Stadtmuseum Baden-Baden

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Wer sich für die Geschichte Baden-Badens interessiert, sollte unbedingt einen Besuch im Stadtmuseum Baden-Baden im „Alleehaus“ in der Lichtentaler Allee einplanen. Zahlreiche Exponate vermitteln einen lebendigen Eindruck von den wichtigen und stadtbildprägenden Epochen der Kur- und Bäderstadt an der Oos.

Schwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie die Blütezeit als mondänes Weltbad im 19. Jahrhundert. In einem gläsernen Pavillon sind Statuen und weitere Bildhauerarbeiten von der Römerzeit bis zur Neuzeit zu sehen, darunter auch die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche. Münzen und Medaillen, historische Spielzeug und böhmische Gläser sind als Spezialsammlungen im Dachgeschoss ausgestellt.

Wechselnde Sonderausstellungen zu kultur- und ortsgeschichtlichen Themen ergänzen das Programm.

Das Erdgeschoss des Stadtmuseums. In der Mitte des Raumes stehen Ausstellungsstücke (Vasen).
Drei Glasvitrinen mit Porzellanschalen aus der Römerzeit. Im Hintergrund eine römische Rüstung.
Ein langer Gang im Obergeschoss. An der Wand hängt ein Plakat "Residenz der Markgrafen, ein Zeitstrahl stellt die verschiedenen Abschnitte der Geschichte dar.
Drei Glasvitrinen mit Ausstellungsstücken

2.000 Jahre Bade- und Kurtradition

Vom römischen Heilbad über die Residenzstadt der Markgrafschaft Baden bis zur Sommerhauptstadt Europas: Die ständige stadtgeschichtliche Ausstellung bietet einen Überblick über die 2.000-jährige Tradition Baden-Badens als Bade- und Kurort. Die heilkräftigen Thermalquellen bildeten seit römischer Zeit die Grundlage für die Entwicklung der Stadt. Im 19. Jahrhundert avancierte Baden-Baden zum mondänen Weltbad. Viele berühmte Persönlichkeiten suchten hier Zerstreuung oder das Glück am Spieltisch.

Die Geschichte des Stadtmuseums Baden-Baden

Dort, wo heute das sogenannte Alleehaus, das das Stadtmuseum Baden-Baden beherbergt, steht, lag einst ein Gutshof der Markgrafen von Baden, 1480 erstmals erwähnt. Das Gebäude erhielt im 19. Jahrhundert sein jetziges Aussehen. Die private Scherer-Stiftung erwarb die Jugendstilvilla 2002, um sie der Stadt als Domizil für das Museum zur Verfügung zu stellen.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 EUR
Kinder bis 6 Jahre: frei
Kinder ab 7 Jahre, Schüler, Studenten: 2 EUR
Familien: 9 EUR
ermäßigt: 4 EUR
Schulklassen: 20 EUR
Gruppen (10-20 Personen): 40 EUR
 
Führungsgebühr für Gruppen (zzgl. Eintritt):
 
Di. - Fr. während der Öffnungszeiten: 40 EUR
außerhalb der Öffnungszeiten: 50 EUR
Sa, So während der Öffnungszeiten: 50 EUR