Antrag als UNESCO Welterbe

„Great Spas of Europe“

Blick von Westen über Baden-Baden Bild vergrößern
(c) Willi Walter, 2009 Blick von Westen über Baden-Baden

Baden-Baden blickt auf eine reiche Kulturgeschichte seit der Antike zurück. Seine Glanzzeit als „Sommerhauptstadt Europas“ im 19. Jahrhundert spiegelt sich bis heute im Stadtbild wider. In dieser Zeit zählte Baden-Baden zu den europäischen Kurstädten von Weltgeltung. Dies schlug sich unter anderem in seiner spezifischen städtbaulichen Entwicklung nieder, die noch heute als besonderer Stadttypus erfahrbar ist.

Seit Sommer 2014 steht Baden-Baden gemeinsam mit zehn weiteren europäischen Kurstädten unter dem Titel „Great Spas of Europe“ auf der Tentativliste der UNESCO. Der Nominierungsantrag  zur Anerkennung als UNESCO Welterbe soll bis 2018 vorgelegt werden. Unter dem Begriff “Great Spas of Europe“, übersetzt „Bedeutende Kurstädte Europas“, werden Kurstädte verstanden, die im 19. Jahrhundert internationale Bedeutung erlangten. Ihre Kurtradition und städtebauliche Anlage gelten als repräsentativ für das Phänomen der europäischen Kurstadt und sind bis heute geschlossen in ihrer Struktur und historischen Substanz erhalten.  


Welterbewürfel in der Baden-Badener Innenstadt

Der Welterbewürfel wandert mit kurzen Texten und anschaulichen Bildern in der Baden-Badener Innenstadt umher. Die Aktion ist Teil einer städtischen Kommunikations-Kampagne im Zuge der Bewerbung als UNESCO-Welterbe und soll Interessierte auf den Antrag hinweisen und die wesentlichen Inhalte präsentieren.

Welterbewürfel am Augustaplatz.
Welterbewürfel am Augustaplatz.
Welterbewürfel am Augustaplatz.

Forum Welterbe - Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Am Montag, 8. Mai, ging es im Baden-Badener Rathaus ganz darum, die Bürger über die transnationale serielle Bewerbung für die Aufnahme in das Welterbe zu Informieren.

Oberbürgermeisterin Magret Mergen eröffnete die Veranstaltung und überließ dann Lisa Poetschki (städtische Koordinatorin Unesco-Welterbe), Pressesprecher Roland Seiter und Vertretern der IHK und des Landesamts für Denkmalpflege den Vortritt. Ziel der Veranstaltung war, die Bevölkerung zu begeistern und in das Projekt einzubinden.

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