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OB Margret Mergen (zweite von rechts) informiert im Gemeinderatssaal
OB Margret Mergen (zweite von rechts) informierte heute über die neu geschalteten Impftermine.

Mehr als 7000 neue Impftermine freigeschaltet

Baden-Baden (24.11.2021). Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bürgermeister Roland Kaiser, Dr. Ingo Wiedenlübbert von der Kassenärztlichen Vereinigung, PD Dr. Thomas Iber, medizinischer Geschäftsführer des Klinikum Mittelbadens, und Matthias Götz, Leiter des städtischen Fachgebiets Informationstechnik und Digitalisierung, informierten heute (24. November) die Vertreter der Presse über die aktuelle Corona-Situation.

Weitere buchbare Termine veröffentlicht

Über 1600 Impftermine im Löwensaal in Lichtental, der Stadthalle Steinbach, der Grundschule Sandweier und im regionalen Impfstützpunkt in der Klinik in Balg wurden in den vergangenen Tagen bereits freigeschaltet und gebucht. Heute Nachmittag sind unter www.baden-baden.de/impftermine neue Termine online gegangen.

Morgen Nachmittag, ab 15 Uhr, kommen noch weitere buchbare Termine hinzu. Damit schaltet die Stadt bis Jahresende über 7000 neue Impftermine in Baden-Baden frei. Die gewünschte Spritze, egal ob erste, zweite oder dritte, bekommt man bei den Sonderimpfaktionen der Corona-Schwerpunktpraxen in den Räumen der EurAka sowie in den regionalen Impfstützpunkten in der Klinik in Balg, der Shopping Cité sowie im Lichtentaler Löwensaal.

Kritische Situation im Klinikum Mittelbaden

„Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz um die schweren Corona-Verläufe einzudämmen und dadurch unser Gesundheitssystem zu schützen und am Laufen zu halten“, betonte die OB zu Beginn des Pressegespräches. Mergen appellierte an alle Unschlüssigen, die Vielzahl an angebotenen Impfterminen wahrzunehmen. Dr. Iber verwies auf die „absolut kritische Situation“ im Klinikum Mittelbaden.

Die Anzahl an stationär behandelten Covid-Patienten stieg in dieser Woche auf 45. Davon müssen sechs Personen auf der Intensivstation behandelt werden. Alle nicht lebensnotwendigen Operationen wurden verlegt, die Bettenanzahl erhöht sowie die Kapazitäten der Intensivstation erweitert. Zirka 80 Prozent der Patienten sind ungeimpft.

Impf- und Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen

Bürgermeister Kaiser gab einen Überblick über das Impf- und Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen. Die Booster-Impfungen in den Pflege- und Behinderteneinrichtungen sind weitestgehend abgeschlossen. Kaiser betonte, dass vor allem die Pflegeheime keine Corona-Hotspots darstellen. In fünf Kindertagesstätten gab es einzelne positive Fälle aber keine größeren Ausbrüche. Seit den Ferien wurden 27 Schüler und Lehrkräfte positiv getestet. Bisher ist es aber zu keinen Schulschließungen gekommen.

Auch bei den städtischen Kontrollen in Gastronomie und Einzelhandel gab es nur wenig Beanstandungen. Nach 64 Gaststättenkontrollen wurden zwei Betreiber angezeigt. Diese konnten keine Nachweise über eine Kontaktnachverfolgung ihrer Gäste liefern. Im Einzelhandel wurden 27 Geschäfte kontrolliert. Hier gab es 15 geringe Beanstandungen, die schnell behoben werden konnten und keine Anzeigen nach sich zogen. Im Laufe des Tages finden mehrere Schwerpunktkontrollen zusammen mit den Stadtwerken in den Buslinien statt. Hier wird die Einhaltung der neu eingetretenen 3G-Regel überprüft.

Margret Mergen zuversichtlich

Zum Abschluss zeigte sich die OB zuversichtlich. Bis zum Jahresende können mit den geschalteten Impfterminen und denen der Haus- und Fachärzte zirka 25.000 Impfwillige ihren Pieks erhalten. Die Stadt Baden-Baden arbeitet zudem an weiteren Impfangeboten durch die Mobilen Impfteams und die Ärzteschaft. Dr. Wiedenlübbert wies erneut darauf hin, bereits bestehende und gebuchte Impftermine wahrzunehmen, um die Planung und den immensen Aufwand so gering wie möglich zu halten.