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Bürgermeister Roland Kaiser, Beteiligte der Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung (GSE) und der Caritas beim ersten Spatenstich.

Erweiterung der Caritas-Tagespflege-Einrichtung in Steinbach

Baden-Baden (04.07.2022). Die Tagespflegeeinrichtung der Caritas in Steinbach wird erweitert. Bei einem Pressetermin vor Ort in der Sommerstraße stellte die Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung (GSE) gemeinsam mit Bürgermeister Roland Kaiser und der Caritas die Pläne vor.

Fördermittel in Höhe von rund 50.000 Euro erhalten

Das im Jahr 1870 errichtete und viele Jahre als Spital genutzte Haus wird seit 1994 vom Caritasverband Baden-Baden e.V. als Tagespflegeeinrichtung betrieben, wie Thorsten Schmieder, geschäftsführender Vorstand, erläuterte. Die Einrichtung werde seit Jahren nicht nur im Rebland sehr gut angenommen und sei sehr stark nachgefragt, freute sich Alexander Stummvoll als Vorstandsvorsitzender der Caritas.

Bürgermeister Kaiser betonte die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die Stadt Baden-Baden und die Verlässlichkeit der Caritas, die zum Wohl der Bürger beitrage. Aufgrund der demografischen Veränderungen seien weitere Plätze notwendig, weshalb auch die jeweiligen Gremien dieser Erweiterung durchgehend zugestimmt hätten. Auch dankte er für die Fördermittel in Höhe von rund 50.000 Euro, mit denen das Land Baden-Württemberg diese Maßnahme unterstützt.

Gebäude wird durch „scheunenartigen“ Anbau ergänzt

Das Gebäude soll durch einen „scheunenartigen“ Anbau ergänzt werden, erläuterte Architekt Thomas Schmälzle, der die ländlich geprägte Gebäudestruktur aufnehmen soll. Insgesamt werden weitere Aufenthalts-, Gruppen und Therapieräume geschaffen. Die GSE als Eigentümerin der Sommerstraße 2 investiert rund 1,2 Millionen Euro in die Maßnahme, wofür mehrere Varianten geprüft wurden.

Der Anbau komme auch deshalb zur Realisierung, da damit im bestehenden Gebäude sich deutliche Verbesserungen der barrierefreien Erschließung ergeben würden, so GSE-Geschäftsführer Alexander Wieland. Zudem sei es der GSE wichtig gewesen, mit dem Anbau einen Mehrwert für das Rebland am westlichen Ortseingang zu schaffen.