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IT-Berater aus Ettlingen und Nora Welsch bauen Rampen aus Lego-Steinen. Ein Smartphone nimmt alles auf.
Auf ihrem „Heldentatenweg“ unterstützten kürzlich IT-Berater aus Ettlingen das von Nora Welsch initiierte Baden-Badener Legorampen-Projekt.

"Heldentatenweg" macht Halt bei Legorampen-Projekt

Baden-Baden (14.07.2021). „Und, wie baut man daraus eine Rampe?“ Mit dieser Frage beschäftigten sich kürzlich vier Mitarbeiter der esentri AG, IT-Berater aus Ettlingen. Denn sie machten auf ihrem „Heldentatenweg“ Halt in Baden-Baden, um die ehrenamtlichen Legobauer um die städtische Behindertenbeauftragte Nora Welsch mit ihrer Arbeitskraft zu unterstützen.

Gemeinsam mit zehn Ehrenamtlichen aus dem Baden-Badener Legobauer-Team mit und ohne Behinderung setzte die vierköpfige Gruppe dabei Legosteine so zusammen, dass daraus Rampen entstehen. Wie schon mehrfach berichtet, machen diese Rampen Geschäfte und Einrichtungen in Baden-Baden barrierefrei zugänglich und werden kostenfrei verschenkt.

Das soziale Projekt „Heldentatenweg“

Wie das soziale Projekt „Heldentatenweg“ konkret abläuft, berichtete Nora Welsch im Anschluss. So sind die vier ITler mit E-Bikes von Ettlingen bis nach Baden-Baden gefahren, um auf ihrem Weg gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Der Clou dabei ist: sie dürfen keinerlei technische Navigationsmittel nutzen und sind somit ganz auf den kommunikativen Austausch mit Passanten angewiesen.

Auch im städtischen Fachbereich Bildung und Soziales war ein guter Austausch möglich. Sie wurden von Lego-Koordinatorin Sophia Mann, den engagierten Ehrenamtlichen sowie Nora Welsch empfangen. Dort erfuhren sie, wie der Bau der Rampen Schritt für Schritt abläuft, damit schließlich eine massive Rampe entsteht, die auf die Stufe eines bestimmten Geschäftes angepasst ist.

Weitere Rampen sind in Arbeit

Aktuell entsteht eine Rampe für eine Physiopraxis in der Weststadt. Weitere Rampen sind in Arbeit. Das ehrenamtliche Legobauer-Team trifft sich einmal die Woche und ist auf Legospenden angewiesen, um weiterbauen zu können. „Es ist immer toll, wenn Menschen über die Legosteine zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema Barrierefreiheit kommen und merken, wo überall Hürden für Menschen mit Behinderungen im Alltag sind“, so die Behindertenbeauftragte.

Lego-Koordinatorin Sophia Mann freute sich vor allem auch über die mitgebrachten Legosteine der esentri AG, die dann vor Ort in einer der Rampen verbaut werden konnten. Wer sich ebenfalls beteiligen möchte wendet sich an die städtische Behindertenbeauftragte Nora Welsch, Telefon 07221 93-20 18, oder per E-Mail an .