Mobilitätsmaßnahmen

Der Hindenburgplatz ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und das westliche Eingangstor zur Innenstadt von Baden-Baden.
Seit Mai 2025 wird der Platz umfassend saniert und neugestaltet. Ziel ist es, die Infrastruktur zu erneuern und die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern.

Neugestaltung Hindenburgplatz

Der Hindenburgplatz ist das westliche Eingangstor zur Innenstadt und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt. Unter ihm fließt die Oos – deshalb besteht der Platz auch aus zwei Brückenbauwerken. Im Mai 2025 startete mit der Sanierung des Platzes ein mehrjähriges Bauprojekt. In den kommenden Jahren wird der zentrale Platz saniert, der Platzbereich erneuert und aufgewertet.

Historie und Zukunft des Hindenburgplatzes

Ein Platz mit Geschichte

Ansicht von Brücke und Kapuzinerkloster von Südosten, J. S. Schaffroth, um 1800.

Der Hindenburgplatz befindet sich am nordwestlichen Rand der denkmalgeschützten Gesamtanlage unserer Stadt. Er wird von historischen Bauten umrahmt, die zum Teil als Kulturdenkmale geschützt sind. Als westlicher Stadteingang verbindet er die Altstadt mit dem Bäderviertel und führt über die Kaiserallee zur Lichtentaler Allee und dem Kurviertel. Zudem liegt der Platz in der Kernzone der UNESCO-Welterbestätte Baden-Baden.

Auf einer Länge von mehr als 100 Metern unterquert der Oosbach den Hindenburgplatz. Die Kaiserbrücke und die Luisenbrücke nehmen einen Großteil der Platzfläche ein. Sie sind jedoch in einem sehr schlechten Zustand und benötigen dringend eine Erneuerung.

Die Zukunft des Platzes

Im Mai 2025 startete mit der Neugestaltung des Platzes ein mehrjähriges Projekt, das die Aufenthaltsqualität erheblich verbessern soll. Ziel ist es, den Platz nicht nur zu sanieren, sondern ihn durch eine neue Oberflächengestaltung und eine moderne Stadtplanung aufzuwerten.
Die Neugestaltung soll die westliche Stadteinfahrt ins Zentrum aufwerten und eine attraktive, einladende Platzfläche schaffen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Verbindung zwischen der Fußgängerzone und dem Festspielhaus, um eine harmonische und gut erreichbare städtebauliche Einheit zu schaffen.
Mit dieser Modernisierung wird der Hindenburgplatz nicht nur funktional erneuert, sondern auch als bedeutender Teil des Stadtbildes gestärkt – ein Ort, der Historie und Zukunft miteinander verbindet.

Baufortschritt

Die Neugestaltung des Hindenburgplatzes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Die Arbeiten dauern insgesamt voraussichtlich vier Jahre. Zunächst müssen die Brückenbauwerke sowie die angrenzenden Wasser-, Strom-, Telekommunikations- und Fernwärmeleitungen komplett erneuert werden. Diese Arbeiten sind notwendig, um die öffentliche Versorgung zu sichern. Zeitgleich wird der Platzbereich saniert. 

Luftaufnahme des Hindenburgplatzes zu Beginn der Maßnahme.
Luftaufnahme des Hindenburgplatzes zu Beginn der Maßnahme.
Luftaufnahme des Hindenburgplatzes im weiteren Verlauf der Maßnahme.
Luftaufnahme des Hindenburgplatzes während der Fertigstellung der Kaiserbrücke.

Hindenburgplatz: Zweite Phase der Neugestaltung angelaufen (21.01.2026)

Bauabschnitt II - Luisenbrücke und Platzgestaltung

Die erste Phase der Umgestaltung Hindenburgplatz mit der Ertüchtigung der Kaiserbrücke konnte bis Jahresende 2025 abgeschlossen werden. Am 19. Januar 2026 startete die zweite Phase der Umgestaltung Hindenburgplatz mit der Luisenbrücke und der Platzgestaltung.

Umsetzung

Die Baumaßnahme ist notwendig, da der Bauwerkszustand nach DIN 1076 mit der Zustandsnote 3,5 als ungenügend eingestuft wurde. Eine Instandsetzung ist daher zwingend erforderlich, um die Sicherheit und Funktionalität dauerhaft zu gewährleisten.

Maßnahmen im Überblick:
  • Erneuerung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen, einschließlich Fernwärme, Telekommunikation und weiterer Drittanbieter
  • Restaurierung aller denkmalgeschützten Objekte im Bereich des Platzes
  • Gestalterische Aufwertung und Optimierung des Platzbereichs im Anschluss an die Bauarbeiten
Wesentliche Rahmenbedingungen:
  • Erhalt und Sicherung der wichtigen Verkehrsverbindung zur Fußgängerzone Lange Straße
  • Es werden alle genehmigungsrechtlichen Nebenbestimmungen berücksichtigt
  • Die Planung erfolgt unter besonderer Berücksichtigung des öffentlichen Lebens, insbesondere im Hinblick auf Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel

Bauabschnitt I - Sanierung der Kaiserbrücke

Am 5. Mai 2025 startete die Baumaßnahme mit Arbeiten an der Kaiserbrücke am Hindenburgplatz. Im Vorfeld konnten bereits einige vorbereitende Maßnahmen zur Außerbetriebnahme von Versorgungsleitungen, zu Fällarbeiten sowie zum Abbau historischer Substanz durchgeführt werden. Die Ertüchtigung des Bauwerks einschließlich aller Versorgungsleitungen konnte bereits im Dezember 2025 und damit drei Monate früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden.

Umsetzung

Die Baumaßnahme ist notwendig, da der Bauwerkszustand nach DIN 1076 mit der Zustandsnote 3,5 als ungenügend eingestuft wurde. Eine Instandsetzung ist daher zwingend erforderlich, um die Sicherheit und Funktionalität dauerhaft zu gewährleisten.

Maßnahmen im Überblick:
  • Erneuerung sämtlicher Ver- und Entsorgungsleitungen, einschließlich Fernwärme, Telekommunikation und weiterer Drittanbieter
  • Restaurierung aller denkmalgeschützten Objekte im Bereich des Platzes
  • Gestalterische Aufwertung und Optimierung des Platzbereichs im Anschluss an die Bauarbeiten
Wesentliche Rahmenbedingungen:
  • Erhalt und Sicherung der wichtigen Verkehrsverbindung zur Fußgängerzone Lange Straße
  • Es werden alle genehmigungsrechtlichen Nebenbestimmungen berücksichtigt
  • Die Planung erfolgt unter besonderer Berücksichtigung des öffentlichen Lebens, insbesondere im Hinblick auf Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel

Pressemitteilungen: Bauabschnitt I

Fragen und Antworten zur Neugestaltung

Hindenburgplatz Baden-Baden.

Warum wird der Hindenburgplatz saniert?

Der Hindenburgplatz besteht auch aus zwei Brücken, die beide in einem sehr schlechten Zustand sind. Die Brücken müssen erneuert werden. Dabei wird auch der Platzbereich entsprechend saniert und aufgewertet. Auch alle Versorgungsleitungen werden erneuert.

Wie lange dauern die Arbeiten?

Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Jahre. Zunächst müssen die Brückenbauwerke sowie die angrenzenden Wasser-, Strom-, Telekommunikations- und Fernwärmeleitungen komplett erneuert werden. Diese Arbeiten sind notwendig, um die öffentliche Versorgung zu sichern. Danach wird der Platzbereich saniert. Wegen der vielen voneinander abhängigen Schritte müssen die Arbeiten in einer bestimmten Reihenfolge erfolgen.

Wie wird der Verkehr geleitet?

Für den Verkehr bleiben alle Ziele jederzeit erreichbar. Dabei wird der Verkehr in die Stadt über die Albrecht-Dürer Straße/Kapuziner Straße geleitet. Der Verkehr stadtauswärts wird je nach Bauphase entweder an der Baustelle entlanggeführt oder gegebenenfalls über den Leopoldsplatz in die Obere Sophienstraße umgeleitet. Bitte folgen Sie der entsprechenden Beschilderung.

Was ist mit dem Radverkehr?

Der Fahrradverkehr ordnet sich ab dem Festspielhaus in den normalen Straßenverkehr wie im Bestand ein. Dieser erfolgt während der ersten Bauphase an der Kaiserbrücke über die Albrecht-Dürer Straße / Kapuziner Straße. Zu Beginn der Neugestaltung war geplant, dass der Fahrradverkehr bis zur Baustelle fahren darf, um dort das Fahrrad entlang der Baustelle zu schieben. Aufgrund wiederholter Missachtung der bisherigen Regelungen ist das Fahrradfahren bis zur Baustelle jedoch nicht mehr gestattet.

Gibt es eine zentrale Kontaktstelle für Fragen?

Die Stadtverwaltung hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Fragen gesendet werden können: hindenburgplatz@baden-baden.de