Hitzeaktionstag am 2. Juli auf der Fieser-Brücke: Informieren, mitmachen, vorsorgen

Baden-Baden (18.06.2026). „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ lautet das Motto des diesjährigen bundesweiten Hitzeaktionstags. Baden-Baden beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Aktionstag am Donnerstag, 2. Juli. Von 12 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf der Fieser-Brücke ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Mitmachaktionen und Angeboten für die ganze Familie.

Mitmachen, entdecken und ausprobieren

Der Hitzeaktionstag bietet zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein. Am Stand des Gesundheitsamts können Kinder mit UV-Perlen basteln und an einer Malaktion teilnehmen. Beim Bevölkerungsschutz haben die Besucher die Möglichkeit, Feuerwehrschutzkleidung anzuprobieren und die zusätzliche Belastung bei hohen Temperaturen selbst zu erleben. Das Forstamt lädt mit Quizzen und weiteren Mitmachaktionen dazu ein, die Bedeutung des Waldes für Klima und Lebensqualität spielerisch kennenzulernen. Für Erfrischung sorgt der Trinkwasserwagen der Stadtwerke Baden-Baden.

Gesundheit im Fokus

Ein Schwerpunkt des Aktionstags liegt auf dem Schutz der Gesundheit bei hohen Temperaturen. So bietet das Gesundheitsamt Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Daneben bietet das Gesundheitsamt auch Informationen zur Tigermücke an. Der Bevölkerungsschutz erläutert die Gefahren extremer Hitze und zeigt anhand eines Fahrzeugs anschaulich, wie schnell sich Innenräume aufheizen und welche Risiken entstehen, wenn Kinder oder Haustiere im Auto zurückgelassen werden. Ergänzend gibt es Informationen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei hitzebedingten Notfällen sowie zum richtigen Verhalten bei hoher Waldbrandgefahr. Das Ernährungsforum informiert darüber, wie eine geeignete Ernährung an heißen Tagen zum Wohlbefinden beitragen kann.

Klimaanpassung und städtische Maßnahmen

Neben dem Gesundheitsschutz stehen auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Mittelpunkt. Das städtische Gartenamt stellt das Förderprojekt „Zukunft Baden-Badener Kuranlagen“ vor und informiert darüber, wie Grünflächen an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Das Forstamt zeigt, welche Bedeutung der Wald für Klima und Lebensqualität hat und wie sehr er selbst von Hitze und Trockenheit betroffen ist. Die Stadtwerke Baden-Baden beraten zu Photovoltaik, während die Energieagentur Mittelbaden Informationen zu Energieeinsparung, Solarenergie und Möglichkeiten zur Reduzierung von Hitze in Wohnräumen bietet. Ein Energieberater steht für individuelle Fragen zur Verfügung. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg präsentiert zudem eine Ausstellung zum Verhalten verschiedener Materialien bei Hitze.

Beteiligung am Klimaanpassungskonzept

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt vor Ort an der Erstellung des kommunalen Klimaanpassungskonzeptes beteiligen. Mithilfe einer interaktiven Karte werden Hinweise zu Orten gesammelt, die besonders von Hitze, Starkregen, Dürre oder Stürmen betroffen sind. Außerdem können Ideen und Wünsche für weitere Anpassungsmaßnahmen eingebracht werden.

Bei ungünstiger Witterung wird die Veranstaltung in kleinerem Rahmen im Foyer der Ebene 5 im Rathaus, Marktplatz 2, durchgeführt.