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Bertholdplatz
Umgestaltung Bertholdplatz.

Gut besuchte Bürgerinfo zeigt Details zur Umgestaltung des Bertholdplatzes

Besucher, Redner und Präsentation im Alten RatssaalBild vergrößern

Baden-Baden (26.11.2018). Im Sanierungsgebiet „Südliche Neustadt“ startet im Januar 2019 mit der Umgestaltung des Bertholdplatzes die erste Baumaßnahme im öffentlichen Raum. Die bisherige Ampelkreuzung am Bertholdplatz wird im Rahmen der Baumaßnahme zu einem Kreisverkehrsplatz umgestaltet. Zudem werden Teilbereiche der an den Platz angrenzenden Straßenräume saniert. Hierfür wird voraussichtlich eine Bauzeit von rund einem Jahr benötigt.

Fragen zum Verkehrsaufkommen, Halteverbotszonen und Einbahnstraßenregelungen

Bei der Bürgerinformationsveranstaltung am 22. November im Alten Ratsssaal des Rathauses wurden vom beauftragten Planungsbüro Mailänder aus Karlsruhe die Planungen zur Baumaßnahme erläutert und die einzelnen Bauphasen im Detail vorgestellt. Dabei wurde vor allem auch die Verkehrsführung hinsichtlich geplanter Umleitungsstrecken im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Bauphasen aufgezeigt.

Im Nachgang und auch schon während des Vortrags kamen bei den rund 100 anwesenden Bürgern zahlreiche Fragen auf. Diskutiert wurde unter anderem über das Verkehrsaufkommen in den an den Bertholdplatz angrenzenden Straßen, den Anlieferverkehr, aber auch eventuell einzurichtende Halteverbotszonen sowie über die Möglichkeit der Einrichtung von Einbahnstraßenregelungen in verschiedenen Straßen.

Größter Diskussionspunkt: Weinbergstraße

Größter Diskussionspunkt stellte dabei die Einmündung der Weinbergstraße auf die Lichtentaler Straße und die in diesem Bereich neu geplante Bushaltestelle auf der Lichtentaler Straße dar. Hier befürchteten die Bürger, dass das Linksabbiegen aus der Weinbergstraße auf die Lichtetaler Straße kaum möglich sein wird. Diese Besorgnis konnte vom Planungsbüro sowie vom Sanierungsträger GSE und den anwesenden Vertretern der Stadtverwaltung nicht gänzlich ausgeräumt werden.

Um diese letzte Unsicherheit in der Planung dennoch ausräumen zu können, wurde das Planungsbüro beauftragt, verkehrstechnisch und in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben zu prüfen, ob die Bushaltestelle ein Stück in Richtung Augustaplatz verschoben werden kann. So könnte ausgeschlossen werden, dass ein haltender Bus die Linksabbieger aus der Weinbergstraße blockiert. Nach Prüfung der Sachlage wird auf der Webseite der GSE und der Stadt über das Ergebnis informiert.