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Drei Männer arbeiten an dem Schulhaus
(c) Fly & Help Auf der Baustelle in Kikumbi geht es zügig voran.

„Schulen für Afrika“: Schulbau kommt zügig voran

Baden-Baden (21.04.2021). Der Schulbau in Uganda für das Projekt „Schulen für Afrika“ kommt zügig voran. Nach dem Start im März gab es bisher keine Komplikationen. Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“ entsteht derzeit mit Hilfe von Spenden aus Baden-Baden eine Vor- und Grundschule in Kikumbi, ungefähr 70 Kilometer westlich von Kampala.

Die Schule mit drei Klassenräumen soll nach der Fertigstellung Platz für 80 Schüler bieten. Nachdem im Januar ein geeignetes Grundstück gekauft werden konnte, wurde im März mit dem Bau begonnen. Seitdem laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Laut einem Projektpartner aus Deutschland, der vergangene Woche die Baustelle besuchte, kommt es aktuell zu keinerlei Verzögerungen. Aktuell würden die Stützpfeiler für das Dach gegossen und die Wände bis auf Dachhöhe gemauert.

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(c) Fly & Help

Uganda gehört zu den ärmsten Ländern der Welt

Trotz vieler Fortschritte in den vergangenen Jahren gehört Uganda immer noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Besonders in ländlichen Gebieten ist die Armut groß. 34 Millionen Menschen leben ohne Stromversorgung, rund 20 Prozent der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Um Perspektiven vor Ort zu schaffen und Kindern den Besuch einer Schule zu ermöglichen, entschied sich Oberbürgermeisterin Margret Mergen 2019 die Aktion „Schulen für Afrika“ zu starten.

Dabei kamen Insgesamt 46.000 Euro aus vielen Einzelspenden in Baden-Baden zusammen. Die Zusammenarbeit läuft über die Reiner Meutsch Stiftung „Fly & Help“, die bereits zahlreiche Schulen weltweit mit Hilfe von Spendenmitteln errichtet hat, gemeinsam mit der Naume Kinderstiftung. Schirmherr ist Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.