Luftqualitätsuntersuchungen

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Das städtische Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz  begann am 4. Mai 2018 Luftqualitätsmessungen an insgesamt sieben Standorten im Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst. Es handelt sich dabei um zwei unterschiedliche Messkampagnen mit verschiedener Zielsetzung, welche über einen Zeitraum von einem Jahr durchgeführt werden.

Zur Bestimmung der Luftqualität werden die Leitsubstanzen Stickstoffdioxid (NO2), Feinstaub und der darin enthaltene Ruß, sowie Grobstaub im wöchentlichen Rhythmus bestimmt. Die labortechnischen Analysen des gewonnenen Probenmaterials und die Auswertung der Ergebnisse werden durch den Deutschen Wetterdienst vorgenommen.

Die Luftqualitätsmessungen werden dabei nicht nur hinsichtlich einer Richtwerteinhaltung analysiert, sondern auch die witterungs- und jahreszeitbedingten Einflüsse auf die Immissionsbelastung sowie Standortabhängigkeiten berücksichtigt.

Luftqualitätsmessanlage am Behördenzentrum.Bild vergrößern
Luftqualitätsmessanlage am Behördenzentrum.

Messkampagne Titelführung „Heilbad“

Als Kurort mit dem Titel „Heilbad“ überprüft die Stadt Baden-Baden auf Grund gesetzlicher Vorgaben alle zehn Jahre die Luftqualität. In Kurorten wird entgegen den gesetzlichen Grenzwerten eine höhere Anforderung an die Luftqualität gestellt. Dabei gelten die in den Begriffsbestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes festgesetzten Richtwerte.

Messkampagne B500

Die Stadt Baden-Baden hat sich dazu entschieden, zusätzlich zu den Kurortmessungen weitere freiwillige Messungen über einen Zeitraum von einem Jahr entlang der verkehrsträchtigen B500 im Stadtgebiet durchzuführen.

Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (39. BImschV) durch den Deutschen Wetterdienst.

Hinweis

Bei Auffälligkeiten und/oder Beschädigungen der Messgeräte wenden Sie sich bitte an das zuständige Fachgebiet für Umwelt und Arbeitsschutz.