Sanierung Leopoldsplatz

Leopoldsplatz mit neuem Boden in SchachbrettmusterBild vergrößern

Das Sanieren des Leopoldsplatzes wird höchste Zeit. Eine optisch ansprechende Lösung über große, massive und dem Busverkehr standhaltende Betonplatten ist die Lösung.

Die Sanierungsarbeiten starteten am 19. September 2016 mit dem Einrichten der Baustelle. Bauende wird Anfang 2019 sein.

Leopoldsplatz
Der Boden des Leopoldsplatzes
Leo-Musterfläche: hell- und dunkelgraue Bodenplatten.
Grafischer Entwurf des Leopoldsplatzes mit Betonplatten und Schachbrettmuster

Busverkehr

Während der gesamten Bauzeit muss die Linienführung der Busse geändert werden. Ab Sonntag, 25. September 2016, fahren die Busse auf der Hauptstrecke durch die Kaiser- und Lichtentaler Allee. In der ersten Bauphase wird der Busverkehr Richtung Murgtal und Merkur über die Luisenstraße / Sophienstraße (und zurück) umgeleitet.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadtwerke. Den neuen Liniennetzplan und den Übersichtsplan der Busumleitungen können Sie in der rechten Spalte downloaden.

Infrastrukturkanal

Die eigentlichen Arbeiten beginnen in der letzten Septemberwoche (2016) mit dem Bau eines großen, Infrastrukturkanals, also einem unterirdischen, begehbaren Tunnel, in dem künftig alle Ver- und Entsorgungsleitungen unter dem Leo verlegt sind.

Das hat den Vorteil, dass bei künftigen Reparaturen nicht mehr in die Platzoberfläche eingegriffen werden muss und diese unbeschädigt bleibt. Zudem bietet der Kanal eine leichte Kontrolle und Instandhaltung der verlegten Leitungen. Das heißt aber auch, dass Reparaturen und Erweiterungen nahezu ohne Beeinflussung der Buslinien und des umliegenden Einzelhandels möglich sein werden.

Rotenbachkanal

In der zweiten Bauphase folgt dann das Kappen und Tieferlegen des unter dem Leo verlaufenden Gewölbes des Rotenbachs. Der Bachlauf bleibt auf seinem Niveau. Das niedrigere Bachgewölbe schafft so den benötigten Platz für die neue, stabile Oberfläche des Leos.

Hier ein kurzes Video von der Überdeckelung des Rotenbachs Anfang November 2017.

Oberflächenarbeiten

3,60 x 3,60 Meter große Betonplatten werden in unterschiedlichen Grautönen schachbrettmusterartig verlegt. Weil während der gesamten Bauzeit die Busse ins Murgtal und auf den Merkur über den Leo fahren müssen, sind diese Arbeiten zweigeteilt.

Zuerst erhält der Leo auf der zur Luisenstraße hin liegenden Seite sein neues Gesicht. Weiter geht es auf der Platzhälfte zur Lichtentaler Straße hin. Gegen Bauende erhält der Leo neue gestalterische Akzente, wie bequeme Sitzbänke, eine neue Baumbepflanzung, einen modernen Kiosk und eine neues Beleuchtungssystem.

Technik

Der Aufbau des Platzes hat künftig eine Stärke von 65 Zentimeter. Zuunterst liegt eine 30 Zentimeter starke Schottertragschicht, der folgt eine 10 Zentimeter kräftige Asphalttragschicht. Oben liegen 3,60 x 3,60 Meter große und gestaltete 25 Zentimeter starke Betonplatten. Die Lebensdauer schätzen Fachleute auf 30 Jahren ein.

Bauzaun und Baustellenführungen

Auch die Gestaltung des Bauzaunes setzt Maßstäbe. Das Baden-Badener Medienhaus hat sich für ein bewusst farbenfrohes Design entschieden, in das künstlerisch gestaltete historische Ansichten des Leos eingearbeitet sind. Zudem wird der Bauzaun mit Sichtfenstern ausgestattet und ein Fußgänger-Leitsystem anbieten.

Vorgesehen sind auch Baustellenführungen, die einmal im Monat zu einem festen Termin angeboten werden. Informativ gestaltete Faltblätter mit hilfreichen Tipps und Informationen gibt es in mehreren Varianten, einmal für Bürger und Gäste, dann für die Busfahrgäste, aber auch für Anwohner und Geschäftsleute rund um den Leo. 


Interview mit Herrn Hirth

Interview mit Herrn Schübert zu Bauphasen