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Beitragsreihe zum Zensus 2022: Wird man durch persönliche Angaben zum "gläsernen Bürger"? (Teil 6)

Baden-Baden (05.05.2022). Im Zusammenhang mit den Befragungen für den Zensus 2022 fragen sich manche Bürgerinnen und Bürger, ob man durch persönliche Angaben zum „gläsernen Bürger“ wird.

Das verneint Eunike Bottesch, bei der Stadtverwaltung zuständig für das gesamte Verfahren und führt aus: „Der Begriff ‚gläserner Mensch‘ oder ‚gläserner Bürger‘ wird häufig als Metapher des Datenschutzes verwendet. So steht der Begriff für die freiwillige, aber auch unfreiwillige Preisgabe von persönlichen Daten, wodurch die Menschen ‚gläsern‘ oder ‚durchleuchtbar‘ werden. Beim Zensus 2022 werden persönliche Informationen wie der Name und die Adresse für organisatorische Zwecke erfragt (zum Beispiel zum Ausschluss von Dubletten) und zum frühestmöglichen Zeitpunkt gelöscht. Diese Daten werden also nicht dauerhaft gespeichert oder für andere Zwecke genutzt oder weitergegeben. Die Auswertung der Zensus-Ergebnisse erfolgt ausschließlich auf Basis der anonymisierten Daten. Aus diesem Grund müssen die befragten Personen keine Befürchtungen haben, zu ‚gläsernen Bürgern‘ zu werden.“

Weitere Informationen

Die Erhebungsstelle Zensus 2022 der Stadt Baden-Baden ist zu erreichen unter Telefon 07221 93-18 59 0 oder per E-Mail unter . Weitere Informationen zum Zensus 2022 gibt es auf der Homepage des Statistischen Landesamtes unter https://www.zensus2022.de/DE/Home/_inhalt.html.

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