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Stadt richtet festen Impfstützpunkt ein

Neue Corona-Schutzimpfungen in Klinik und Shopping Cité

Baden-Baden (18.11.2021). Bereits schon nächste Woche gibt es weitere Corona-Impftermine. Laut Dr. Ingo Wiedenlübbert gibt es ab Dienstag, 23. November, in den Räumen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in der Klinik in Balg von 14.15 bis 18 Uhr neue Corona-Impftermine.

Hinweis

Auf Grund der hohen Nachfrage sind bereits alle Impftermine ausgebucht.

www.baden-baden.de/impftermine

Impfstützpunkt wird eingerichtet

Die Stadtverwaltung drängt einen der vom Land zugesicherten Impfstützpunkte so schnell wie möglich nach Baden-Baden zu bekommen. Direkt nach der Ankündigung des Landes hat die Stadt, zusätzlich zu den Einzelimpfaktionen des zuständigen Mobilen Impfteams (MIT) Karlsruhe, den Antrag auf einen festen Impfstützpunkt für den Stadtkreis gestellt.

Momentan wird vom MIT Standort Karlsruhe das Personal für den kurstädtischen Impfstützpunkt eingestellt. Ziel ist, mit den Corrona-Schutzimpfungen am 6. Dezember im Fachmarktzentrum Shopping Cité starten zu können. In diesen Räumen war die Stadt bereits mit einem MIT des Kreisimpfzentrums Baden-Baden Sommer des Jahres aktiv.

Geplant sind im Impfstützpunkt pro Woche sechs Impftage, jeweils von 12 bis 18 Uhr. Dabei wird montags ohne Terminvoranmeldung, von Dienstag bis Samstag mit Terminvoranmeldung geimpft.

Impfaktionen an den Wochenenden

Zu diesen Angeboten planen die Corona-Schwerpunktpraxen im Stadtkreis voraussichtlich ab 4. Dezember weitere Impfaktionen an den Wochenenden anzubieten. Die Stadt wird dies mit geeigneten Räumen und der Organisation der Terminvoranmeldung unterstützen. Zudem sollen zusätzliche MIT-Termine eingerichtet werden, auch in den Ortsteilen.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen rief dazu auf, die Impftermine zu nutzen. Vor allem appellierte die OB an die noch immer ungeimpften Menschen im Stadtkreis, die erneute Chance, sich kurzfristig erstimpfen lassen zu können, tatsächlich im Interesse aller jetzt auch zu nutzen: „Nur wenn es uns gelingt, eine deutlich höhere Zahl an Geimpften zu erreichen, besteht die Hoffnung für uns alle, die Pandemie endlich nachhaltig und spürbar in die Knie zu zwingen.“

Weitere Informationen zu Impfstützpunkten

In diesem Zusammenhang teilte laut Städtetag Baden-Württemberg das Landesministerium für Soziales, Gesundheit und Integration dieser Tage mit, das Land sei von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass die niedergelassene Ärzteschaft sich nicht in der Lage sehe, die Auffrischungsimpfungen im bislang zugrunde gelegten Rahmen zu gewährleisten. Das Land, das die hiesige Impfstrategie verantwortet und auch zuständig ist, hat sich daraufhin entschlossen, zu den bislang 80 eingesetzten MIT weitere 75 MIT zusätzliche bereitzustellen.

In diesem Zusammenhang können auf kommunaler Ebene flächendeckend sogenannte regionale, wohnortnahe Impfstützpunkte etabliert werden, die an bis zu sieben Tagen in der Woche betrieben und von den MIT-Standorten bestückt werden. Auch hierfür stellt das Land zusätzliche Mittel zur Verfügung. Der Engpass sind die fehlenden Ärzte und medizinische Fachkräfte. Das Land betont, dass es sich bei diesen zusätzlichen Maßnahmen nach wie vor um eine bloße Ergänzung zur Aufgabe der niedergelassenen Ärzteschaft handelt.