Corona aktuell

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Die Stadt Baden-Baden, die Landkreisverwaltung und das Klinikum Mittelbaden sind in ständigem Dialog zur Entwicklung des Coronavirus. In der Stadtverwaltung Baden-Baden und im Landratsamt Rastatt eingerichtete Krisenstäbe beobachten die Lage und veranlassen nötige Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der Viruserkrankung. Das Gesundheitsamt in Rastatt, das auch für Baden-Baden zuständig ist, das Klinikum und die Hausärzte sind gut vorbereitet.

Videobotschaft von Oberbürgermeisterin Margret Mergen vom 26. März

Aufruf von Oberbürgermeisterin Margret Mergen

OB Margret MergenBild vergrößern

Jetzt ruhig und besonnen handeln

In einem Aufruf an die Bürger Baden-Badens schreibt Oberbürgermeisterin Margret Mergen: „Wir befinden uns seit einigen Tagen in einer außergewöhnlichen Situation. Das weitere Voranschreiten des Corona-Virus zwingt uns ab Dienstag dazu, unsere Kindertagesstätten und Schulen bis zu den Osterferien zu schließen.

Veranstaltungen werden bis auf ein unbedingt notwendiges Maß heruntergefahren. Mir ist bewusst, dass wir Ihnen einiges abverlangen müssen. Doch helfen Sie mit und tragen Sie dazu bei, das Ausbreiten des Virus, wo immer es nur geht, möglichst zu verlangsamen. Dazu gehört auch das regelmäßige Waschen der Hände und die selbstverständliche Rücksicht beim Nießen und Husten.“

Ausbreitung der Epidemie verlangsamen

„Aber wichtig ist auch“, so Mergen weiter, „dass wir alle unsere Kontakte mit anderen Menschen so stark es geht einschränken. Gerade Senioren sollten möglichst zu Hause bleiben. Sie bilden die größte Risikogruppe und sind am meisten gefährdet. Und – Opas und Omas sollten keine Kinder betreuen, denn Kinder können Virusträger sein, obwohl sie völlig frei von Symptomen sind.

Vorrangig gilt es die Ausbreitung der Epidemie so zu verlangsamen, dass im medizinischen Bereich genügend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Wir müssen die Dinge nehmen wie sie sind und für uns alle das Beste daraus machen. Jetzt gilt es gemeinsam und solidarisch zusammenzustehen sowie ruhig und besonnen zu handeln!“

Menschen im eigenen Wohnumfeld helfen

In diesem Zusammenhang bittet die OB, den Menschen im eigenen Wohnumfeld zu helfen, die nicht mobil sein können oder vielleicht gerade in häuslicher Quarantäne leben: „Das Übernehmen von wichtigen Einkäufen und anderen Besorgungen stellt für diese Nachbarn eine große Hilfe dar.“ 

Mergen weist erneut darauf hin, dass sich Bürger möglichst online mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzen sollten. Die städtische Internetseite bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten, Informationen und Online-Anträge, nennt aber auch die telefonischen Durchwahlnummern der Mitarbeiter. Hilfreich ist zudem die Behördenrufnummer 115. Die Stadtverwaltung muss gerade in diesen außergewöhnlichen Wochen einsatzbereit bleiben, bittet die OB um Verständnis.

Bestimmte Dienstleistungen der Stadtverwaltung nur eingeschränkt möglich

Auch im Rathaus befinden sich einige Mitarbeiter nach Aufenthalten in Norditalien oder im benachbarten Elsass in häuslicher Quarantäne. Deshalb sind auf absehbare Zeit bestimmte Dienstleistungen nur eingeschränkt möglich. Die OB bittet, sich mit aufschiebbaren Anliegen erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder an das Rathaus zu wenden.

Margret Mergen abschließend: „Mein Dank geht an alle Mitarbeitenden in den Kliniken und im gesamten Gesundheitsbereich, bei Feuerwehr und Polizei, aber auch in den Behörden und an die Ehrenamtlichen, die sich jetzt in besonderem Maße für unsere Gemeinschaft einsetzen, teils weit über das hinaus, was unter normalen Bedingungen zu leisten ist.“

Drei Ärzte in OP-Kleidung halten ein Schild in die Luft auf dem steht: "Wir bleiben für auch da! Bleibt ihr für uns Zuhause! #stayathome"
Acht Pflegerinnen in Arbeitskleidung halten ein Schild in die Luft auf dem Steht: "Wir bleiben für ech da! Bleibt ihr für uns daheim!"

Ansprache der Bundeskanzlerin an die Bürgerinnen und Bürger


Aktuelle Meldungen

Die Zahlen der Corona-Infizierten im Bereich des Gesundheitsamts Rastatt nehmen weiter zu. Inzwischen sind insgesamt 481 Menschen am Coronavirus erkrankt. 110 Erkrankte stammen aus dem Stadtkreis Baden-Baden, 371 sind es im Landkreis Rastatt. Inzwischen sind sechs Todesfälle zu beklagen. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die mit 129 Personen Tag für Tag wächst. (Stand 5. April, 12 Uhr)

Kumulative Darstellung der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden
Darstellung der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden Zuwachs pro Tag
Darstellung der bestätigten COVID-19-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden nach Altersgruppen.
Darstellung der bestätigten COVID-19-Fälle im LAndkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden nach Geschlecht

Hinweis

Aktuelle Meldungen sowie die Zahl der Infizierten im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden lassen sich auch auf der Internetseite des Lankreises Rastatt finden.

Landkreis Rastatt

Corona-Bürgertelefon weiterhin samstags erreichbar

Das Bürgertelefon (07221 93-0) ist am Samstag, 4. April, von 10 bis 13 Uhr erreichbar. Jederzeit möglich über das Wochenende ist eine E-Mail an . (Stand 3. April)

Mitteilungsblätter frei zugänglich

Die Mitteilungsblätter in den Ortsteilen Rebland, Haueneberstien, Sandweier und Ebersteinburg sind in den kommenden zwei Wochen online frei zugänglich. Mit dieser Aktion möchte die Dürrschnabel Druck & Medien GmbH in dieser schwierigen Zeit ein positives Signal setzen und vor allem mobil eingeschränkten Menschen die digitale Informationsbeschaffung erleichtern.

Zugangsdaten

Ab sofort können die Online-Ausgaben aller bei Dürrschnabel produzierten Amts- und Mitteilungsblätter ohne die Angabe persönlicher Daten unter folgendem Link abrufen werden: abo.duerrschnabel.com/online-lesen

Die Zugangsdaten für den öffentlichen Gastzugang sind:
E-Mail-Adresse: gast@duerrschnabel.com
Passwort: Gast

Beschaffung von Schutzkleidung

Die Wirtschaftsregion Mittelbaden und der badische Teil der Technologieregion Karlsruhe (TRK) wollen ihre Kräfte und ihr Know-how bündeln, um den Landkreisen und Kommunen in der Region durch die Produktion von Schutzausrüstung, wie Mund-Nasen-Schutz, sogenannte FFP 2 Masken und Schutzkittel bei der Bewältigung der Corona-Krise tatkräftig zu helfen.

Die Landräte Toni Huber und Christoph Schnaudigel sowie Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Oberbürgermeister Frank Mentrup haben gemeinsam mit IHK-Präsidenten Wolfgang Grenke an die Unternehmen der Region appelliert, die dringend notwendigen Schutzmaterialien herzustellen.

Die Beteiligten sind zuversichtlich

„Alles, was es dazu braucht, kann die Wirtschaft unserer Region leisten“, erklärte Landrat Toni Huber. Das produzierende Gewerbe mit international tätigen Konzernen und mittelständischen Unternehmen verfüge über hochqualifizierte Fachkräfte und arbeite eng zusammen mit erstklassigen Forschungseinrichtungen wie dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Der Karlsruher Landrat Schnaudigel sieht in einer konzertierten Aktion ein gutes Signal, dass sich die TRK aus eigener Kraft gegen die Krise stemmt. Das sei ein Motivationsschub für alle, die sich in diesen Tagen in unterschiedlichster Form persönlich einbringen.

IHK-Präsident Wolfgang Grenke unterstützt das dringende Anliegen und ist zuversichtlich, dass die starke Wirtschaft der Region hier Wege zu einer Kooperation und Produktion findet. (Stand 2. April)

Ratssitzungen auch während der Corona-Krise

Die schwierige Phase während der Corona-Epidemie wird die Stadtverwaltung im Schulterschluss mit dem Gemeinderat gemeinsam angehen: Wenn es die Situation erfordert, wird dies auf Empfehlung des Ältestenrates auch mit den dazu notwendigen Rats- und Ausschusssitzungen in großen, dazu geeigneten Räumen erfolgen. Von den Einschränkungen der Corona-Landesverordnung sind Gemeinderatssitzungen ausdrücklich ausgenommen.

Mit den Ratsfraktionen wurde vereinbart, dass in Ausnahmefällen auch ohne Form und Frist zu Sitzungen eingeladen werden kann, so beispielsweise auch während der bevorstehenden Osterferien. Informationen über die getroffenen Entscheidungen gibt es in der Tagespresse und auf der städtischen Internetseite. (Stand 1. April)

Jobcenter informiert über Neuregelungen in der Grundsicherung

Der Gesetzgeber hat angesichts der aktuellen Corona-Lage ein Sozialschutzpaket beschlossen. Es erleichtert den Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung. Persönliche Termine im Jobcenter sind derzeit nicht möglich, das Jobcenter ist aber telefonisch und per Email erreichbar.

Aussetzen der Vermögensprüfung: Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni  einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes in den ersten sechs Monaten behalten. Erst danach greifen wieder die bislang geltenden Regelungen für den Einsatz von Vermögen.

Übernahme der Kosten der Unterkunft: Wenn ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt, übernimmt das Jobcenter auch die Kosten der Unterkunft inklusive Heizung und Nebenkosten. Diese Kosten werden bei Neuanträgen, die vom 1. März bis zum 30. Juni beginnen, für die Dauer von sechs Monaten in der tatsächlichen Höhe anerkannt.

Kein Weiterbewilligungsantrag notwendig: Grundsicherungsleistungen werden in der Regel für zwölf Monate bewilligt. Für Kunden, die aktuell schon Leistungen beziehen, gilt: Für Bewilligungszeiträume, die in der Zeit vom 31. März bis einschließlich 30. August enden, werden die Leistungen automatisch weiter bewilligt. Kunden brauchen in diesen Fällen keinen Weiterbewilligungsantrag stellen.

Aktuelle Informationen, einen Überblick über die Neuregelungen in der Grundsicherung und abrufbare Anträge gibt es unter: www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung

Die Mitarbeiter des Jobcenters Baden-Baden haben verschiedene Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen. Das Jobcenter ist dienstfähig und weiterhin für die Kunden erreichbar.

Aktuell gibt es drei Rufnummern: 07221 2110365 (für alle die das Jobcenter schon kennen), 07221 97218111 (für alle die sich neu anmelden wollen) und 0800 4555523 (bundesweite Hotline, insbesondere für Selbstständige und Freiberufler).

Alternativ können Anträge und Anfragen auch formlos per Email an  oder in Briefform an das Jobcenter gerichtet werden. Der Briefkasten im Gewerbepark Cité 1 befindet sich rechts vom Haupteingang.

(Stand 30. März)

Corona-Testzentrum: Autofahrer bleibt im Auto

Die Autofahrer in der Warteschlange vor dem Corona-Testzentrum in der Wörthstraße werden im Interesse der Anwohner gebeten, nicht aus dem Wagen zu steigen. Die Zufahrt in die Wörthstraße erfolgt im Interesse eines reibungslosen Ablaufs ausschließlich über die Rheinstraße, nicht über die Schwarzwaldstraße. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis. (Stand 30. März)

Zentrale Corona-Ambulanz in Balg schließt

Die seit mehreren Wochen vom Klinikum Mittelbaden in der Klinik Balg angebotene Corona-Ambulanz ist seit Montag, 30. März 2020, geschlossen.

Das Klinikum ist sehr dankbar, dass inzwischen weitere Abstrich-Ambulanzen im Land- und Stadtkreis zur Verfügung stehen.

Das Klinikum Mittelbaden konzentriert sich ab der kommenden Woche auf die stationäre Versorgung einer deutlich ansteigenden Zahl von COVID-19-Patienten. (Stand 28. März)

Notfallbetreuung Grundschulkinder in den Osterferien

Auf Anweisung der Landesregierung sind die Schulen im Stadtkreis Baden-Baden seit Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Für Grundschulkinder, deren Eltern oder Erziehungsberechtigte in sogenannten systemrelevanten Bereichen arbeiten, hat die Verwaltung einen Notfallplan für die Betreuung in den Osterferien erarbeitet. Die Betreuung in den Osterferien erfolgt von 7 bis 17 Uhr.

Was sind systemrelevante Bereiche?

Die kritische Infrastruktur umfasst:

  • Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Apotheken),
  • Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie Angehörige der Bundeswehr),
  • Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Verkehr),
  • Ambulante Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, gemeindepsychiatrische und Sozialpsychiatrische Dienste, ambulante Einrichtungen und Dienste der
  • Drogen- und Suchtberatungsstellen,
  • Lebensmittelbranche (auch Drogeriemärkte),
  • Transport von Warengütern zur Sicherstellung des öffentlichen Lebens sowie das Lagerwesen,
  • Presse,
  • Straßenbetriebe und -meistereien,
  • Bestattungsunternehmen.

Grundvoraussetzung und Anmeldung

Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Kinder, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. Die Anmeldung zur Notfallbetreuung in den Osterferien ab Montag, 6. April, erfolgt nicht mehr über die jeweilige Schule, sondern über das Fachgebiet Schule und Sport, Tel. 07221 93-23 00. Das Anmeldeformular finden Sie rechts im Download.

Alle Fragen zur Notbetreuung beantwortet ebenfalls das Fachgebiet Schule und Sport. Erreichbar unter der Tel. 07221 93-23 00 und per E-Mail unter .


Archiv

Corona aktuell (Stand 4. April, 12 Uhr)

Die Zahlen der Corona-Infizierten im Bereich des Gesundheitsamts Rastatt nehmen weiter zu. Inzwischen sind insgesamt 470 Menschen am Coronavirus erkrankt. 110 Erkrankte stammen aus dem Stadtkreis Baden-Baden, 360 sind es im Landkreis Rastatt. Inzwischen sind sechs Todesfälle zu beklagen. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die mit 112 Personen Tag für Tag wächst.

Corona aktuell (Stand 3. April, 12 Uhr)

Leider gibt es in Baden-Baden ein viertes Corona-Opfer zu beklagen. Ein Mann Ende 60 überlebte die Infizierung nicht.

Laut dem Gesundheitsamt Rastatt gibt es in Baden-Baden und im Landkreis Rastatt insgesamt 446 Personen, die am Corona-Virus erkrankten. 101 davon in Baden-Baden, 345 im Landkreis. Inzwischen werden 50 Infizierte im Klinikum Mittelbaden stationär betreut. Neben den insgesamt fünf Todesfällen in Stadt und Kreis steht allerdings auf der anderen Seite die Zahl von 74 genesenen Personen.

Corona aktuell (Stand 3. April, 8.15 Uhr)

Leider gibt es in Baden-Baden ein viertes Corona-Opfer zu beklagen. Ein Mann Ende 60 überlebte die Infizierung nicht.

Laut dem Gesundheitsamt Rastatt gibt es in Baden-Baden und im Landkreis Rastatt insgesamt 444 Personen, die am Corona-Virus erkrankten. 101 davon in Baden-Baden, 343 im Landkreis. Inzwischen werden 50 Infizierte im Klinikum Mittelbaden stationär betreut. Neben den insgesamt fünf Todesfällen in Stadt und Kreis steht allerdings auf der anderen Seite die Zahl von 74 genesenen Personen.

Corona aktuell (Stand 2. April, 12 Uhr)

Das Gesundheitsamt Rastatt meldet für Baden-Baden 96 am Corona-Virus erkrankte Personen, 331 sind es im Landkreis Rastatt. Insgesamt sind es jetzt 427 Fälle. Inzwischen sind vier Todesfälle zu beklagen, drei in Baden-Baden, ein Fall im Landkreis. 51 Erkrankte werden stationär im Klinikum Mittelbaden behandelt. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die mit 59 Personen Tag für Tag wächst.

Corona aktuell (Stand 2. April, 11 Uhr)

Hoffentlich ist es ein gutes Signal: Die Zahl der Corona-Erkrankten in Baden-Baden stieg von gestern auf heute nur langsam von 91 auf jetzt 93 Personen. Im Landkreis Rastatt haben sich seit Ausbruch der Corona-Epidemie 320 Menschen infiziert.

51 Erkrankte aus Stadt und Kreis werden im Klinikum Mittelbaden stationär behandelt. Vier Personen überlebten die Erkrankung nicht. Auf der anderen Seite erfreulich, dass das Gesundheitsamt inzwischen 49 genesene Personen meldet.

Corona aktuell (Stand 1. April, 12 Uhr)

Das Gesundheitsamt Rastatt meldet für Baden-Baden 91 am Corona-Virus erkrankte Personen, 307 sind es im Landkreis Rastatt. Insgesamt sind es jetzt 398 Fälle. Inzwischen sind vier Todesfälle zu beklagen, drei in Baden-Baden, ein Fall im Landkreis. 46 Erkrankte werden stationär im Klinikum Mittelbaden behandelt. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die mit 46 Personen Tag für Tag wächst.

Corona aktuell (Stand 1. April, 9.30 Uhr)

Das Gesundheitsamt Rastatt meldet für Baden-Baden 91 am Corona-Virus erkrankte Personen, 302 sind es im Landkreis Rastatt. Insgesamt sind es jetzt 393 Fälle. Inzwischen sind vier Todesfälle zu beklagen, drei in Baden-Baden, ein Fall im Landkreis. 46 Erkrankte werden stationär im Klinikum Mittelbaden behandelt. Erfreulich ist die Zahl der Genesenen, die mit 46 Personen Tag für Tag wächst.

Corona aktuell (Stand 31. März, 12 Uhr)

Nach wie vor steigen die Corona-Zahlen in der Region. Im Stadtkreis Baden-Baden sind mittlerweile 84 Infizierte registriert, im Landkreis Rastatt 288. Insgesamt meldet das Gesundheitsamt 372 Corona-Fälle. Drei Erkrankte aus dem Stadtkreis Baden-Baden sind verstorben. Die gute Nachricht: 35 Erkrankte sind inzwischen wieder genesen.

Corona aktuell (Stand 30. März, 8 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Rastatt haben sich inzwischen 352 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon leben 73 Erkrankte in Baden-Baden und 276 im Landkreiskreis Rastatt. Drei Personen aus Baden-Baden haben die Viruserkrankung nicht überlebt. Das Gesundheitsamt meldet 19 genesene Personen. 37 Patienten werden im Klinikum Mittelbaden stationär behandelt. (Stand 30. März, 8 Uhr).

Weitere Fahrplananpassungen ab 30. März (Stand 27. März)

Wegen der aktuellen Entwicklungen und der deutlich zurückgegangenen Nachfrage setzen die Stadtwerke Baden-Baden ab Montag, 30. März bis auf Weiteres zusätzliche kleinere Anpassungen in den Fahrplänen um.

Dies betrifft insbesondere Verstärkerfahrten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit sowie Zeiten, zu denen normalerweise hauptsächlich Kunden im Freizeitverkehr unterwegs sind. Fahrten, die nur an Schultagen durchgeführt werden, finden momentan generell nicht statt. Ziel dieser Maßnahmen ist die an die Situation angepasste Aufrechterhaltung eines verlässlichen Fahrplanangebots. Alle Linien und Streckenabschnitte werden derzeit weiterhin bedient. Folgende Anpassungen werden im Einzelnen umgesetzt.

Linie 201, 203/206

Auf der Linie 201 fahren die Busse im Tagesverkehr unverändert im bereits reduzierten 20-Minuten-Takt zwischen Bahnhof und Lichtental sowie zweimal stündlich bis Oberbeuern. Montags bis freitags entfallen einzelne Verstärkerfahrten am Morgen. Der Abend- und Spätverkehr wird täglich ab zirka 20 Uhr reduziert. Es besteht allerdings mindestens eine Verbindung pro Stunde.

Die Linien 203/206 verkehren täglich nur im Pendelverkehr zwischen Balg und Schweigrother Platz. Die Durchbindungen in die Stadtmitte bzw. zum Bahnhof entfallen. Es bestehen jeweils Umsteigemöglichkeiten am Schweigrother Platz.

Linie 205

Auf der Linie 205 fahren die Busse montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr zwischen Bahnhof und Stadtmitte weiterhin im bereits reduzierten 30-Minuten-Takt. Zudem entfallen montags bis freitags einzelne Verstärkerfahrten am Morgen. Samstags fahren die Busse zwischen 6 und 9 Uhr im Stundentakt.

Sonntags wird während der gesamten Betriebszeit zwischen Bahnhof und Stadtmitte ein Stundentakt angeboten. Die Bedienung des Abschnitts zwischen Stadtmitte und Merkurwald entfällt an diesen Tagen. Diese Strecke wird weiterhin regulär durch die Linie 204 bedient. Ab 20 Uhr fahren die Busse täglich im Stundentakt.

Linie 207 und 243

Bei der Linie 207 entfallen samstags und sonntags die Kurzfahrten zur Bedienung der Oberen Breite. Die Anbindung ist weiterhin über die Haltestellen Königsberger Straße (Linie 285) und Shopping Cité (Linie 205) gegeben. Auf der Linie 214 entfallen montags bis freitags am Morgen Verstärkerfahrten zwischen Tiergarten und Bad Rotenfels. Bei der Linie 218 entfallen montags bis freitags unverändert die sogenannten Kurzläuferfahrten zwischen Bahnhof und dem Südring in Sandweier. Samstags und sonntags beginnen und enden die Fahrten am Bahnhof Baden-Baden. Die Durchbindung in die Stadtmitte entfällt.

Auch bei der Linie 243 entfällt montags bis freitags eine Verstärkerfahrt am Morgen. Samstags und sonntags beginnen und enden die Fahrten am Bahnhof Baden-Baden. Die Durchbindung in die Stadtmitte entfällt.

Linie 285

Auf der Linie 285 entfallen täglich die Fahrten im Spätverkehr zwischen Bahnhof Baden-Baden und dem Baden-Airpark. Der Anruf-Linien-Taxi Verkehr ist vollständig eingestellt. Dies betrifft die Linien 203, 204, 205, 206, 207, 212, 214, 216, 218 und 285. Alle übrigen Linien verkehren derzeit unverändert.

Die Stadtwerke bitten die Fahrgäste um Verständnis und empfehlen sich tagesaktuell über Änderungen im Linienverkehr zu informieren. Mit aktuellen Fahrplan-Anpassungen muss gerechnet werden. Informationen zu Fahrplanänderungen werden kurzfristig über die elektronische Fahrplanauskunft unter www.kvv.de/fahrplan/fahrplanauskunft sowie die Anzeigen der Abfahrtsmonitore an den Haltestellen bereitgestellt.

Corona aktuell (Stand 27. März, 9 Uhr)

Die Zahlen der Corona-Infizierten im Bereich des Gesundheitsamts Rastatt nehmen weiter zu. Inzwischen sind 267 Menschen am Coronavirus erkrankt. 43 Erkrankte stammen aus dem Stadtkreis Baden-Baden, 222 sind es im Landkreis Rastatt. Zwei Personen haben die Corona-Erkrankung nicht überlebt. (Stand 27. März, 9 Uhr)

Stadt will Kita-Gebühren ab April aussetzen (Stand 26. März)

Wie Bürgermeister Roland Kaiser bekanntgab, wird die Stadt ab April die Gebühren für die städtischen Kitas aussetzen. Der Bürgermeister geht davon aus, dass der Bund und die Länder zumindest zu einen Teil für die Einnahme-Ausfälle aufkommen.

Schnelle und unbürokratische Entlastung

Kaiser sagt: „Seit der Bekanntgabe der Corona-Verordnung des Landes und der damit erforderlichen Schließung der Kindertageseinrichtungen stellte sich die Frage, welche Konsequenzen deswegen für das Erheben der Elternbeiträge entstehen. Inzwischen hat der Städtetag Baden-Württemberg mit dem Gemeindetag Baden-Württemberg und der Vier-Kirchen-Konferenz für Kindergartenfragen eine gemeinsame Empfehlung zum weiteren Vorgehen vereinbart.“

Das Ergebnis: Der Einzug der Elternbeiträge im April soll zunächst ausgesetzt werden. Dies bedeutet aber nicht, dass darauf abschließend verzichtet wird, da die Aussetzung der Elternbeiträge eine erhebliche „risikobehaftete finanzielle Belastung“ für die Träger darstellt. Allerdings sollen die Eltern in dieser schwierigen Zeit schnell und unbürokratisch entlastet werden.

Roland Kaiser weiter: „Es bleibt abzuwarten, wie die Gespräche der kommunalen Spitzenverbände und der Landesverbände der freien Träger mit dem Land bezüglich der Übernahme der Einnahmeausfälle durch das Land ausgehen. Die Stadt Baden-Baden hat sich mit den örtlichen kirchlichen Kita-Trägern auf eine gemeinsame Anwendung der landesweiten Empfehlungen verständigt.“

Notbetreuung für Kinder und bei der Tagespflege von Senioren

Die Stadt hat zudem seit 17. März die Notbetreuung von Kindern organisiert. Laut Iska Dürr, der städtischen Fachbereichsleiterin Bildung und Soziales, nehmen das Angebot 30 Kinder in vier Kitas in Anspruch. An mehreren Standorten, auch in den Ortsteilen, nutzen 15 Kinder die Schulkind-Betreuung.

Bei beiden Angeboten gibt es freie Kapazitäten. Roland Kaiser berichtete, dass es seitens der Stadt auch eine Betreuung über die Osterferien geben wird. Das Anmeldeformular steht bereits auf der städtischen Webseite (siehe rechts im Download).

Eine Notbetreuung bietet die Stadt auch bei der Tagespflege von Senioren an. Zehn Personen nutzen dieses Angebot. Laut Iska Dürr lassen sich die Plätze erweitern. Informationen dazu gibt der Pflegestützpunkt, Telefon 07221 93-1492.

Mergen appelliert an Vermieter von Geschäftsräumen (Stand 26. März)

Stadtwerke und GSE helfen in Coronazeiten

Angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie versucht die Stadt denen zu helfen, die jetzt in Problemen sind. Ein Beispiel ist der vorübergehende Erlass der Kita-Gebühren ab April.

Oberbürgermeisterin Margret Margen ruft in diesem Zusammenhang auch die Vermieter von Geschäftsräumen dazu auf, je nach Situation mieten zu stunden oder zu mindern. Gerade dem Einzelhandel und der Gastronomie helfe das angesichts der aktuellen Situation spürbar weiter.

GSE stundet monatliche Miete

Wie Mergen unterstreicht, leisten auch die städtischen Tochtergesellschaften ihren Beitrag. So steht die GSE auch während der Corona-Pandemie an der Seite ihrer Mieter. Um finanziellen Schwierigkeiten vorzubeugen bietet die GSE an, seit Inkrafttreten der Rechtsverordnung des Landes den Ladenmietern, Friseuren und Gaststätten die monatliche Miete oder Teile davon bis auf Weiteres zu stunden. Ein tatsächliches Reduzieren der Miete wird die GSE in Abhängigkeit von der Dauer und des Verlaufs der Krisensituation sowie der staatlichen Unterstützung mit den betroffenen Mietern abstimmen.

Auf die umfangreichen Unterstützungsleistungen, wie beispielsweise durch den Staat und der Agentur für Arbeit, hat die GSE in einem Schreiben an die Gewerbemieter hingewiesen. Außerdem wurden die Mieter aufgefordert zu prüfen, inwieweit sie Ihren Geschäftsablauf der Situation anpassen können, um negative Konsequenzen für den Betrieb zu minimieren. Dazu zählen beispielsweise digitale Angebote oder Abhol- oder Bringdienste. Die GSE hofft damit, die wirtschaftlichen Nachteile ihrer Gewebemieter im Zuge der Pandemie abmildern zu können.

Hallengebühren entfallen für Vereine

Weil die Sporthallen nicht mehr genutzt werden dürfen, gewährt die Stadt den Vereinen spürbare Erleichterungen: Die Hallengebühren werden für die Nutzungszeiten ab dem 16. März bis auf Weiteres erlassen. Die Nutzer erhalten von der Stadtverwaltung eine Gutschrift oder eine entsprechend aktualisierte Rechnung.

Abschlagszahlung für Strom- und Wasserverbrauch bei Privatkunden

Auch die Stadtwerke haben sich längst auf die neue Situation umgestellt. Privatkunden haben, wenn sie mehr Zeit zuhause verbringen, in der Regel einen höheren Strom- und Wasserverbrauch. Aber, so die Stadtwerke, ein Reduzieren der Abschlagszahlung führt nur zu einer Verschiebung der Zahlungen. Und die Jahresendabrechnung erhöht sich, wenn Kunden vorübergehend weniger bezahlen. Fakt ist: Jeder Privatkunde hat die Möglichkeit seine Abschlagszahlung im Kundenportal der Stadtwerke um bis zu 10 Prozent zu vermindern.

Abschlagszahlung bei Gewerbekunden

Bei den Gewerbekunden finden die Stadtwerke für die auflaufenden Abschlagszahlungen oder Echtabrechnungen für den Monat März und die Folgemonate gemeinsam Lösungen, die bereits auch schon ausgearbeitet und angewandt werden.

Bei der jährlichen Abrechnung oder den monatlichen Abschlagszahlungen der Gewerbekunden rechnen die Stadtwerke auf Vorlage des aktuellen Zählerstands die Situation aus und gehen auf den Herabsetzungswunsch der Zahlung für einen Monat ein. Im nächsten Monat wiederholt sich dieser Vorgang: Der Kunde schickt den Zählerstand und die Stadtwerke verringern wenn möglich die Abschlagszahlung.

Bei der monatlichen Abrechnung zahlt der Kunde automatisch den angefallenen Verbrauch. Die Stadtwerke stunden allerdings nicht automatisch alle Beträge für Gewerbekunden. Die individuell angepasste Lösung steht für die Stadtwerke im Vordergrund.

Vorübergehend keine Stromsperrungen

Für die Vormonate haben die Stadtwerke noch Zahlungserinnerungen an Privatkunden versandt. Allerdings führen die Stadtwerke vorübergehend keine Stromsperrungen mehr durch. Ziel der Stadtwerke ist, für jeden Einzelfall eine konstruktive Lösung zu finden, um die Probleme nicht noch größer werden zu lassen. Schließlich wollen die Stadtwerke in der jetzigen Situation niemand in Not bringen.

Gerade für Firmen, Geschäfte und kleine Betriebe gibt es wichtige Informationen und hilfreiche Links rund um die Corona-Epidemie zum Nachlesen auf den Internetseiten der Stadt unter Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft.

Sondermüllsammlung abgesagt (Stand 26. März)

Die nächste Sondermüllsammlung, die für Samstag, 4. April, angekündigt war, wird aufgrund der Corona Pandemie abgesagt. Bei Fragen steht die Abfallberatung unter der Rufnummer 93-2828 gerne zur Verfügung.

Corona aktuell (Stand 26. März, 12 Uhr)

In Baden-Baden sind inzwischen 39 Personen infiziert, im Landkreis Rastatt 196 Personen. Zusammen sind das 235 Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Rastatt. Insgesamt sind zehn Corona-Patienten genesen und aus der Quarantäne entlassen. 223 aktive COVID-19-Fälle befinden sich in Quarantäne. (Stand 26. März, 12 Uhr)

Corona aktuell (Stand 26. März, 10.30 Uhr)

In Baden-Baden sind inzwischen 38 Personen mit dem Coronavirus infiziert, im Landkreis Rastatt 190 Personen. Von den insgesamt 228 Erkrankten werden 17 Personen stationär im Klinikum Mittelbaden versorgt. Ein über 80-jähriger Mann erlag nach Angaben des Rastatter Gesundheitsamts Anfang der Woche den Folgen seiner Corona-Erkrankung.

Zulassungsstelle reduziert Serviceangebot (Stand 25. März)

Die Zulassungsstelle kann ab sofort ausschließlich Dienstleistungen für Bürger oder Firmen bearbeiten, die im Stadtkreis Baden-Baden gemeldet sind oder hier ihren Sitz haben. Die Bearbeitung erfolgt weiterhin nur über Zulassungsdienste.

Ausstellung der Passierscheine hat Vorrang

Seit der Schließung für den Kundenverkehr in der vergangenen Woche werden in der Zulassungsstelle nur noch Anträge über Zulassungsdienste bearbeitet. Die Schließung von Zulassungsstellen in umliegenden Kommunen und Landkreisen führte allerdings zu einem enormen Anstieg an Vorgängen, da Abmeldungen ortsungebunden durchgeführt werden können.

Da die Zulassungsstelle zum Schutz der Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur mit reduziertem Personal im wöchentlichen Wechsel arbeitet, kann ein erhöhtes Pensum nicht abgearbeitet werden. Darüber hinaus ist die Zulassungsstelle derzeit für die Ausstellung der Passierscheine für den Grenzübergang zuständig. Die Bearbeitung dieser Anträge hat Vorrang. Es kann daher zu längeren Bearbeitungszeiten im Zulassungsbereich kommen.

Online An- und Abmeldung möglich

Die Zulassungsstelle teilt außerdem mit, dass Ausfuhrkennzeichen derzeit nicht bearbeitet werden können, da hierfür eine Prüfung der Fahrgestellnummer am Fahrzeug nötig ist. Dies kann zurzeit nicht erfolgen. Zudem werden Abmeldungen aus anderen Städten und Landkreisen nicht mehr entgegengenommen. Diese könnten, genau wie Zulassungen, auch online erfolgen.

Die Voraussetzungen für die digitale An-  und Abmeldung eines Fahrzeuges sind ein elektronischer Personalausweis mit freigeschalteter Onlinefunktion (eID), ein Lesegerät bzw. die AusweisApp 2.0 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik. Die Bezahlung kann ebenfalls online erfolgen. Mehr Informationen zur online An- und Abmeldung gibt es auf den entsprechenden Internetseiten unter Fahrzeuge - Zulassung.

Corona-Aktion „Baden-Baden hilft!“ (Stand 25. März)

Die vergangenen Wochen zeigen, wie schnell das Coronavirus den gewohnten Alltag in einen Ausnahmezustand versetzte. Nicht wenige Baden-Badener kündigten bereits ihre Hilfe an oder meldeten sich bei der Stadtverwaltung. „Die Hilfsbereitschaft und die Solidarität sind überwältigend“, berichtet Oberbürgermeisterin Margret Mergen und richtet Ihren Dank schon jetzt an die ehrenamtlichen Helfer.

Das Ausbreiten des Coronavirus zu verlangsamen und besonders Risikogruppen zu schützen ist das erklärte Ziel der angeordneten Maßnahmen der Landesregierung. Das gegenseitige Unterstützen unter den Bürgern wird immer wichtiger - Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Insbesondere bei älteren Menschen, Personen mit Vorerkrankungen, und bei denen, die in Quarantäne ausharren oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, kann es zu Versorgungsengpässen kommen.

Stadt bündelt Angebote für Nachbarschaftshilfe

Inzwischen entstanden mehrere Helfernetzwerke über Vereine, Initiativen oder Facebook-Gruppen. Die Mitglieder stehen auf ehrenamtlicher Basis denen zu Seite, die Hilfe brauchen. Die Möglichkeiten der Nachbarschaftshilfe sind vielfältig. Sie reichen von Botengängen über Besorgungen bis hin zum Gassi gehen.

Die Stadtverwaltung unterstützt das Engagement und hilft mit, dass möglichst viele Menschen über die Hilfsangebote informiert werden. Dazu werden die Hilfsangebote auf der städtischen Internetseite www.baden-baden.de/nachbarschaftshilfe gesammelt und den Bürgern zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen

Alle Initiativen, die ehrenamtliche Hilfsangebote bereits ins Leben gerufen haben oder diese planen, senden Informationen zu Ihren Aktionen an . Wer in seinem Umfeld hilfebedürftige Personen kennt oder selbst betroffen ist kann das neue Netzwerk nutzen.

Die städtische Ehrenamtsbeauftragte Ricarda Feurer gibt unter oder telefonisch unter 07221 93-20 05 weitere Informationen und beantwortet Fragen.

Corona aktuell (Stand 25. März, 12 Uhr)

Die Corona-Epidemie forderte nach Angaben des Rastatter Gesundheitsamts im Stadtkreis Baden-Baden den ersten Toten. Es handelt sich um einen über 80jährigen Mann mit mehreren Vorerkrankungen.

In Baden-Baden selbst sind inzwischen 36 Personen infiziert, im Landkreis Rastatt 182 Personen. Zusammen sind das 218 Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Rastatt. Insgesamt sind acht Corona-Patienten genesen und aus der Quarantäne entlassen. (Stand 25. März, 12 Uhr)

Corona aktuell (Stand 25. März, 8.45 Uhr)

Die Corona-Epidemie forderte nach Angaben des Rastatter Gesundheitsamts im Stadtkreis Baden-Baden den ersten Toten. Es handelt sich um einen über 80jährigen Mann mit mehreren Vorerkrankungen.

In Baden-Baden selbst sind inzwischen 36 Personen infiziert, im Landkreis Rastatt 178 Personen. Von den insgesamt 214 Erkrankten werden 17 Personen im Klinikum Mittelbaden stationär versorgt. Fünf Patienten befinden sich in einem kritischen Zustand auf der Intensivstation. Die ersten Corona-Patienten konnten die Klinik mittlerweile wieder genesen verlassen.

Wichtige Infos zu Corona per App (Stand 24. März)

Die Notfall-, Informations- und Nachrichten-App NINA ist das offizielle Warnmedium für Meldungen des Landes Baden-Württemberg. Auch zur Corona-Lage liefert die Warn-App NINA aktuelle Warnungen und Handlungsempfehlungen. Mit NINA erhält jeder schnelle und zuverlässige Informationen aus erster Hand, quasi die „Sirene für die Hosentasche“.

„Ein großer Teil der Bevölkerung nutzt das Smartphone tagtäglich, die Anzahl der Smartphones steigt kontinuierlich an. Um die Menschen zu erreichen, nutzen wir die Warn-App NINA. Die App kombiniert die beiden Elemente der Warnung und der Information, da NINA mit seinem Weckeffekt nicht nur auf Gefahrenlagen aufmerksam macht, sondern auch die konkreten Verhaltenshinweise über das Smartphone geben kann – unabhängig vom Ort, an dem man sich gerade befindet“, erklärte Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Infos zu NINA gibt es unter https://kurzelinks.de/d54e. Die App kann direkt über www.bbk.bund.de installiert werden.

Corona aktuell (Stand 24. März, 12 Uhr)

Die Zahlen der Corona-Infizierten steigen weiter an. In Baden-Baden haben sich inzwischen 36 Personen mit dem Virus infiziert, im Landkreis Rastatt 158 Personen. Zusammen sind das 194 Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Rastatt. (Stand 24. März, 12 Uhr)

Wohnmobilstellplatz geschlossen (Stand 23. März)

Wegen der der Corona-Krise ist der Wohnmobilparkplatz in der Hubertusstraße bis auf Weiteres geschlossen.

Corona aktuell (Stand 23. März, 12 Uhr)

Die Zahlen der Corona-Infizierten steigen weiter an. In Baden-Baden haben sich inzwischen 33 Personen mit dem Virus infiziert, im Landkreis Rastatt 149 Personen. Zusammen sind das 182 Personen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts Rastatt.

Corona aktuell (Stand 22. März, 12 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 137 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 27 Fälle aus Baden-Baden.

Corona aktuell (Stand 21. März, 12 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 119 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 23 Fälle aus Baden-Baden.

Betrüger geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus (Stand 21. März)

Laut der Polizei ist bisher noch kein Fall in Baden-Baden bekannt: Dennoch ruft die Stadtverwaltung Baden-Baden zu verstärkter Wachsamkeit auf. In den letzten Tagen ist es nach Medienberichten in einigen wenigen Städten vorgekommen, dass sich Personen an Haustüren fälschlicherweise als Mitarbeiter des Gesundheitsamte, von Rettungsdiensten oder als Ärzte ausgeben und sich nach Corona-Testergebnissen oder anstehenden Testterminen erkundigen, um sich so Zutritt zu den Wohnungen zu verschaffen.

Die Stadt weist deshalb explizit darauf hin, dass die Beschäftigten der Gesundheitsbehörden oder von Rettungsdiensten sowie auch Ärzte in puncto Coronavirus niemals unangemeldet Hausbesuche machen. Wenn sich bei Ihnen an der Tür dennoch jemand ohne vorherige Terminvereinbarung als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgibt: Seien Sie skeptisch, lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung, beantworten Sie keine Fragen und rufen Sie im Notfall die Polizei. (Stand 21. März)

Notfallbetreuung in Kindertageseinrichtungen - neues Anmeldeverfahren (Stand 20. März)

Aufgrund der Schließung der Kindertagesstätten, Kindergärten und Kindertagespflege im Stadtkreis Baden-Baden wurde eine Notfallbetreuung für Kinder eingerichtet, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte in systemrelevanten Bereichen arbeiten.

Dies sind die Gesundheitsversorgung (medizinisches und pflegerisches Personal, Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Apotheken), die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), die Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung, Verkehr), die Presse sowie die Lebensmittelbranche (auch Drogeriemärkte).

Grundvoraussetzung:

Grundvoraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass beide Erziehungsberechtigten der Kinder, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind.

Angeboten wird die Betreuung von Kindern im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. In der ersten Woche wurden stadtweit insgesamt 37 Kinder angemeldet. Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Einrichtungen gestaltet sich ruhig, flexibel und sehr kooperativ. Die betreuten Kinder gehen positiv mit der Situation um und verbringen eine gute Zeit in der Notbetreuung.

Neues Anmeldeverfahren

Nachdem die ersten Kinder versorgt sind, erfolgt die Anmeldung zur Notbetreuung ab Montag, 23. März, nicht mehr über die jeweilige Kindertageseinrichtung, sondern über die Hotline des Infodienst Kita, Rufnummer 07221 93-14 95 9. Nach einem Erstgespräch zu den Berufstätigkeiten und dem Betreuungsbedarf werden die Eltern an die jeweilige Einrichtung vermittelt.

Alle Fragen zur Notbetreuung beantwortet der Infodienst Kita im Kinder- und Jugendbüro montags bis donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07221 93-14 95 9 oder per Email an .

Alle Informationen werden auch fortlaufend unter www.kita.baden-baden.de aktualisiert.

Anruflinientaxi vorübergehend eingestellt (Stand 20. März)

Im Stadtgebiet von Baden-Baden und auch auf den Linien über die Stadtgrenze hinaus entfallen ab Samstag, 21. März, die Anruflinientaxiverkehre (ALT). Dies betrifft die Buslinien 203, 204, 205, 206, 207, 212, 214, 216, 218 und 285. Die Stadtwerke bedauern diese massive Reduzierung im Bedarfsverkehr. Allerdings hat der Schutz von Fahrgästen und Fahrpersonal absoluten vorrang, ebenso das Eindämmen der Pandemie.

Öffentliche Toiletten geschlossen (Stand 20. März)

Bedingt durch die Corona-Epidemie schließt die Stadtverwaltung alle öffentlichen Toiletten. Die Standorte sind: Marktplatz, Augustaplatz, Hirtenhäuschen, Klosterplatz, Lichtentaler Allee in Höhe der Tennisplätze, Brahmsplatz, Rathaus und an der Ortsverwaltung in Steinbach. (Stand 20. März)

Corona aktuell (Stand 20. März, 12 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 104 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 21 Fälle aus Baden-Baden.

Corona aktuell (Stand 20. März, 8 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 97 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 19 Fälle aus Baden-Baden.

Infos zum Corona-Drive-in-Testzentrum (Stand 19. März)

Das Corona-Drive-in-Testzentrum auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks ist in Betrieb. Wichtig für den reibungslosen Ablauf: Die Zufahrt erfolgt ausschließlich über die Rheinstraße und Wörthstraße, die Abfahrt ausschließlich über die Schwarzwaldstraße. Das Testzentrum ist ausgeschildert.

Vor Ort werden nur Personen behandelt, die über ihren Hausarzt oder die Notfallnummer 116 117 angemeldet sind! Ein Überweisungsschein muss nicht vorgelegt werden.

Deponie Tiefloch und Grünschnittanlage schließen (Stand 19. März)

Aufgrund der Corona Pandemie muss die Deponie Tiefloch ab Samstag, 21. März, bis auf Weiteres schließen. Auch die Grünschnittanlage muss ab Montag, 23. März, geschlossen werden.

Kundenzentrum am Augustaplatz ab Freitag geschlossen (Stand 19. März)

Um die Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Baden-Baden für die Bewältigung der Corona-Krise und die Aufrechterhaltung der Versorgung für die Bürgerschaft zu gewährleisten, aber auch um der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken, bleibt das Kundenzentrum am Augustaplatz ab Freitag, 20. März, bis auf Weiteres geschlossen.

Fahrgäste können sich jedoch während der Öffnungszeiten telefonisch unter der Nummer 07221 277-650 oder per E-Mail unter bei den Stadtwerke-Mitarbeitern melden. Weitere Infos finden sich auch auf der Webseite unter www.stadtwerke-baden-baden.de. (Stand 19. März)

Stadt erstellt Liste: Welche Geschäfte haben offen? (Stand 19. März)

Viele Geschäfte haben nach Erlass der Corona-Rechtsverordnung des Landes bis auf Weiteres geschlossen. Umso wichtiger ist es jetzt für die Verbraucher zu wissen, welche Geschäfte noch offen haben: Dazu erstellt die Stadtverwaltung eine Liste, die auf der städtischen Webseite veröffentlicht wird.

Die Stadt ruft deshalb die Inhaber der geöffneten Geschäfte auf, sich über die E-Mail-Adresse oder über das e-Formular (in der rechten Spalte) umgehend zu melden. Dabei sind neben dem Geschäftsnamen, die Straße und die Hausnummer zu nennen. Zudem bittet die Stadtpressestelle die Telefonnummer anzugeben, falls Rückfragen nötig sind. Die Rufnummer wird nicht veröffentlicht. (Stand 19. März)

Videobotschaft der Oberbürgermeisterin zu Coronavirus (Stand 19. März)

Erneut wendet sich Oberbürgermeisterin Magret Mergen zu den Bürgerinnen und Bürgern Baden-Badens und bittet sie darum, die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus einzuhalten. Das Video ist auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=CXWxyGo4opA zu finden.

Corona aktuell (Stand 19. März, 12 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 88 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 19 Fälle aus Baden-Baden.

Corona aktuell (Stand 19. März, 8 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 81 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Davon sind 16 Fälle aus Baden-Baden. Fünf erkrankte Personen werden stationär behandelt, darunter sind drei Personen aus Baden-Baden. (Stand 19. März, 8 Uhr)

Corona aktuell (Stand 18. März, 12 Uhr)

Die aktuellen Corona-Zahlen steigen im Stadtkreis Baden-Baden wenn auch langsam weiter an. Aktuell meldet das Gesundheitsamt 14 Fälle für Baden-Baden, 58 sind es im benachbarten Landkreis Rastatt.

Pressegespräch des Klinikums Mittelbaden am 18. März zur Neuausrichtung der stationären Patientenversorgung mit Blick auf COVID-19 Patienten

Vermehrte Patientenzugänge erfordern weitere Veränderungen in der Versorgungsstruktur

Um sowohl Notfallpatienten als auch Corona Infizierte weiterhin bestmöglich zu versorgen, konzentriert das Klinikum Mittelbaden seine Kapazitäten.

Klinik Rastatt:

Rastatt bleibt Notfallversorgungshaus für nicht mit Covid-19 infizierte Patienten. Vor jeder notfallmäßigen stationären Aufnahme von Patienten erfolgt - wo immer möglich - eine diagnostische ärztliche Abklärung. Diese erfolgt bei von Rettungsdiensten gebrachten Patienten bereits im Rettungswagen Besteht ein erkennbarer Covid-Verdacht, und lässt der gesundheitliche Zustand eine Fahrt nach Baden-Baden zu, erfolgt ein direkter Weitertransport nach Balg. Zusätzlich wird in Rastatt eine Isolierungsmöglichkeit für nicht verlegbare Patienten vorgehalten.

Die Gynäkologie/Geburtshilfe wurde in Rastatt mit Blick auf schon bestehende Personalengpässe (Freistellungen Grenzgänger, Personen die in Risikogebieten waren) am Dienstag, 18. März, vorübergehend geschlossen. Die dortige Entbindungsstation wird zur ergänzenden chirurgischen Einheit umgewandelt. Die Geburtshilfe in Balg steht allen Frauen aus Mittelbaden weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Stationäre Schlaganfall- und Herzinfarktbehandlungen werden weiterhin Rastatt behandelt. Ergänzend wird ein Schwerpunkt in Rastatt für Patienten mit gastrointestinalen Blutungen gebildet. Geburten sind aktuell nur noch in der Klinik Baden-Baden-Balg möglich.

Klinik Baden-Baden Balg:

In der Balger Klinik stehen weiterhin uneingeschränkt Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie zur Verfügung. Notfallpatienten in allen operativen Fächern (Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Urologie, Gynäkologie) werden weiterhin versorgt. Alle planbaren ambulanten und stationären Eingriffe wurden vorsorglich abgesagt. Gleiches gilt für die Standorte in Rastatt und Bühl.

Balg wird Notfallschwerpunkt für mit Covid-19 infizierte Patienten bzw. Patienten, die Zeichen einer Infektion (vor allem Fieber, Husten, Atemnot) zeigen. Es erfolgt eine klare räumliche Trennung zwischen den neu gebildeten „COVID-19 Stationen“ und allen weiteren Versorgungsbereichen.

Bereits in der Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme erfolgte eine Trennung der Patienten. Zu diesem Zweck wurde über einen Zeltbau eine funktionsfähige zusätzliche Notaufnahmeeinheit für Infektpatienten in Betrieb genommen. Patienten, die Verdachtszeichen auf eine COVID-19-Infektion zeigen, werden über einen Außenfahrstuhl im linken Gebäudeteil der Klinik direkt in das 2. OG des Hauses verbracht, wo sich bereits eine Isolierstation für Corona-Patienten und das Lungenfachzentrum befinden.

Schritt für Schritt kann der heutige Isolierbereich auf das gesamte Stockwerk ausgeweitet werden. Mit der Verlagerung der Onkologie nach Bühl steht das komplette 2. OG mit einer Aufnahmekapazität von bis zu 150 Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Sollte dies nicht ausreichen, ist eine nochmalige Erweiterung auf bis zu 260 Patienten - immer noch räumlich abgegrenzt zum weiteren Versorgungsangebot des Hauses - möglich.

Das Angebot des MVZs Onkologie (ambulante Chemotherapie) startet am 6. April ebenfalls in Bühl.

Die Corona-Ambulanz an der Klinik Balg steht weiterhin zur Verfügung. Bitte geänderte Öffnungszeiten von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr beachten.

Klinik Bühl:

Um in der Klinik Bühl ausreichende Möglichkeiten zu haben, wurde der OP-Betrieb schon maximal eingeschränkt. Ab sofort werden chirurgische und unfallchirurgische Notfallpatienten über die Rettungsdienste nach Balg oder Rastatt verbracht. Das Notfallspektrum der Hand- und Neurochirurgie verbleibt derzeit noch in Bühl.

Klinik Ebersteinburg:

Die Verlegung der Schmerztherapie (bisher Klinikstandort Ebersteinburg) nach Bühl findet erst nach Ende der Versorgungskrise statt. Das Hospiz steht den Gästen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Mitarbeiter aus Ebersteinburg, die nicht Patienten des Hospizes betreuen, werden zur Verstärkung der Teams in Balg und Rastatt benötigt. Gleiches gilt für Mitarbeiter aller anderen Standorte, deren bisheriges Tätigkeitsgebiet eingeschränkt wird oder temporär wegfällt.

Eine vorzeitige Beendigung der stationären Tätigkeit in Forbach (bisher geplante Schließung in der zweiten Jahreshälfte) kann nicht ausgeschlossen werden.

Das Klinikum bittet alle Besucher unsere Betretungsbeschränkungen zu beachten. Um diese durchzusetzen mussten bereits Sicherheitsdienste an den beiden großen Klinikstandorten engagiert werden. Viele Besucher zeigen Verständnis, manche sind leider nicht um markige Worte oder lautstarkes Protestieren verlegen. Es geht um den Schutz aller Patienten als auch der Klinikmitarbeiter und ganz nebenbei auch um den Schutz der Klinikbesucher. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Pflegeeinrichtungen.

(Stand 19. März; aktualisiert 27. März)

Spiel- und Bolzplätze geschlossen (Stand 18. März)

In Baden-Baden sind seit Mittwoch, 18. März, alle öffentlichen Spiel- und Bolzplätze geschlossen. Damit setzt die Stadt die Vorgaben der am Dienstag, 17. März, ergänzten Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus um. Die Stadtverwaltung bittet, das Verbot zu beachten.

Infos zum eingeschränkten Service bei Müllabfuhr und Sperrmüllsammlung konkretisiert (Stand 17. März)

Aus gegebenem Anlass ergänzt und konkretisiert der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik die bisherigen Informationen zum eingeschränkten Service bei Müllabfuhr und Sperrmüllsammlung:

Änderung der Müllabfuhrtermine in der Kernstadt

Der Eigenbetrieb Umwelttechnik bittet weiterhin um Berücksichtigung, dass die Biotonne in der Kernstadt bis auf Weiteres gemeinsam mit der Restmülltonne nur 14-tägig geleert wird. Aufgrund der bevorstehenden Osterfeiertage kommt es im Zeitraum von Montag, 6. April, bis Samstag, 18. April, zu weiteren Verschiebungen der Müllabfuhrtermine in der Kernstadt.

In der Karwoche, 6. bis 11. April, finden die Abfuhrtermine Montag, 6. April, bis Donnertag, 9. April, normal statt. Nur der Karfreitagstermin, 10. April, verschiebt sich auf Samstag, 11. April. In der Osterwoche (13. bis 18. April) findet die Müllabfuhr jeweils einen Tag später statt, d.h. die Montagstour wird am Dienstag durchgeführt, die Dienstagstour am Mittwoch usw.

Die Müllabfuhr ist unter der Rufnummer 07221 93-28 25 von 8 bis 12 Uhr erreichbar oder per E-Mail an . Der Eigenbetrieb Umwelttechnik bittet um Beachtung. (Stand 18. März)

Bio- und Restmülltonne in Außenstadtteilen

Ab sofort wird die Biotonne in den Außenstadtteilen Steinbach, Sandweier, Haueneberstein, Ebersteinburg, Varnhalt und Neuweier nur noch 14-tägig geleert. Dies bedeutet, dass die Restmülltonne immer 14-tägig in der geraden Kalenderwoche und die Biotonne 14-tägig in der ungeraden Kalenderwoche geleert wird.

Die Leerungstage bleiben für alle Außenstadtteile wie bisher bestehen und lauten: Montag in Steinbach, Dienstag in Sandweier, Mittwoch in Haueneberstein, Donnerstag in Ebersteinburg und Varnhalt sowie Freitag in Neuweier. (Stand 17. März)

Sperrmüllsammlung und Erdaushubdeponie Niederwald

Die Sperrmüllsammlung wird bis auf Weiteres stark eingeschränkt durchgeführt beziehungsweise teilweise ausgesetzt. Die Expressanmeldung wird auf Notfälle beschränkt und kann ab Dienstag, 17.März, nur noch online beantragt werden. Das Anmeldeformular gibt es unter Umwelt - Entsorgung - Sperrmüll. Weitere Einschränkungen bei der Müllabfuhr sind leider nicht auszuschließen, so die Umwelttechnik.

Die Erdaushubdeponie Niederwald bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Fragen beantworten wie immer die Abfallberater unter Telefon 07221 93-28 28. Der städtische Eigenbetrieb Umwelttechnik bittet um Beachtung.

Gremiensitzungen werden abgesagt (Stand 17. März)

Aufgrund der dynamischen Entwicklungen infolge der Ausbreitung des Corona-Virus hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, die anstehenden Gremiensitzungen bis einschließlich 19. April, entfallen zu lassen.

Dies sind der Sozialausschuss am 18. März, der Bau- und Umlegungsausschuss am 19. März, der Gemeinderat am 23. März, der Jugendhilfeausschuss am 25. März, der Forst- und Umlegungsausschuss am 26. März, die Sitzungen der Ortschaftsräte am 30. März sowie der Schul- und Sportausschuss am 1. April.

Corona aktuell (Stand 17. März, 11 Uhr)

Die aktuellen Corona-Zahlen steigen im Stadtkreis Baden-Baden wenn auch langsam weiter an. Aktuell meldet das Gesundheitsamt 12 Fälle für Baden-Baden, 39 sind es im benachbarten Landkreis Rastatt. Zwei Erkrankte werden stationär im Klinikum Mittelbaden versorgt.

Stadtverwaltung für Publikumsverkehr geschlossen (Stand 16. März)

Alle städtischen Dienststellen sind zur Aufrechterhaltung wichtiger Verwaltungsfunktionen ab morgen, Dienstag, 17. März, für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. Bereits vereinbarte Termine werden nur noch bei höchster Dringlichkeit wahrgenommen, ansonsten werden die Termine verschoben.

Gleichzeitig wurden die Mitarbeiter der Stadt angewiesen, Außentermine wenn irgend möglich zu vermeiden. Im Mittelpunkt dieser Entscheidung steht das Aufrechterhalten des gesamtstädtischen Dienstbetriebes und der städtischen Infrastruktur.

Notfallbetreuung für Schulkinder (Stand 16. März)

Für Schüler an den Grundschulen und den 5. und 6 Klassen an den weiterführenden Schulen wird eine Notbetreuung über die Schulen eingerichtet. Diese Notfallbetreuung erstreckt sich auf den Zeitraum der regulären Unterrichtszeit dieser Schüler.

Für die Kinder, die im Rahmen von Kernzeitbetreuung oder von flexibler Nachmittagsbetreuung einen Bedarf haben, benutzen Sie bitte das Formular rechts unter Download und senden die Bedarfsmeldung an das Fachgebiet Schule und Sport.

Die Betreuung ist Kindern vorbehalten, deren Eltern beide berufstätig sind und in sogenannten kritischen Infrastrukturen (z. B. Polizei, Feuerwehr, medizinischen und pflegerisches Personal, Herstellung von Medizinprodukten, Lebensmittelproduktion und -einzelhandel, Müllabfuhr sowie Energie- und Wasserversorgung) arbeiten.

Corona aktuell (Stand 13. März, 15.30 Uhr)

Im Stadtkreis Baden-Baden sind derzeit drei Personen am Corona-Virus erkrankt. 

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 19 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Eine erkrankte Person wird stationär behandelt. Die weiteren Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut.  (Stand 13. März, 15.30 Uhr)

Kindertagesstätten und Kindertagespflege ab Dienstag geschlossen (Stand 13. März)

Ab Dienstag, 17. März, sind die Kindertagesstätten, Kindergärten und die Kindertagespflege im Stadtkreis Baden-Baden als Vorsichtsmaßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus geschlossen. Eine Notfallbetreuung für Kinder von Personen mit Sonderaufgaben, wie beispielsweise von Mitarbeitern des Katastrophenstabes oder medizinischem Fachpersonal, ist ab Dienstag eingerichtet.

Fragen beantwortet der Infodienst KITA montags bis donnerstags von 9 bis 13 und 14 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 07221 93-14 95 9.

Schulen ab Dienstag geschlossen (Stand 13. März)

Auf Anweisung der Landesregierung sind die Schulen im Stadtkreis Baden-Baden ab Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die Verwaltung hat einen Notfallplan für die Betreuung von Schulkindern der ersten bis sechsten Klasse erarbeitet, um ab Dienstag bis zu Beginn der Osterferien jenen Familien eine Betreuung anbieten zu können, in denen beide Elternteile beispielsweise als medizinisches Fachpersonal oder im Katastrophenschutz tätig sind.

Allerdings kann nur eine sehr begrenzte Anzahl von Betreuungsplätzen an einigen wenigen Standorten im Stadtgebiet zur Verfügung gestellt werden. Alle weiteren Informationen sind ab Montag, 16. März, über diese Internetseite abrufbar.

Hinweis: Die Grundschule Cité und das Markgraf-Ludwig-Gymnasium schließen vorsorglich bereits ab Montag, 16. März. (Stand 15. März)

Besuchsverbot für Kliniken und Heime (Stand 13. März)

Aus einer bisherigen Empfehlung des Landessozialministeriums wurde jetzt eine Weisung nach dem Infektionsschutzgesetz: Das Gesundheitsamt Rastatt forderte die Stadtverwaltung auf, Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen, Kliniken, Behinderten- und Rehaeinrichtungen für Personen anzuordnen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren. Sie dürfen die Einrichtung bis zu 14 Tage nach ihrer Rückkehr nicht betreten. Ausnahmen sind nur in bestimmten Fällen möglich. Die Maßnahme dient insbesondere dem Schutz empfindlicher Bevölkerungsgruppen.

Corona aktuell (Stand 12. März, 16 Uhr)

Im Stadtkreis Baden-Baden gibt es nach wie vor drei Personen, die am Corona-Virus erkrankt sind. 

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes in Rastatt, zu dem neben Baden-Baden auch der Landkreis Rastatt gehört, sind aktuell insgesamt 16 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Alle befinden sich in der häuslichen Isolation, sind bislang in einem stabilen Allgemeinzustand und stehen mit dem Gesundheitsamt in Kontakt. Parallel läuft die Ermittlung der Kontaktpersonen.

Zentrale Corona-Ambulanz

Neben der Verbreitung des Corona-Virus haben das Gesundheitsamt und das Klinikum Mittelbaden eine noch immer starke Grippewelle zu bewältigen. In dieser Saison sind bislang 753 Menschen an der Influenza erkrankt. 65 Grippe-Patienten mussten stationär behandelt werden.

Die zentrale Corona-Ambulanz in Klinik in Balg ist weiter geöffnet, allerdings mit geänderten Öffnungszeiten: ab heute täglich von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr.

Informationen zu Schulen

Wie das Schulamt mitteilt, ist das Testergebnis der Schülerin der zweiten Klasse der Grundschule Lichtental negativ. Der Unterricht beginnt morgen wieder wie gewohnt. Eine Gruppe des Kindergartens Pezzettino bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

In der Realschule bleiben die Schüler der Klassenstufen 7, 9 und 10 über das Wochenende, bis die Testergebnisse feststehen, vorsorglich zu Hause. In der Vincenti-Grundschule bleibt eine Klasse über das Wochenende geschlossen. 

Einige Lehrkräfte und Schüler der Theodor-Heuss-Schule hielten sich in den vergangenen 14 Tagen in Risikogebieten auf. Die Betroffenen wurden für 14 Tage nach Hause geschickt. Dadurch entstanden erhebliche Versorgungslücken im Unterricht. Deshalb gilt für die kommenden beiden Wochen ein Notplan: Für alle Klassen der Schule ist ab Freitag, 13. März, bis einschließlich Freitag, 20. März, Unterrichtsbeginn erst um 8.30 Uhr. Die Klassen 6a und b sowie 7a und b haben bis einschließlich Freitag, 20. März, keinen Unterricht und bleiben zu Hause.  Die Klassen 8a und b haben von Dienstag,  17. März, bis Freitag, 20. März, keinen Unterricht und bleiben ebenfalls zu Hause. Der elektronische Stundenplan ist im Moment außer Kraft gesetzt. Weitere Informationen auf der Schulhomepage http://www.theodor-heuss-schule-ghs.de

Infodienst Kita Baden-Baden

Derzeit gibt es im Rathaus zahlreiche Anfragen zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen, Krippen und Kindertagespflege. Dazu empfiehlt die Verwaltung den Eltern, sich gezielt an den „Infodienst Kita Baden-Baden“ unter der Rufnummer 07221 93-14959 zu wenden. Die Hotline ist dienstags bis donnerstags von 9 bis 13 und 14 bis 16 Uhr erreichbar.