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Von links: Jonas Huck (Firma Mörmann), Alexander Ackermann, Martin Wurz (beide Architekturbüro Wurz und Partner), Klaus Mörmann (Firma Mörmann), Alexander Wieland (GSE), Margret Mergen (Oberbürgermeisterin Stadt Baden-Baden), Rolf Metzmaier, Achim Meier, Andrea Hesch (von Stulz-Schriever’sche Stiftung Baden-Baden).
© Thorsten Schlegel Von links: Jonas Huck (Firma Mörmann), Alexander Ackermann, Martin Wurz (beide Architekturbüro Wurz und Partner), Klaus Mörmann (Firma Mörmann), Alexander Wieland (GSE), Margret Mergen (Oberbürgermeisterin Stadt Baden-Baden), Rolf Metzmaier, Achim Meier, Andrea Hesch (von Stulz-Schriever’sche Stiftung Baden-Baden).

Neue Sporthalle für die Kinder

Baden-Baden (16.05.2022). Nach einem holprigen Start geht es jetzt aufwärts. Mit den Worten von Klaus Mörmann konnte nunmehr der Richtspruch vollzogen werden. Die neue Sporthalle der von Stulz-Schriever’sche Stiftung Baden-Baden nimmt Konturen an. Die ersten Dachelemente sind verlegt und das künftige Raumvolumen ist schon spürbar.

Die alte Gymnastikhalle aus dem Jahr 1964 wird durch eine neue Einfeldsporthalle ersetzt. Das bisherige Gebäude war in einem desolaten Zustand und musste dringend ersetzt werden. Die Arbeiten für das neue Bauwerk wurden im Sommer letzten Jahres begonnen und sollen bis November dieses Jahres fertiggestellt sein. Frau Andrea Hesch und Herr Achim Meier von der von Stulz-Schriever’sche Stiftung Baden-Baden freuen sich über den Baufortschritt und die künftige Nutzungsmöglichkeit.

Entwurf besticht durch klare Formsprache

Der Entwurf des Architekturbüros Wurz und Partner besticht durch seine klare Formsprache und fügt sich nicht nur in die Hangsituation, sondern auch in das bestehende Gebäudeensemble maßvoll ein. Durch eine Fuge zum Bestand schafft es Raum und Durchlässigkeit zu den verschiedenen Plateaus. Durch die leichte Verschiebung einer Außenwand parallel zum Grundstücksverlauf konnte als Besonderheit ein zusätzlicher Kletterbereich im Inneren geschaffen werden, der der Schule für pädagogische Zwecke dient. Das Entrée der Halle wird einladend transparent gestaltet und bringt Licht ins Innere der Umkleidebereiche.

Oberbürgermeisterin Mergen würdigte in ihrer Rede das Engagement von Herrn Rolf Metzmeier und erinnerte, dass nur durch die großzügige Spende einer Stifterin in Höhe von 3,5 Mio. Euro das Bauvorhaben überhaupt begonnen werden konnte. Die konjunkturelle Situation wirke sich aber auch auf dieses Projekt aus, sodass der anvisierte Kostenrahmen derzeit nicht zu halten ist.