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Gruppenbild im Alten Ratssaal. Bürgermeister Roland Kaiser, Christel Moritz, Einsatzleitung Aktion Nächstenhilfe der AWO gGmbH und Pflegestützpunkt-Leiterin Tanja Fröhlich (von rechts nach links) stehen mit Abstand.
Bürgermeister Roland Kaiser, Christel Moritz, Einsatzleitung Aktion Nächstenhilfe der AWO gGmbH und Pflegestützpunkt-Leiterin Tanja Fröhlich (von rechts nach links) informierten über die Fortsetzung der mittlerweile 8. Städtischen Demenzkampagne und stellten das neue Programm vor.

8. Städtische Demenzkampagne in Folge startet

Baden-Baden (27.04.2021). Demenz kann jeden treffen – direkt, im persönlichen Umfeld, bei Nachbarn, Freunden und Bekannten. Umso wichtiger ist es, diese Erkrankung nicht zu tabuisieren, sondern vielmehr auf breiter Basis darüber zu informieren und somit das Verständnis dafür zu fördern. Denn nur so hilft man insbesondere den Betroffenen und ihren Angehörigen.

In Baden-Baden geschieht dies seit Jahren sehr erfolgreich mit der Städtischen Demenzkampagne unter dem Motto „Begleite mich – in meine Welt“. Sie wurde 2013 vom städtischen Pflegestützpunkt unter der Leitung von Tanja Fröhlich ins Leben gerufen und wird seither von ihr federführend organisiert – in diesem Jahr zum mittlerweile achten Mal.

Ansprechendes Angebot

Im Rahmen eines Pressegesprächs informierten Bürgermeister Roland Kaiser und Tanja Fröhlich gemeinsam mit Christel Moritz von der AWO, stellvertretend für die beteiligte Arbeitsgruppe, über die wesentlichen Eckpunkte der Kampagne und stellten das diesjährige Veranstaltungsprogramm vor. „Das war alles anderen als einfach vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage“, wie Fröhlich betonte.

Doch nach intensiven Beratungen der beteiligten Akteure hat man ein wiederum ansprechendes Angebot für die diesjährige Demenzkampagne ausgearbeitet. „Es war uns wichtig, zu planen und wenigstens ein kleines Programm zusammenzustellen. Denn vor allem Angehörige benötigen den Austausch und Informationen – und das weniger digital, sondern möglichst im persönlichen Kontakt“, so die Koordinatorin weiter.

Entstanden ist ein Programmheft mit elf Veranstaltungen, im Zeitraum von Mai bis Oktober. Angepasst an die geltenden Hygienevorschriften gibt es überwiegend Vorträge und Schulungen – teilweise sogar im Freien. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt und eine Anmeldung erforderlich.

Netzwerk unbedingt aufrechterhalten

„Leider können wir ein Zusammentreffen von Risikogruppen oder übergreifende Angebote wie in den vergangenen Jahren dieses Mal nicht anbieten“, bedauert Tanja Fröhlich, „allerdings sind wir zuversichtlich, dass dies in 2022 wieder möglich sein wird. Denn beliebte Programmpunkte wie etwa die Rollator-Tanzparty, Busausflüge, Gottesdienste, das Gartenfest, aber auch Musikveranstaltungen gehörten mit zu den Highlights der Veranstaltungsreihe und sollen auch künftig wieder fester Bestandteil sein.“

Fröhlich und Bürgermeister Kaiser unterstrichen, wie wichtig es sei, „gerade in diesen Zeiten das Netzwerk unbedingt aufrechtzuerhalten, damit die Kampagne auch in den kommenden Jahren so erfolgreich fortgesetzt werden kann.“ Den Pressetermin nutzten beide auch, um sich bereits im Vorfeld sowohl bei allen Mitwirkenden als auch bei den Sponsoren „für die anhaltende Motivation und das stetige Engagement für die Personengruppen zu bedanken“. „Diese vorbildliche, öffentlichkeitswirksame Demenzkampagne, die in Baden-Baden schon eine langjährige Tradition hat, lebt vor allem auch von den Kooperationspartnern, die sich hier Jahr für Jahr sehr engagieren“, lobte Roland Kaiser abschließend.

Nach aktuellem Stand muss der zum Start der Demenzkampagne geplante erste Vortrag von Dr. Stefan Marks zum Thema „Menschenwürde und Scham“ am Dienstag, 11. Mai, Corona-bedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden (Weitere Informationen folgen). Doch hoffen die Veranstalter, dass dann zumindest die ab Juni folgenden Termine in der genannten Reihenfolge stattfinden können.

Weitere Informationen und Anmeldung

Deshalb sollten sich Interessierte im Vorfeld immer beim jeweils genannten Veranstalter im Programmheft erkundigen. Denn dort ist auch die Anmeldung erforderlich. Weitere Fragen rund um die Demenzkampagne beantwortet ansonsten Tanja Fröhlich direkt, unter der Telefonnummer 07221 93-1492 oder per E-Mail unter . Das neue Programmheft findet sich auch im Internet sowie bei den Bürgerbüros und Dienstleistern im Pflegebereich.

Bei der Demenzkampagne 2021 sind folgende Akteure beteiligt, die gemeinsam mit dem städtischen Pflegestützpunkt eine Arbeitsgruppe bilden: Alzheimer Gesellschaft Baden-Baden e.V., Ambulanter Hospizdienst Baden-Baden, AWO gGmbH, Caritasverband für die Stadt Baden-Baden e.V., DRK Kreisverband Baden-Baden e.V., Evangelische Kirchengemeinde Baden-Baden, Fachschule für Altenhilfe Robert-Schuman-Schule sowie Klinikum Mittelbaden. Mit dabei ist auch wieder der Verein PaTe (Palliativ Team Mittelbaden e.V.).

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