex in Gulu, 360 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kampala in Uganda, vorgesehen. Für dieses Projekt wären 67.000 Euro notwendig gewesen. Durch die seit fast einem Jahr andauernden Corona-Einschränkungen sei es schwieriger geworden bei Veranstaltungen Spenden für dieses Projekt zu sammeln. Aus diesem Grund habe sich die Stadt Baden-Baden in enger Absprache mit der Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“ dazu entschieden den Bau einer anderen Schule zu unterstützen.

Die Spenden aus Baden-Baden fließen nun in den Bau einer Vor- und Grundschule mit drei Klassenräumen in Kikumbi. Dieses Projekt wird mit 45.000 Euro sofort umsetzbar. Die Schule bietet Platz für 80 Schüler. Kikumbi liegt in der Region Mityana, ungefähr 70 Kilometer westlich von Kampala. Im Januar wurde ein geeignetes Grundstück gekauft. Der Baubeginn verzögerte sich allerdings noch, da es nach den Präsidentschaftswahlen Anfang des Jahres zu Unruhen kam. Laut den Verantwortlichen vor Ort hat sich die Lage inzwischen aber beruhigt und der Schulbau konnte starten.

Mergen freut sich über Start der Arbeiten

Dazu erklärt Mergen: „Ich freue mich sehr, dass die Bauarbeiten begonnen haben und wir das Projekt jetzt Schritt für Schritt realisieren können. Die Corona-Pandemie hat auch in dieser Sache vieles verzögert. Uns war es sehr wichtig, dass unsere Spenden vollständig in ein Projekt vor Ort fließen und der Betrieb einer Schule langfristig garantiert ist. Mit dem Bau dieser Schule können wir das gewährleisten und einen wertvollen Beitrag leisten. Ich bin sehr dankbar für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit Fly & Help, die ausgezeichnet geklappt hat.“