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Eingangsbereich der Stadtklinik

Deutlicher Anstieg der COVID-19-Patienten im Klinikum Mittelbaden

Baden-Baden (24.03.2022). Im Klinikum Mittelbaden ist in den vergangenen Tagen die Zahl der stationären COVID-Patienten angestiegen. Am letzten Wochenende lag die Patientenzahl noch bei 41 stationären Patienten, wovon zwei intensivmedizinisch betreut werden mussten. Aktuell werden im Klinikum Mittelbaden 72 COVID-Patienten – so viele wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie - stationär behandelt. Allerdings gibt es momentan keine Intensivbelegung.

Trotz weniger Intensivpatienten stellt die hohe Auslastung der Normalstation mit COVID-Patienten eine Belastung dar. Außerdem sorgen die vielen Krankheitsfälle innerhalb des Personals im KMB für weitere Herausforderungen.

Planbare Operationen voraussichtlich bis 1. April nicht möglich

„Wir arbeiten an der Kapazitätsgrenze aufgrund der überdurchschnittlichen Personalausfälle. Seit 1. Januar 2022 sind 760 Mitarbeitende aufgrund einer COVID-19-Erkrankung ausgefallen. Das hat zur Folge, dass wir planbare, einbestellbare Operationen und Interventionen an den Klinikstandorten Baden-Baden Balg und Rastatt voraussichtlich bis 1. April 2022 nicht durchführen können“, erklärt PD Dr. Thomas Iber, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Mittelbaden.

Die von der Absage einer geplanten Operation betroffenen Patientinnen und Patienten werden direkt informiert. Mit dieser Maßnahme wird das Klinikum die Versorgung der Notfallpatienten gewährleisten und tragen der angespannten Personalsituation Rechnung.