Digitaltag: Stadtverwaltung macht Digitalisierung erlebbar
Baden-Baden. Die Stadt Baden-Baden treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltung konsequent voran. Beim zweiten, von der Abteilung Digitalisierung organisierten Digitaltag präsentierte die Stadtverwaltung ihren Mitarbeitenden die Vielfalt digitaler Projekte und Anwendungen. Von digitalen Bürgerdiensten über Künstliche Intelligenz bis hin zu innovativen Lösungen in Feuerwehr, Stadtentwicklung und Verwaltung wurde die ganze Bandbreite der digitalen Transformation sichtbar.
Was wurde geboten?
An mehr als 20 Stationen präsentierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen ihre Projekte und Anwendungen. Der Digitaltag stieß auf große Resonanz: Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Veranstaltung über den gesamten Tag verteilt. Möglich wurde der erfolgreiche Tag durch das Engagement von mehr als 70 Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung, die ihre Themen vorstellten, Fragen beantworteten und zum Austausch einluden. Die Themenvielfalt zeigte, wie breit Digitalisierung in der Stadtverwaltung aufgestellt ist: Vorgestellt wurden unter anderem digitale Arbeitsplätze, digitale Akten und Prozessoptimierungen, Geodaten, Sensorik, Schuldigitalisierung, Künstliche Intelligenz sowie neue digitale Services.
Worte der Verwaltungsspitze:
„Digitalisierung bedeutet nicht, bestehende Abläufe einfach eins zu eins digital abzubilden. Wir müssen uns einzelne Prozesse genau anschauen, bevor wir sie digitalisieren. Nur so entstehen echte Vorteile und spürbare Verbesserungen“, sagt Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer, zuständiger Dezernent für die digitale Entwicklung der Verwaltung. Die Digitalisierungsstrategie der Stadt sei in der Umsetzung und betreffe die gesamte Verwaltung: „Der Digitaltag zeigt, wie viele Bereiche bereits daran arbeiten.“
Auch Oberbürgermeister Thomas Jung betont die Bedeutung des Themas: „Nachdem der Gemeinderat im März die Digitalisierungsstrategie beschlossen hat, sind wir jetzt intensiv mit diesem Thema unterwegs.“ Digitalisierung bedeute dabei nicht nur, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen und Mitarbeitende zu entlasten. „Vor allem unsere Bürgerinnen und Bürger sollen künftig spüren, dass sie immer mehr Anliegen einfach und bequem von zuhause aus erledigen können.“
Weitere Informationen
Neben den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung nutzten auch zahlreiche Stadt- und Ortschaftsräte am Nachmittag die Gelegenheit, sich über die digitalen Projekte und Entwicklungen zu informieren. Zudem waren Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkommunen aus dem Verbund re@di zu Gast. Der Zusammenschluss der neun Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee fördert den interkommunalen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung digitaler Lösungen.
