Stadtmuseum Baden-Baden

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Wer sich für die Geschichte Baden-Badens interessiert, sollte unbedingt einen Besuch im Stadtmuseum Baden-Baden im „Alleehaus“ in der Lichtentaler Allee einplanen. Zahlreiche Exponate vermitteln einen lebendigen Eindruck von den wichtigen und stadtbildprägenden Epochen der Kur- und Bäderstadt an der Oos.

Schwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie die Blütezeit als mondänes Weltbad im 19. Jahrhundert. In einem gläsernen Pavillon sind Statuen und weitere Bildhauerarbeiten von der Römerzeit bis zur Neuzeit zu sehen, darunter auch die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche.

Das Erdgeschoss des Stadtmuseums. In der Mitte des Raumes stehen Ausstellungsstücke (Vasen).
Drei Glasvitrinen mit Porzellanschalen aus der Römerzeit. Im Hintergrund eine römische Rüstung.
Ein langer Gang im Obergeschoss. An der Wand hängt ein Plakat "Residenz der Markgrafen, ein Zeitstrahl stellt die verschiedenen Abschnitte der Geschichte dar.
Drei Glasvitrinen mit Ausstellungsstücken

Sonderausstellung

Alte Zeichnung des Alten Schlosses in Ebersteinburg mit Blick auf Baden-Baden.

Landpartien Nordschwarzwald
Baden-Baden – Reise ins Weltbad

18. Mai 2019 bis 10. November 2019

Verfallene Ruinen aus vergangenen Jahrhunderten, einsame Waldtäler, Wasserfälle und ein pittoresk inmitten dieser Landschaft gelegenes Städtchen bedienen die Sehnsüchte der Menschen im Zeitalter der Romantik. Im frühen 19. Jahrhundert wird die traditionsreiche Bäderstadt Baden-Baden als Reiseziel neu entdeckt.

Zunächst mit der Kutsche, später mit Dampfschiff und Eisenbahn strömt ein internationales Publikum ins Oostal. Im Verlauf weniger Jahrzehnte entwickelt sich Baden-Baden zum mondänen Weltbad mit einer touristischen Infrastruktur, die mancher Großstadt zur Ehre gereichen würde.

Während der Saison übersteigt die Zahl der Gäste die der Einwohner um ein Vielfaches. Adel und Bürgertum, Regenten und Politiker, Maler, Musiker und Schriftsteller, Kokotten und Hasardeure – für sie alle wird der Besuch Baden-Badens zum Muss.

Der Vorbereitung der Reise ins Bad dient eine neue Art von Reiseliteratur: der Reiseführer, der praktische Hinweise zu Unterkünften und Verkehrsverbindungen enthält und gleichzeitig Orientierung über die touristischen Sehenswürdigkeiten bietet. Am Ende bleiben vom Urlaubsaufenthalt Eindrücke, Erinnerungen und die Souvenirs, die man auf der Kurpromenade in großer Vielfalt erwirbt.

2.000 Jahre Bade- und Kurtradition

Vom römischen Heilbad über die Residenzstadt der Markgrafschaft Baden bis zur Sommerhauptstadt Europas: Die ständige stadtgeschichtliche Ausstellung bietet einen Überblick über die 2.000-jährige Tradition Baden-Badens als Bade- und Kurort. Die heilkräftigen Thermalquellen bildeten seit römischer Zeit die Grundlage für die Entwicklung der Stadt. Im 19. Jahrhundert avancierte Baden-Baden zum mondänen Weltbad. Viele berühmte Persönlichkeiten suchten hier Zerstreuung oder das Glück am Spieltisch.

Die Geschichte des Stadtmuseums Baden-Baden

Dort, wo heute das sogenannte Alleehaus, das das Stadtmuseum Baden-Baden beherbergt, steht, lag einst ein Gutshof der Markgrafen von Baden, 1480 erstmals erwähnt. Das Gebäude erhielt im 19. Jahrhundert sein jetziges Aussehen. Die private Scherer-Stiftung erwarb die Jugendstilvilla 2002, um sie der Stadt als Domizil für das Museum zur Verfügung zu stellen.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 EUR
Kinder bis 6 Jahre: frei
Kinder ab 7 Jahre, Schüler, Studenten: 2 EUR
Familien: 9 EUR
ermäßigt: 4 EUR
Schulklassen: 20 EUR
Gruppen (10-20 Personen): 40 EUR
 
Führungsgebühr für Gruppen (zzgl. Eintritt):
 
Di. - Fr. während der Öffnungszeiten: 40 EUR
außerhalb der Öffnungszeiten: 50 EUR
Sa, So während der Öffnungszeiten: 50 EUR