Corona aktuell

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Die Stadt Baden-Baden, die Landkreisverwaltung, das Gesundheitsamt und das Klinikum Mittelbaden sind in ständigem Dialog zur Entwicklung des Coronavirus. Die Stadtverwaltung Baden-Baden beobachtet die Lage täglich und veranlasst nötige Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung der Viruserkrankung.

Hinweis

Die wichtigsten Fragen und Antworten sowie Informationen in verschiedenen Sprachen gibt es unter:

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Situationsbericht

Seit dem 20. September wurden dem Landesgesundheitsamt 38 Neuinfektion in Baden-Baden gemeldet. Die Anzahl der gemeldeten Fälle in den letzten sieben Tagen beträgt 124. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind insgesamt 20.729 Personen erkrankt. Bislang verstarben 110 Covid-19-Infizierte in Baden-Baden. (Stand 21.09.2022)

Die aktuelle 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz beträgt 2,2. (Stand 21.09.2022)

Eine Übersicht der aktiven Covid-19-Fälle (derzeit in Quarantäne) im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden gibt es auf einer Karte des Landkreis Rastatt.

Weitere Informationen und Zahlen zur Lage in Baden-Baden und Baden-Württemberg gibt es auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes sowie der Landesregierung. Die aktuelle Impfstatistik in Baden-Württemberg gibt es auf der Webseite des Sozialministeriums.

7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden

21. September 2022 223,3
20. September 2022 191,2
19. September 2022 174,9
16. September 2022 180,3
15. September 2022 180,3
14. September 2022 178,5
13. September 2022 173,1
12. September 2022 169,5
9. September 2022 169,5
8. September 2022 182,1
7. September 2022 178,5
6. September 2022 178,5
5. September 2022 198,4
2. September 2022 221,8
1. September 2022 216,4

Aktuelle Maßnahmen und Regelungen

Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske)

  • im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
  • in Arzt- und Zahnarztpraxen
  • in Einrichtungen, Fahrzeugen und an Einsatzorten der Rettungsdienste
  • in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe
  • in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Dialyseeinrichtungen, Eingliederungshilfeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten

Ausnahmen von der Maskenpflicht:

  • Kinder bis einschließlich 5 Jahre
  • Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (ärztlicher Nachweis notwendig)

Testpflicht

  • in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Eingliederungshilfeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten
  • in Schulen und Kitas,
  • in Einrichtungen zur Unterbringung von Asylbewerberinnen und -bewerbern, Ausreisepflichtigen, Geflüchteten und Spätaussiedlerinnen und -aussiedlern,
  • in Justizvollzugsanstalten, Maßregelvollzugseinrichtungen und anderen Einrichtungen, soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen

Aktuelle Meldungen

Einrichtungsbezogene Impfpflicht: Aktuell im Gesundheits- und Pflegebereich Beschäftigte müssen in Baden-Württemberg ab 1. Oktober keinen Nachweis über eine dritte Impfung oder Genesung vorlegen

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Wir wollen Pflegeheime und Krankenhäuser bei der Umsetzung der Regelungen entlasten“

In Baden-Württemberg müssen Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs keine dritte Impfung nachweisen, sofern sie vor dem 1. Oktober 2022 eingestellt worden sind. Dies teilte Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag (20. September) in Stuttgart mit. Damit sollen die Einrichtungen und die Gesundheitsämter vor nochmaligem massivem bürokratischen Aufwand geschützt werden.

Mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht nach § 20a Infektionsschutzgesetz des Bundes sollen Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige grundsätzlich besser vor einer Corona-Infektion geschützt werden. Deshalb müssen Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft bzw. von einer Coronainfektion genesen sind oder aber aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die einrichtungsbezogene Impfpflicht war ursprünglich als erster Schritt zu einer allgemeinen Impfpflicht geplant. Allerdings haben die Überlegungen für eine erweiterte Impfpflicht, beispielsweise für Ältere, keine Mehrheit im Bundestag gefunden. Impfen ist auch weiterhin wichtig zur Verhinderung schwerer Verläufe und wir werben nicht nur dafür, sondern unterstützen von Seiten des Landes auch weiterhin die Durchführung von Impfungen tatkräftig.“

Pragmatisches Vorgehen vor Auslaufen der Einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Ab dem 1. Oktober 2022 sieht die gesetzliche Regelung des Bundes vor, dass nur noch dreifach geimpfte Personen bzw. mindestens zweifach geimpfte Personen mit überstandener Infektion als vollständig immunisiert gelten. „Von den Menschen, die aktuell in betroffenen Einrichtungen wie Pflegeheimen und Krankenhäuser beschäftigt sind, muss in Baden-Württemberg allerdings kein erneuter Nachweis über das Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes verlangt werden“, stellte der Minister klar.

„Nur Personen, die neu eingestellt werden sollen, müssen ab dem 1. Oktober den Leitungen der Einrichtungen einen Nachweis vorlegen, der den dann geltenden strengeren Anforderungen genügt.“ Bislang waren hierfür zwei Impfungen bzw. eine Impfung und ein Genesenen-Nachweis ausreichend. Als vollständig geimpft gelten ab dem Stichtag Personen, welche mindestens drei Impfungen erhalten haben oder die mindestens zwei Impfungen und einen Genesenen-Nachweis vorlegen können.

„Unser pragmatisches Vorgehen erspart den Einrichtungsleitungen Arbeit und trägt zudem dazu bei, die medizinisch-pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten und der Pflegebedürftigen sicher zu stellen. Da die einrichtungsbezogene Impfpflicht zum Jahresende auslaufen soll, wäre die Kontrolle von Personen ohne entsprechende Nachweise bis dahin nicht abschließend möglich. So werden auch die Gesundheitsämter entlastet, die sich damit verstärkt um den Schutz der vulnerablen Gruppen, beispielsweise durch die Beratung der Einrichtungen, kümmern können,“ so Lucha abschließend.

(Stand 20.09.2022)


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