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In einem Pressegespräch informierte Oberbürgermeisterin Margret Mergen, hier im Bild mit Bürgermeister Roland Kaiser (links) und Dr. Ingo Wiedenlübbert (rechts), über die neugeschalteten Impftermine in Baden-Baden.
In einem Pressegespräch informierte Oberbürgermeisterin Margret Mergen, hier im Bild mit Bürgermeister Roland Kaiser (links) und Dr. Ingo Wiedenlübbert (rechts), über die neugeschalteten Impftermine in Baden-Baden.

Neue Impfangebote in Baden-Baden - 27.November bereits ausgebucht

Baden-Baden (10.11.2021). Oberbürgermeisterin Margret Mergen, Bürgermeister Roland Kaiser und Dr. Ingo Wiedenlübbert von der Kassenärztlichen Vereinigung informierten am Mittwoch, 10. November, die Vertreter der Presse über die aktuelle Corona-Situation.

Impftermine in Baden-Baden

Für weitere Impftermine in Baden-Baden, egal ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen, konnte das Mobile Impfteam (MIT) aus Karlsruhe gewonnen werden. Die ersten Termine stehen bereits fest. Am Freitag, 26. November, am Samstag, 4. Dezember, und am Samstag, 18. Dezember, wird das MIT in Baden-Baden impfen.

Dr. Ingo Wiedenlübbert ergänzte die Liste um einen weiteren Termin. Am Samstag, 27. November, findet eine groß angelegte Impfaktion statt, bei der mehrere hundert Impfwillige ihre Spritze erhalten können. Mittlwerweile sind für diese Aktion bereits alle Termine vergeben.  Sobald weitere Termine zur Verfügung stehen, wird die Stadtverwaltung darüber informieren. Die Buchung wird dann wieder unter www.baden-baden.de/impftermine möglich sein. (Aktualisiert  am 12.11.2021)

Die Notfallpraxis im Klinikum Mittelbaden wird, voraussichtlich ab der kommenden Woche, nachmittags an Werktagen zum Impfen bereit sein. An Wochenenden öffnen die Corona-Schwerpunktpraxen für eine Impfung.

Steigende Inzidenzen

Zu Beginn betonte Mergen die hohe Impfquote der Stadt Baden-Baden. Mit zirka 75 Prozent an Erstimpfungen und zirka 73 Prozent an Zweitimpfungen liegt der Stadtkreis derzeit an der Spitze der Impfquoten in Baden-Württemberg. Dennoch steigen im ganzen Land die Inzidenzen und auch die Zahl der Patienten, die auf den Intensivstationen behandelt werden müssen, nimmt zu. Auch das Klinikum Mittelbaden verzeichnet ansteigende Belegungszahlen. Überwiegend ungeimpfte und vermehrt jüngere Menschen werden in den Krankenhäusern behandelt. Die Bettenauslastung beträgt nach heutigem Stand zirka 85 Prozent, stationär werden 33 Covidfälle behandelt.

„Die Gesamttendenz ist eindeutig weiter steigend“, ergänzt Mergen die vorliegenden Zahlen. Auch der Berufsverband Deutscher Anästhesisten und die Gesellschaft für Anästhesiologie & Intensivmedizin warnen in einem offenen Brief an die Gesundheitsminister vor der sich weiter zuspitzenden Lage und der drohenden Priorisierung in der Patientenversorgung. Sie fordern unter anderem eine verbindliche 2G-Regelung insbesondere bei Großveranstaltungen sowie flächendeckende Impfangebote für alle.

Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen

Bürgermeister Kaiser informierte über das Infektionsgeschehen in den städtischen Einrichtungen. „Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in den Schulen und Kitas der Stadt Baden-Baden keine nennenswerten Häufungen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob und wie sich die Lage in den Wochen nach den Herbstferien verändert“, so Kaiser. Auch in den Pflegeeinrichtungen und anderen medizinischen Institutionen gibt es keine größeren Ausbrüche. Die bekannten Fälle waren weitestgehend Einzelfälle, welche durch schnelle und zuverlässige Testungen sowie eine gezielte Absonderung gut in den Griff gebracht wurden.

Kaiser machte ebenfalls auf eine Meldung des Gesundheitsamtes Rastatt aufmerksam. Aufgrund eines Strategiewechsels des Landes Baden-Württemberg sind beim Gesundheitsamt keine grundsätzlichen Kontaktnachverfolgungen von Corona-Erkrankten mehr möglich. Es wird nach einer Prioritätenliste gearbeitet, welche bei Ausbruchsschwerpunkten in Schulen und Kitas, Pflegeeinrichtungen, medizinischen Einrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe einschreitet.

Appell an alle Unschlüssigen

Inklusive dem Impfangebot der Haus- und Fachärzte gibt es damit vier verschiedene Möglichkeiten und Angebote für eine Impfung gegen das Coronavirus. Um lange Wartezeiten zu vermeiden werden die Bürger gebeten sich nach Möglichkeit vorher anzumelden. Zum Abschluss appellierte OB Mergen noch einmal an alle Unschlüssigen. Vor allem im Hinblick auf die Durchführung von weiteren Veranstaltungen ist es notwendig, die bereits sehr gute Impfquote weiter auszubauen.