Informationen zur Impfung und zum Kreisimpfzentrum (KIZ) im Kurhaus

Werbegrafik zur Corona Impfung.

Hinweis

Die Anmeldung für beide Termine der Corona-Schutzimpfung erfolgt ausschließlich über die bundesweite Rufnummer 116117 oder die Internet-Plattform www.impfterminservice.de. Nicht möglich ist eine Anmeldung über die Stadtverwaltung oder im Kreisimpfzentrum im Kurhaus selbst.

www.impfterminservice.de

Informationen zum Kreisimpfzentrum im Kurhaus:

Das Corona-Kreisimpfzentrum (KIZ) im Kurhaus Baden-Baden hat am 22. Januar die Arbeit aufgenommen. Ausgerichtet ist das Kurhaus für den täglichen Einsatz von 7 bis 21 Uhr, auch über das komplette Wochenende. Allerdings wird dies zumindest in der Anfangsphase nicht ausgenutzt, da noch nicht genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Für den gesamten Impfablauf im Kurhaus sind rund 30 bis 40 Minuten einzuplanen. Das KIZ ist so ausgelegt, dass täglich bis zu 750 Impfungen möglich sind.

Die städtische Verkehrsbehörde bereitet eine eigene Beschilderung zum KIZ vor. Dazu bindet die Stadt das neue Verkehrs- und Parkleitsystem ein. Geeignete Parkmöglichkeiten bestehen neben der Kurhaus-Parkgarage auch in der nahegelegenen Kongresshaus-Parkgarage. Für Gehbehinderte steht sowohl von der Kurhaus-Parkgarage in den ersten als auch zweiten Stock ein Fahrstuhl zur Verfügung. Weitere Informationen zum Ablauf der Impfungen finden Sie im Downloadbereich.

Informationen zur Corona-Impfung:

Hier sind die wichtigsten Informationen und Links zur Corona-Impfung:

Impfreihenfolge:

Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müssen Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Priorisiert geimpft werden Bürger, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken.

Die Priorisierung erfolgt nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, die in der Impfverordnung des Bundes festgehalten sind und richtet sich nach der Verfügbarkeit des Impfstoffes. Die Priorisierung erfolgt in drei Gruppen – untergliedert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“. Der Bund hat die Impfverordnung zum 8. Februar 2021 angepasst.

Auch die Haus- und Fachärzte stehen beratend zur Seite und informieren bei Bedarf, zu welcher priorisierten Gruppe eine Person gehört und ob und wann sie impfberechtigt ist. Bürger werden über die Priorisierung, die Möglichkeit und die Terminierung der Impfung durch Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise über das Landesportal Baden-Württemberg.de informiert. Eine personalisierte Einladung erfolgt nicht.

Eine aktuelle Liste der impfberechtigten Personengruppen in Baden-Württemberg gibt es auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Terminvereinbarung:

Die Terminvereinbarung stellt für viele Personen eine große Herausforderung dar. Daher wird darum gebeten Menschen – etwa Nachbarn oder Angehörige – die sich nicht in der Lage sehen Termine zu vereinbaren, zu unterstützen.

Telefonische Terminvereinbarung:

Eine Impfung im Impfzentrum erfolgt nur mit Termin. Bei der telefonischen Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer 116 117 werden Anrufer an das vom Land beauftragte Callcenter weitergeleitet. Sofern Termine verfügbar sind, ist eine Buchung direkt über die Hotline möglich.

Ab dem 8. Februar 2021 gibt es Verbesserungen bei der Terminvergabe. So können sich Personen, wenn Sie zur aktuellen Gruppe der Impfberechtigten gehören, etwa über 80-jährige, auf eine Warteliste setzen lassen, wenn bei ihrem Anruf alle Termine schon vergeben sind. Zudem sind Anmeldungen für mehrere Personen gleichzeitig möglich, etwa für Ehepartner oder die Bewohner einer Alten-WG.

Warteliste:

Seit Montag, 8. Februar 2021, gibt es über die Telefonhotline eine Warteliste. Wer nicht sofort über die Hotline einen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind. Das Terminvergabesystem wird so ausbalanciert, dass Personen bei der Terminbuchung gleichermaßen über die Hotline, die Website und die Warteliste berücksichtigt werden. Niemand wird benachteiligt, weil er sich auf die Warteliste setzen lässt.

Allerdings ist weiterhin Geduld gefragt. Ziel des Landes ist, allen Impfberechtigten, die das möchten, möglichst schnell und unkompliziert einen Termin zu geben. Die Anzahl der Impfungen richtet sich aber nach dem zur Verfügung stehenden Impfstoff. Das ist auch das Problem bei der Terminvergabe: Die Nachfrage ist derzeit sehr viel größer als die freien Impftermine.

Online-Terminvereinbarung:

Das Buchen von Terminen ist auch online über die zentrale Anmeldeplattform möglich. Voraussetzung hierfür ist eine eigene E-Mail-Adresse und die Möglichkeit eine SMS zu empfangen.

Zur vollständigen Immunisierung sind zwei Corona-Schutzimpfungen notwendig. Bei der Online-Terminvergabe sollten unbedingt Erst- und Zweittermin gleichzeitig im selben Impfzentrum gebucht werden. So wird sichergestellt, dass die Zeiträume bis zur zweiten Impfung eingehalten werden und es zum Erst- einen passenden Zweitimpftermin gibt. Um zwei Termine für die Corona-Schutzimpfung buchen zu können, werden zwei sogenannte Vermittlungscodes benötigt.

Vermittlungscodes:

Für die Terminbuchung einer Corona-Schutzimpfung wird ein Vermittlungscode benötigt. Für beide Impftermine wird jeweils ein eigener Vermittlungscode gebraucht. Die Codes sind immer nur für ein Impfzentrum gültig. Bei der Buchung über die Website, werden nach erfolgreicher Schnellprüfung und Verifizierung mittels einer SMS-PIN die Codes per E-Mail zur Verfügung gestellt. Mit diesen kann die Buchung dann vorgenommen werden. Weitere Informationen zum Ablauf der Online-Terminbuchung (PDF).

Hinweis: Die Vermittlungscodes sind unbedingt zum Termin in das Impfzentrum mitzubringen. Nach zweimaliger Absage eines Termins verliert ein Vermittlungscode seine Gültigkeit.

Impfung:

Nach einer erfolgreichen Terminvereinbarung sollte für den Besuch des Impfzentrums folgendes beachtet werden: Zur Impfung sind der Impfpass, die Elektronische Gesundheitskarte und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mitzubringen. Eine Impfberechtigung (Bescheinigung von Arzt oder Arbeitgeber) bzw. ärztliche Bescheinigungen etwaiger Vorerkrankungen sind in der ersten Phase nicht notwendig.

Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Coronavirus-Impfverordung: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Mitarbeitende von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

Terminabsage:

Termine können telefonisch oder online über den Menüpunkt "Buchung verwalten“ abgesagt werden. Im Anschluss können direkt neue Termine gebucht werden. Dabei gilt es zu beachten, dass der Vermittlungscode ausschließlich für das in der Absagebestätigung genannte Impfzentrum gilt. Es muss bei der nächsten Terminauswahl wieder ausgewählt werden. Der Vermittlungscode kann einmal für eine weitere Terminbuchung verwendet werden. Nach zweimaliger Absage der Termine verliert ein Vermittlungscode seine Gültigkeit.

Sollte ein zweiter Termin abgesagt werden müssen, sollte rechtzeitig ein Ersatztermin gebucht werden. Dabei ist unbedingt auf den vorgegebenen Abstand zwischen den beiden Terminen zu achten. Dies ist wichtig, um eine vollständige Immunisierung zu erreichen.

Weitere Informationen:


Video-Rundgang durch das Impfzentrum (Zeitraffer)

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