Römische Badruinen / Soldatenbäder

Zeichnung der freigelegten Badruinen mit Umgebung, 1850; Blick auf die römische Fußbodenheizung, um 1890

Für die Entwicklung des römischen Aquae waren, wie es der Name schon nahelegt, die heißen Quellen von enormer Bedeutung. Das Zentrum des antiken Bade- und Kurbetriebs befand sich zwischen Marktplatz und Kloster zum Heiligen Grab, wo sich mehrere große Thermenanlagen erstreckten. Sie wurden zwischen 1846 und 1900 bei Ausgrabungen teilweise freigelegt. Die sogenannten Soldatenbäder waren Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus errichtet und später mehrfach umgebaut und modernisiert worden.

Ihr ausgezeichneter Erhaltungszustand erlaubt gute Einblicke in die Konstruktion römischer Wand- und Fußbodenheizungen.


© Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden


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