Seniorinnen & Senioren

Seniorinnen und Senioren sind ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, zu den Themen Gesundheit, Pflege und Wohnen im Alter sowie zu Angeboten, die Bewegung, gesellschaftliche Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben fördern. Dazu gehören unter anderem der Seniorenwegweiser, der Bewegungspass und verschiedene Hilfs- und Serviceangebote für ältere Menschen.

Bewegungspass

Der Bewegungspass unterstützt ältere Menschen dabei, auch im Alltag aktiv und selbstständig zu bleiben. Er enthält einfache Übungen, die ohne Hilfsmittel durchgeführt und flexibel in den Alltag integriert werden können. Regelmäßige Bewegung stärkt unter anderem Kraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit und kann dazu beitragen, die Selbstständigkeit im Alter zu erhalten.

Der Bewegungspass ist für Baden-Badener Seniorinnen und Senioren kostenlos erhältlich im Bürgerbüro Rathaus (Jesuitenplatz) oder im Kundenzentrum Sozialamt (Gewerbepark Cité 1).

Für Seniorinnen und Senioren, die sich lieber mit anderen bewegen, gibt es angeleitete Bewegungspassgruppen an verschiedenen Standorten in Baden-Baden. Die Teilnahme ist kostenlos, Interessierte können sich gerne anschließen:

Erste Gruppe
Jeden Freitag, 9.00 Uhr. Treffpunkt: Kloster Lichtental, bei Wind und Wetter (außer Gewitter).

Zweite Gruppe
Jeden Dienstag, 10.00 Uhr. Treffpunkt: Rathaus Haueneberstein, bei Wind und Wetter (außer Gewitter).

Dritte Gruppe
Jeden ersten, dritten und fünften Montag im Monat, 10.30 Uhr. Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Aumattstadion (ehemals Treffpunkt am Wörtböschelpark).

Vierte Gruppe
Jeden Donnerstag, 10.00 Uhr. Treffpunkt: Begegnungszentrum Steinbach bei der evangelischen Kirche, bei Wind und Wetter (außer Gewitter, Starkregen oder Glatteis); Auch Walking-Stöcke, Gehstöcke, Rollatoren oder andere unterstützende Hilfsmittel sind gerne willkommen – Kontakt: marlen.hund@pgw-og.de/0174 209 90 13.

Kontakt

Kommunale Pflegekonferenz
Gewerbepark Cité 1
76532 Baden-Baden

Öffnungszeiten

Allgemeine Öffnungszeit

Öffnungszeiten Kundenzentrum - nur mit Terminvereinbarung
Montag
08:00 Uhr - 12:00 Uhr
Dienstag
08:00 Uhr - 12:00 Uhr ohne Terminvereinbarung
Donnerstag
08:00 Uhr - 12:00 Uhr mit Terminvereinbarung und 14:00 Uhr - 17:30 Uhr ohne Terminvereinbarung
Freitag
08:00 Uhr - 12:00 Uhr

Demenzkampagne

"Begleite mich – in meine Welt"

Die Demenzkampagne, die seit 2014 von zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern und Sponsorinnen und Sponsoren unterstützt und mitgetragen wird, macht das häufig tabuisierte Thema Demenz öffentlich.

Die Erfahrung zeigt: Eine hohe Lebensqualität Betroffener in allen Phasen der Demenz und wirkliche Entlastung der Angehörigen gelingt nur, wenn Unterstützung vor Ort angeboten und das Verständnis für die Desorientiertheit im persönlichen und gesellschaftlichem Umfeld gestärkt wird.

Noch immer kommen Betroffene sehr spät, um sich Hilfe zu holen und noch immer wissen Angehörige und die Gesellschaft oft nur wenig über Demenz und Unterstützungsmöglichkeiten.

Hier setzt die Arbeitsgruppe der Demenzkampagne des Pflegestützpunktes der Stadt Baden-Baden an. Sie entwickelt beständig neue Ideen und organisiert hochmotiviert hervorragende und außergewöhnliche Veranstaltungen.

Demenzkampagne 2026

Der Start der Kampagne ist am 24. März 2026 mit der Konzertlesung „Lebensmut trotz(t) Demenz“ von Dr. Sarah Straub in der Kleinkunstbühne Rantastic in Haueneberstein.
Weitere Veranstaltungen finden Sie in der Broschüre der Kampagne.

Bei Rückfragen oder Anregungen können Sie sich an die Arbeitsgruppe der Demenzkampagne wenden.

Links zur Arbeitsgruppe Demenzkampagne

Demenz & Notsituationen

Krisensituationen / notwendige stationäre Unterbringung wegen Fremd- oder Eigengefährdung (gegen den Willen der Person)

Besteht akute Gefahr (z.B. durch Handgreiflichkeiten oder Selbstmorddrohungen) rufen Sie unverzüglich die Polizei unter 110 und den Notarzt unter 112.

Bei einer stationären Unterbringung gegen den Willen einer Person rufen Sie den Hausarzt oder niedergelassenen Psychiater der Person an. Abends und am Wochenende ist der Bereitschaftsarzt zuständig unter Tel. 116 117. Dieser kommt vor Ort um eine Unterbringung zu prüfen, füllt die notwendigen Unterlagen aus, nimmt Kontakt zur Klinik auf und bestellt einen Krankentransport.

Versuchen Sie bis zum Eintreffen der Hilfe mit der Person in Kontakt zu bleiben, ihn zu beruhigen oder abzulenken. Personen, die den Mensch mit Demenz reizen (die er z.B. angegriffen hat) sollten den Raum oder das Umfeld verlassen.

In Notfall- und Krisensituationen erreichen Sie durchgängig:

MEDIAN Klinik Gunzenbachhof
Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie
Psychiatrische Institutsambulanz
Gunzenbachstraße 6
76530 Baden-Baden
Tel. 07221 936-222
Tel. 07221 936-0

Sie pflegen/unterstützen einen Mensch mit einer Demenz?

Sie haben Fragen zum Umgang, fühlen sich überlastet, benötigen konkrete Hilfe oder möchten einfach nur reden?
Hier finden Sie verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten in Baden-Baden. Alle Angebote sind anonym, vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht.

Gesprächsmöglichkeiten

Alzheimer Gesellschaft Baden-Baden:
Offener Stammtisch jeden 1. Donnerstag im Monat, um 15.30 Uhr, in der Geroldsauer Mühle Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen
Tel. 07221 32 18 1
www.alzheimer-baden-baden.de

Alzheimergesellschaft Baden-Württemberg:
Tel. 0711 24 84 96 63
www.alzheimer-bw.de

Die Telefonseelsorge:
Rund um die Uhr Beratungs- und Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirche
Tel. 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222

DRK ambulanter Pflegedienst:
Sprechstunde für Angehörige von Menschen mit Demenz
Tel. 07221 91 89 21

Gerontopsychiatrischer Fachdienst:
Gruppenangebot „Gesund im Alter“, Mi., um 15.30 Uhr
Tel. 07221 92 39 45 0

Klinikum Mittelbaden Lichtental Theresienheim:
Sprechstunde für Angehörige von Menschen mit Demenz, jeden 2. Montag im Monat, um 14 Uhr
Tel. 07221/912860

Cafe „Vergiss Dich nicht“:
Austauschgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz
Tel. 07221 93-14 90 0

Beratungsangebote

Amtsgericht/Betreuungsgericht:
Beratung zur rechtlicher Betreuung, sowie zu Schutzmaßnahmen gegen den Willen einer Person
Tel. 07221 68 50

Betreuungsbehörde/Seniorenhilfe:
Beratung u.a. zu den Themen, Vollmachten, Patientenverfügung, rechtliche Betreuung sowie zu Schutzmaßnahmen gegen den Willen einer Person
Tel. 07221 93-14 13 und -14 31

Gerontopsychiatrischer Fachdienst:
Information, Beratung und Unterstützung
Tel. 07221 92 39 45 0

Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle:
für Menschen mit psychischer Erkrankung und deren Angehörige
Tel. 07221 96 99 55 5

Pflegestützpunkt:
Beratung rund um das Thema Pflege, Leistungen und Hilfsangebote
Tel. 07221 93-14 05 4 und -14 77 3 und -14 92

„PSYCHISCH KRANK! UND JETZT?“
Informations- und Beratungstelefon, Mo. - Fr., von 9 - 17 Uhr
Tel. 07221 96-99 88

Wohnberatung:
Beratung über spezielle Hilfsmittel wie z.B. GPS Ortungssysteme und Wohnraumanpassungen für Menschen mit Demenz
Tel. 07221 93-14 92

Schulungen / Seminare / Vorträge und weitere Angebote

Demenzkampagne: In Baden-Baden wird seit 2014 jedes Jahr mit verschiedenen Netzwerkpartnern die städtische Demenzkampagne mit unterschiedlichen Veranstaltungen angeboten. Das aktuelle Programmheft ist in den Bürgerbüros, bei verschiedenen Pflegeanbietern, Netzwerkpartnern und online erhältlich.

Online-Schulung: Curendo bietet praktische Pflegekurse zum Thema Alzheimer und Demenz für Angehörige an. Auch auf der Internetseite "Pflegevorsorge" werden Online-Schulungen angeboten. Weitere Informationen finden Sie in der rechten Spalte.

hilver – Ehrenamtliche Alltagshilfen

Gemeinsam statt einsam: hilver vermittelt ehrenamtliche Unterstützung für ältere und unterstützungsbedürftige Menschen in Baden-Baden. Kleine Hilfen im Alltag können dazu beitragen, Selbstständigkeit zu erhalten, soziale Kontakte zu stärken und länger im eigenen Zuhause zu leben. Die kostenlose hilver-App bringt Menschen, die Unterstützung suchen, mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus der Nachbarschaft zusammen. 

Was bietet hilver?
Ehrenamtliche unterstützen beispielsweise beim Einkaufen, bei kleinen Tätigkeiten in Haus und Garten, bei einfachen Fahrten oder mit Gesellschaft und Gesprächen. Auch kleinere technische Hilfen sind möglich.
Die Vermittlung erfolgt über die hilver-App. Eine Anfrage wird an passende, von der Stadt Baden-Baden registrierte und überprüfte Helferinnen und Helfer weitergeleitet. Wer eine Anfrage annimmt, stimmt die Einzelheiten anschließend direkt mit der hilfesuchenden Person ab.
hilver vermittelt ausschließlich kleine Alltagshilfen. Professionelle oder regelmäßige Pflege- oder Unterstützungsleistungen sind nicht Bestandteil des Angebots.

Unterstützung erhalten
Sie benötigen Unterstützung im Alltag? Dann können Sie eine Anfrage über die hilver-App stellen. Auch Angehörige oder nahestehende Personen können die Anfrage für Sie übernehmen. Wenn Sie kein Smartphone besitzen, können Sie hilver auch über die Webversion nutzen oder das hilver-Team telefonisch oder per Mail kontaktieren.

Ehrenamtlich helfen
Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren und ältere Menschen in Ihrer Nachbarschaft unterstützen? Mit hilver entscheiden Sie selbst, wann und wie häufig Sie helfen möchten. Die Einsätze werden einzeln vermittelt und Sie entscheiden jeweils selbst, ob Sie eine Anfrage übernehmen. So können Sie mit überschaubarem Zeitaufwand Menschen im Alltag unterstützen. Die Registrierung als Helferin oder Helfer erfolgt über die hilver-App, vor der Freischaltung erfolgt eine kurze Prüfung. Die Vermittlung von Tätigkeiten erfolgt unentgeltlich.

Datenschutz und Haftungsausschluss
Die Stadt Baden-Baden stellt mit der hilver-App eine Plattform vor, über die Bürgerinnen und Bürger ehrenamtliche Alltagshilfen finden und anbieten können. Verantwortlich für die datenschutzkonforme Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist der App-Anbieter AVT (hilver). Die Stadt Baden-Baden selbst verarbeitet im Rahmen der Nutzung der App keine personenbezogenen Daten

Bitte beachten Sie: Die Stadt Baden-Baden übernimmt keine Haftung für die vermittelten Leistungen oder deren Qualität. Die Verantwortung für die Durchführung der Hilfsangebote liegt ausschließlich bei den jeweiligen ehrenamtlich Tätigen und den Nutzerinnen und Nutzern der App.

Kontakt


Pflegestützpunkt

Was tun, wenn die Kräfte nachlassen und Unterstützung, Entlastung und Pflegeleistungen notwendig werden? Bei Eintritt oder im Vorfeld von Pflegebedürftigkeit stehen Betroffene und Angehörige oft vor einem Berg an Fragen und Problemen. Genau hier hilft der Pflegestützpunkt Baden-Baden.

Er dient als erste Informations- und Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige und alle weiteren beteiligten Personen. Die Mitarbeitenden des Pflegestützpunktes begleiten Sie und unterstützen Sie bei der nötigen Versorgung. So kann Ihnen die passende Hilfe Entlastung und mehr Lebensqualität bringen.
Wir informieren Sie kompetent, individuell, neutral und kostenlos.
Die Beratung kann telefonisch, im Pflegestützpunkt oder zu Hause erfolgen.

Aufgaben des Pflegestützpunkts Baden-Baden

  • umfassende Beratung und Informationen zu vorhandenen Unterstützungs- und Hilfsangeboten
  • Auskünfte über sozialrechtliche und finanzielle Hilfen
  • Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen
  • Ermittlung des persönlichen Hilfebedarfs und Unterstützung bei der Versorgung
  • Koordinierung und Vernetzung professioneller und ehrenamtlicher Unterstützungsangebote
  • Aufbau und Pflege eines transparenten Informationsnetzwerks
  • Erstellen eines individuellen Hilfeplans bei einem Beratungsanspruch gemäß § 7a SGB XI

Kontakte

Frau Elena Doll
Raum 203
Tanja Fröhlich
Raum 201
Frau Veronika Koffler
Raum 202

Dokumente

Träger des Pflegestützpunkts Stadtkreis Baden-Baden

Seniorenhilfe

Im Rahmen der erweiterten Unterstützung kann eine Begleitung durch die städtische Senioren- und Erwachsenenhilfe erfolgen.

Seniorenwegweiser

Der Wegweiser „Aktiv älter werden in Baden-Baden“ bietet Seniorinnen und Senioren sowie ihren Angehörigen einen Überblick über Angebote und Anlaufstellen in Baden-Baden. Informiert wird unter anderem über Freizeit und Kultur, Vereine und Ehrenamt, Beratung und Unterstützung, Wohnen, Pflege, Selbsthilfe und Vorsorge.

Smartphone-Sprechstunde für Seniorinnen und Senioren

Das Projekt „Jung & Alt – Gemeinsam Digital“ bringt Generationen zusammen: Schülerinnen und Schüler unterstützen ältere Menschen dabei, Smartphone, Tablet und digitale Angebote sicher und selbstständig zu nutzen. In kostenlosen Sprechstunden können Fragen zu digitalen Geräten, Apps und dem Internet gemeinsam geklärt werden. Das Angebot stärkt die digitale Teilhabe älterer Menschen und fördert zugleich das ehrenamtliche Engagement junger Menschen.

Das Projekt wird von der Kommunalen Pflegekonferenz in Kooperation mit dem Jugendhilfeprojekt „WIN-WIN-Coach“ der JUKI-Förderung Baden-Baden e.V. umgesetzt und von der Bürgerstiftung als Sponsor unterstützt.

Die Sprechstunde findet immer samstags um 15:00 Uhr an folgenden Standorten in Baden-Baden statt:

Erster Samstag im Monat: AWO-Seniorenwohnanlage Gutleuthaus,
(Innenstadt: Lange Str. 78, 76530 Baden-Baden)

Zweiter Samstag im Monat – Caritaszentrum Cäcilienberg (Tagesstätte)
(Lichtental: Geroldsauer Str. 2, 76534 Baden-Baden)

Vierter bzw. letzter Samstag im Monat – Pflegeheim Haus Elia
(Weststadt: Balger Str. 9, 76532 Baden-Baden)

Um vorherige Anmeldung bei Projektkoordinator Fabian Schäfer wird gebeten unter: Montags bis freitags zwischen 10:30 und 15:30 Uhr unter 07222 4644 / 01522 7637689 (auch WhatsApp) oder f.schaefer@jukis.de.

Zur Verstärkung des Teams suchen die WIN-WIN-Coaches fortlaufend Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die Lust haben, Seniorinnen und Senioren den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. Bei Interesse gerne bei Fabian Schäfer (s.o.) melden.

Stadtseniorenplan Baden-Baden

Der Stadtseniorenplan untersucht die Lebenssituation älterer Menschen in Baden-Baden und zeigt auf, wie die Stadt die Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen für Seniorinnen und Senioren weiterentwickeln kann. In Zusammenarbeit mit dem Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), lokalen Fachleuten und Betroffenen wurden unter anderem die Themen Wohnen, Pflege, Beratung, Unterstützung und soziale Teilhabe betrachtet. Auf dieser Grundlage wurden Bedarfe und Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung der Seniorenarbeit in Baden-Baden erarbeitet.

Wohnberatung

Immer mehr Menschen mit körperlichen Einschränkungen wünschen sich, im vertrauten Umfeld bleiben zu können. Der Pflegestützpunkt der Stadt Baden-Baden bietet deshalb für diesen Personenkreis eine spezielle Wohnberatung an.

Dabei werden die Gegebenheiten zuhause analysiert und Veränderungsmöglichkeiten aufgezeigt, um die Selbstständigkeit und Mobilität in der eigenen Wohnung so lange wie möglich zu erhalten. Ziel ist es, den Alltag sicherer und lebenswerter zu gestalten. Das kann erreicht werden mit alltagsunterstützenden Hilfsmitteln, Ausstattungsveränderungen und Umorganisation in der Wohnung, Orientierungshilfen wie Beleuchtung, Sicherheitsmaßnahmen für Menschen mit Demenz und vielem mehr.

Darüber hinaus können in der Beratung Lösungen für zukünftige Baumaßnahmen erarbeitet und finanzielle Fördermöglichkeiten aufgezeigt werden.

Kostenfreie Beratungsgespräche

Die Wohnberatungsstelle berät ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf, Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz und deren Angehörige. Willkommen sind auch alle, die sich frühzeitig über barrierefreies Wohnen und Möglichkeiten einer Wohnanpassung informieren wollen.

Die Wohnberatung erfolgt vertraulich, unabhängig und neutral. Nach einem ersten Kontakt finden auf Wunsch Beratungsgespräche in der häuslichen Umgebung statt. Das Erstgespräch, der Hausbesuch und die daraus erfolgende schriftliche Analyse sind kostenfrei.

Die ehrenamtlichen Wohnberaterinnen und Wohnberater können sich gut in Situationen von Seniorinnen und Senioren, aber auch von anderen Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen hineinversetzen. Durch eine intensive Schulung haben die Beraterinnen und Berater ein spezifisches Spektrum an Fachwissen erworben. Neben hoher Motivation bringen die Ehrenamtlichen einen reichen Erfahrungsschatz aus den verschiedensten Berufen mit.

Ehrenamt - Machen Sie mit!

Was ist der Reiz für Ehrenamtliche an der Wohnberatung?

Er liegt in der Mischung aus sozialem, administrativem und technischem Know-how sowie dem Einbringen verschiedener persönlicher Fähigkeiten. Wohnberatung orientiert sich an sehr "praktischen" Dingen und erfordert den viel zitierten "gesunden Menschenverstand". Sie erweitert den eigenen Erfahrungshorizont bezüglich des Alltagsthemas "Wohnen" um ungeahnte Dimensionen.

Und nicht zuletzt: sie bietet die Chance, den älteren Menschen eine sehr direkte und effektive Unterstützung zu geben in deren Wunsch, möglichst selbstbestimmt und selbständig in den eigenen vier Wänden den Lebensabend zu verbringen.

Durch die vielfältigen Erfahrungen des bestehenden Teams werden Sie sich schnell in Ihrer Tätigkeit zurechtfinden und viel Spaß bei der Unterstützung von Ratsuchenden haben. Die Wohnberatung vor Ort findet zu zweit statt. Neben dem Vermitteln von praktischem Know-how bietet Ihnen die Stadt Baden-Baden regelmäßige Schulungen und Teamsitzungen. Für die Tätigkeit als Wohnberaterin und Wohnberater ist eine Aufwandsentschädigung vorgesehen.

Wenn Sie sich von der Aufgabe der Wohnberatung angesprochen fühlen und mitwirken möchten, melden Sie sich bei Tanja Fröhlich vom Pflegestützpunkt.

Kontakt

Tanja Fröhlich
Raum 201

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