Abiturientinnen und Abiturienten der Klosterschule.

Mit Gottes Segen und Bestnoten in die Welt hinaus: Exzellente Abi-Ergebnisse an der Klosterschule

Viermal die Traumnote 1,0

Baden-Baden. Die Klosterschule vom Heiligen Grab verabschiedete ihren Abiturjahrgang 2026 mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stiftskirche und einem festlichen Abschluss im Rantastic. Insgesamt 57 Schülerinnen und Schüler erhielten im 11. Juli ihr Reifezeugnis und starten nun in einen neuen Lebensabschnitt. Der festliche Rahmen spiegelte die besondere Verbindung von Vergangenheit und Zukunft eindrucksvoll wider. Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete ein stimmungsvoller Gottesdienst in der voll besetzten Stiftskirche. Gemeinsam gestaltet von den Religionslehrkräften und den Abiturientinnen und Abiturienten, bot er Raum für Dankbarkeit, Besinnung und Vorfreude auf die kommenden Wege. Im Anschluss lud die Schule zum traditionellen Empfang in den historischen Klosterinnenhof ein. Bei bestem Sommerwetter entstanden zahlreiche Gruppenfotos, während die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 die Gäste bewirteten. Eltern, Lehrkräfte, Freunde und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit für anregende Gespräche und persönliche Glückwünsche.

Ansprache des Schulleiters:

In ihren Ansprachen würdigten Schulleiter Dr. Tobias Vorbach sowie Elternbeiratsvorsitzender Wolfgang Stahl die Leistungen des Jahrgangs. Sie hoben nicht nur die schulischen Erfolge hervor, sondern auch das Engagement vieler Schülerinnen und Schüler für die Schulgemeinschaft und die vielfältigen Aktivitäten über den Unterricht hinaus. Darin erkannte Vorbach auch das gewählte Abimotto „Abirol Spritz – Die Mischung macht’s“ wieder, denn: „Eine gute Mischung lebt vom richtigen Zusammenspiel.“ Als Physiklehrer gab er dem Gedanken einen naturwissenschaftlichen Begriff: „Emergenz. Damit beschreibt man, dass durch das Zusammenspiel vieler einzelner Elemente neue Eigenschaften entstehen können, die man an den Einzelteilen allein noch nicht erkennt.“ Dieses Zusammenspiel sei deutlich gewesen: „Erst im Zusammenspiel entsteht das, was wir heute feiern: ein Jahrgang mit eigener Geschichte, eigener Energie und einer unverwechselbaren Mischung. Das Entscheidende entsteht dazwischen: in Begegnungen, Freundschaften, Unterstützung, Reibung und gemeinsamen Erfahrungen.“
 
Die Leistungen des Jahrgangs sprechen für sich: Mit einem Gesamtschnitt von 2,22 erreichten 19 Absolventen eine Eins vor dem Komma. Vier von ihnen schlossen sogar mit der Traumnote 1,0 ab: Alexander Klimm, Sophia Filomeno, Charlotte Röthig und Klara Bohn. Ein besonderer Höhepunkt des Festakts war die traditionelle Scheffelpreisrede, die von Sophia Filomeno gehalten wurde. In einem Rückblick auf die vergangenen acht Schuljahre erinnerte sie an gemeinsame Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke – beispielsweise Klassenrat, Corona und Klausuren –, die dazu geführt hätten, dass „die Schule uns in den letzten Jahren mehr vermittelt hat als nur Wissen. Insgesamt haben uns diese Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, geholfen, zu den Menschen zu werden, die wir heute sind.“ Deutlich wurde dabei auch die Freude auf das, was nun nach dem bestandenen Abitur kommt: „Wir haben das Privileg, dass wir unsere nächsten Schritte selbst wählen können, nicht weil wir schon zu hundert Prozent wissen, wohin sie uns schließlich führen werden, sondern weil wir heute überhaupt die Freiheit haben, sie zu gehen.“

Herausragende Leistungen erhielten:

Für herausragende Leistungen erhielten zahlreiche Schülerinnen und Schüler besondere Auszeichnungen. Den Schulpreis für sehr gute Leistungen erhielten Klara Bohn, Sophia Filomeno, Alexander Klimm, Charlotte Röthig, Emilija Frank, Zita Walter, Samia Wehe, Hanna Wolf, Lukas Fichtner, Ida Frietsch, Elena Reiner, Julia Schmidt, Elias Seifermann, Emma Prieß und Silja Scharf. Ein Lob wurde an Ann-Kathrin Ernst, Joana Keller, Mia Schäfer und Sophie Brommler vergeben.
 
Auch in den einzelnen Fachbereichen wurden besondere Leistungen gewürdigt. Hanna Wolf erhielt sowohl den Premio Feltrinelli des Regierungspräsidiums Karlsruhe als auch den Friedrich-Gantner-Sprachpreis des Rotary Clubs Baden-Baden Merkur. Der Sprachförderpreis Französisch der Deutsch-Französischen Gesellschaft ging an Sophia Filomeno, Silja Scharf und Julia Schmidt. Über den DMV-Abiturpreis Mathematik durften sich Zita Walter und Charlotte Röthig freuen, während Lukas Fichtner mit dem Physikpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet wurde. Besonders vielseitig erfolgreich war Alexander Klimm, der neben seiner Abiturnote mehrere Auszeichnungen erhielt: den Otmar-Vetter-Preis des Rotary Clubs Baden-Baden, den Preis des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands in Verbindung mit der Goethe-Universität, die Auszeichnung „Humanismus heute“ des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport sowie den Religionspreis der Erzdiözese Freiburg. Der Chemie-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde an Klara Bohn verliehen, der Südwestmetall-Schulpreis Ökonomie an Silja Scharf und die Alfred-Maul-Gedächtnismedaille Sport an Jaron Siefritz.
 

Schulinterne Preise:

 Auch schulinterne Preise wurden vergeben: Der Deutschpreis ging an Emma Prieß, der Englischpreis an Ann-Kathrin Ernst, der Französischpreis an Julia Schmidt, der Biologiepreis an Samia Wehe und der Geographiepreis an Charlotte Röthig. Für ihre musikalischen Leistungen wurden Ida Frietsch und Elena Reiner ausgezeichnet. Darüber hinaus würdigte die Schule besonderes Engagement in Kunst, Kultur und Schulleben. Den Preis für Bühnenkunst erhielten Marielle Boos, Ida Frietsch, Claire Gantner, Elena Reiner und Tobias Zeitvogel. Für ihre Arbeit im Bereich Veranstaltungstechnik wurden Emilija Frank, Anastazja Janczykowska und Christoph Stahl ausgezeichnet. Eine Anerkennung für ihr Engagement in der SMV erhielten Claire Gantner, Lukas Fichtner, Ioan Mircea Olteanu, Laura Schwöbel und Philipp Ziegler. Für ihren Einsatz bei den Tagen der Orientierung wurden Nele Ebert, Samia Frietschy, Jaron Siefritz und Benedikt Stüsgen geehrt.
 
Mit der feierlichen Zeugnisübergabe endete ein bewegender Tag voller Erinnerungen, Freude und Abschiedsmomente. Die Klosterschule vom Heiligen Grab verabschiedet einen leistungsstarken, engagierten und vielseitig interessierten wie talentierten Jahrgang. Für die 57 Absolventen Till Arnold, Luca Barthonelli Bucherer, Felix Bender, Klara Bohn, Solomiia Boichuk, Marielle Boos, Sophie Brommler, Valentino D'Onofrio, Nele Ebert, Ann-Kathrin Ernst, Lukas Fichter, Sophia Filomeno, Selma Foltin, Emilija Frank, Ida Frietsch, Samia Frietschy, Claire Gantner, Alexander Klimm, Joana Keller, Luca Kargl, Valentin Krahtov, Elena Kugel, Lina Leutner, Anastazja Janczykowska, Lara-Sophie Heck, Valentina Hank, David Hönig, Lena Hönig, Maurice Merkel, Ioan-Mircea Olteanu, Emma Prieß, Elena Reiner, Charlotte Röthig, Mayla Sammüller, Hannah Scharer, Silja Scharf, Mia Schäfer,    Julia Schmidt, Laura Schwöbel, Elias Seifermann, Jaron Siefritz, Christoph Stahl, Paul Stake, Benedikt Stüsgen, Alexia Triller, Rebecca Ulrich, Nele Vill, Tim Vogel, Sarah-Marie Wahl, Zita Walter, Samia Wehe, Lea Westermann, Jule Westermann, Hanna Wolf, Stanislav Yakubovych, Tobias Zeitvogel und Philipp Ziegler beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Die Schulgemeinschaft wünscht ihnen dafür „Mut, Zuversicht und Gottes Segen auf ihrem weiteren Weg“.