Stadt geht gegen illegale Müllablagerungen vor und setzt auf Information

Baden-Baden. Die Stadt Baden-Baden hat erste Maßnahmen umgesetzt, um gegen illegale Müllablagerungen vorzugehen. An mehreren Glascontainer-Standorten wurden Kameras installiert. In den kommenden Wochen will die Stadt das Thema auch verstärkt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit aufgreifen und für die richtige Entsorgung von Abfällen sensibilisieren.

Stadtbild wird dadurch beeinträchtigt

Immer wieder werden Glascontainer-Standorte für illegale Müllablagerungen genutzt. Hausmüll, Altkleider und andere Abfälle werden neben den Containern abgeladen, obwohl sie dort nicht hingehören. Das beeinträchtigt das Stadtbild und verursacht zusätzlichen Aufwand für die Stadtreinigung.

„Wir haben angekündigt, dass wir das Thema konsequenter angehen. Jetzt setzen wir erste Maßnahmen um“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Jung. „Wir können nicht hinnehmen, dass Glascontainer-Standorte immer wieder zur illegalen Müllhalde werden. Deshalb verstärken wir die Kontrollen und gehen gegen Verstöße vor.“

Weitere Informationen

Die installierten Kameras sollen dazu beitragen, illegale Ablagerungen zu verfolgen. Die Videoüberwachung wird derzeit an vier ausgewählten Glascontainer-Standorten getestet, an denen wiederholt illegale Müllablagerungen festgestellt wurden. Die Standorte wurden gezielt anhand der bisherigen Erfahrungen und der festgestellten Problemlagen ausgewählt. Erste Bußgeldverfahren laufen bereits.
 
Um das Thema umfassend anzugehen, hat im Rathaus bereits ein erster Müllgipfel mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und weiteren Beteiligten stattgefunden. Dabei wurden die bestehenden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze besprochen. Eine weitere Besprechung ist bereits geplant, um die Überlegungen zu konkretisieren und weitere Schritte abzustimmen.

Neben Kontrollen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen setzt die Stadt auch auf Information und gemeinschaftliches Engagement. In den kommenden Wochen wird sie über ihre Social-Media-Kanäle und weitere Kommunikationswege verstärkt informieren. Für das Frühjahr sind darüber hinaus weitere Aktionen geplant, darunter auch gemeinsame Putzaktionen.