Baldreit-Stipendium 2017/2018

Ein Portrait von Alex Vaughan.

Alexander Vaughan ist 1987 in Sydney, Australien geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er Komposition und Jazzposaune an der „University of New South Wales“ in Sydney. Bereits als Kind spielte er Posaune und so arbeitete er an einer Karriere als Jazz-Posaunist.

2009 zog er nach Weimar, wo er bis 2014 den Diplom-Studiengang Komposition an der Hochschule Franz Liszt in Weimar absolvierte. Über das Erasmus-Programm kam er an die Kunstuniversität Graz, wo er bei Gerd Kühr ein Kompositions-Studium belegte.

Inzwischen hat Alex Vaughan mehrere Orchesterwerke geschrieben. Er versucht, seine „ausufernde Klangexperimente in die Struktur eines Orchesterstückes zu fassen“. Während eines Kompositionsstudiums in Sondershausen 2015/2016 hat er sein Werk „Epithumia“ als Musikexperiment geschaffen. Zudem bearbeitet und rekonstruiert er Stücke wie zum Beispiel „Das Orakel“ von Johann Adam Hiller.

2014 bekam der den Preis der Deutschen Orchester-Stiftung der 25. Orchesterwerkstatt junger Komponisten, Halberstadt. 2015 erhielt der den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, verliehen durch die Hochschule für Musik Frank Liszt Weimar.

Seit Oktober 2017 lebt der neue Baldreit-Stipendiat Alex Vaughan in Baden-Baden. Er bleibt bis Ende März 2018 und arbeitet weiter an seinen Werken.