Suchtprophylaxe bei Jugendlichen

Schriftzug auf dem steht: Mädchen SUCHT Junge

„Mädchen Sucht Junge“ ist ein Lernprojekt zur Suchtprävention für junge Leute ab 13 Jahren. Es berücksichtigt, dass sich Süchte bei Mächen und Jungen anders zeigen und auswirken. Es werden verschiedene Süchte wie Rauchen und Trinken, Medien und Körper (Bodykult) thematisiert. Über Fragen und kleine Geschichten kommen die Jugendlichen zum Nachdenken und in einen Austausch über ihre Einstellungen, Erfahrungen und Motive.

Schulklassen oder Jugendgruppen können sich dieses interaktive Spiel bei der Suchtbeauftragten des Stadtkreises ausleihen.


Ess-Störungen

Eine dünne junge Frau die sich im Spiegel betrachtet
(c)PIXELIO

Ess-Störungen sind brisant, da sie mit gravierenden Gesundheitsschäden einhergehen und sogar zum Tod führen können. In welcher Form sich die Ess-Störung auch immer äußert  als Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie) oder Ess-Sucht (Adipositas) meistens sind es seelische Gründe, die das Essverhalten entgleisen lassen.

Runder Tisch "Ess-Störungen"

Mitglieder der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung des Landkreises Rastatt und Stadtkreises Baden-Baden haben den Runden Tisch "Ess-Störungen" gegründet. Er hat zum Ziel, die in der Region bestehenden Möglichkeiten zur Behandlung von Ess-Störungen zu erfassen, zu vernetzen und bekannt zu machen.

Das Informationsblatt zu den Behandlungsmöglichkeiten bei Ess-Störungen liegt im Bürgerbüro der Stadt Baden-Baden und beim Gesundheitsamt des Landratsamts Rastatt in Rastatt und deren Außenstelle in Baden-Baden aus. Ebenso bekommen Sie den Flyer beim Amt für Familien, Soziales und Jugend (Kommunale Suchtbeauftragte), der Psychologischen Beratungsstelle sowie der Jugend- und Drogenberatungsstelle des Blv.


HaLT – Alkoholprävention für Jugendliche

Logo der Aktion HALT zur Alkoholprävention

Um frühzeitig Kinder und Jugendliche für die negativen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums zu sensibilisieren, beteiligt sich die Stadt Baden-Baden zusammen mit dem Landkreis Rastatt an dem bundesweiten Projekt "HaLT Hart am Limit".

Angebote des Projekts "HaLT"

Das Projekt "HaLT" bietet einerseits Kindern und Jugendlichen, deren Alkoholkonsum bereits jedes Limit überschritten hat (z.B. bei einer schweren Alkoholvergiftung im Krankenhaus) sowie den Eltern Unterstützung und Beratung an.

Andererseits trägt HaLT dazu bei, die Öffentlichkeit für jugendlichen Alkoholkonsum zu sensibilisieren. So gehören Präventionsvereinbarungen für den Ausschank alkoholischer Getränke an Jugendliche zwischen Festveranstaltern und Gastronomiebetreibern zu den Angeboten des Konzepts wie auch die Zusammenarbeit mit den Ämtern. Konkret bedeutet dies: Vereine, Diskotheken und Festveranstalter werden mit ins Boot genommen, an ihre Verantwortung erinnert und zur Mitarbeit aufgerufen.

HaLT – Hart am Limit ist ein Projekt, das betreut und begleitet wird durch die Kommunale Suchtbeauftragte der Stadt Baden-Baden, der Fachstelle Sucht Baden-Baden des Baden-Württembergischen Landesverbandes für Prävention und Rehabilitation und der Polizeidirektion Rastatt / Baden-Baden.

Finanziert wird das Projekt vom Förderverein Sicheres Baden-Baden e.V.


Realize It! - x-tra für Cannabiskonsumenten

Logo des Suchtprojekts Realize-it

"Realize it x-tra" ist ein Beratungsprogramm für Jugendliche unter 20 Jahren, die riskant bis schädlich Cannabis konsumieren.

Das kostenlose Programm richtet sich an junge Menschen, gegen die ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Bebtäubungsmittelgesetzes (BtMG) läuft und / oder die eine Weisung / Auflage seitens des Gerichts erhalten haben. Allerdings können auch ohne dass bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, Eltern ihre Kinder für das zweimonatige Programm anmelden.

Ziel ist neben der Reduktion oder Beendigung des Cannabiskonsums die Klärung von Problemen, die häufig damit in Zusammenhang stehen.