Karlsbad (Karlovy Vary)

Herbstliche Panoramaaufnahme der Stadt Karlsbad.
(c) Stadt Karlsbad
Panoramaaufnahme der Stadt Karlsbad.
(c) Stadt Karlsbad
Marktkolonnade Karlsbad.
(c) Stadt Karlsbad
Prächtiger weißer Pavillon in einem Stadtgarten
Parkbrunnenkolonnade

Die böhmische Stadt Karlsbad (tschechisch: Karlovy Vary), nahe der deutschen Grenze gelegen, ist seit 1998 Partnerstadt von Baden-Baden. Zusammen mit den kleineren Kurorten Marienbad und Franzensbad bildet sie das böhmische Bäderdreieck.

Sie ist berühmt für ihre zwölf heißen Quellen, für ihre Trinkkuren und Heilbäder. Die berühmteste Thermalquelle, der sogenannte Sprudel bildet eine Fontaine von 15 Metern Höhe. Der international bekannte Kurort hat viele Gemeinsamkeiten mit Baden-Baden: Die Thermalquellen, viele sehenswerte, aufwändig restaurierte Häuser aus dem 19. Jahrhundert, geprägt von Jugendstil und Historismus, eine Pferderennbahn sowie einen Golfplatz. Und nicht zuletzt einen Aussichtsturm hoch über der Stadt: Die Diana mit 547 Metern ü.NN. Rund um Karlsbad erstrecken sich 2.200 Hektar Kurwälder. Für die Gäste aus aller Welt gibt es eine große Anzahl an Unterkünften: Vom erstklassigen 5-Sterne-Hotel bis zur gemütlichen Familienpension. Traditionsreiche Gasthäuser bieten böhmische Küche.

Kunst und Kultur prägen das Stadtleben

Mehrere Männer traditionell gekleidet spielen auf einer Parada mit ihren Trommeln. Im Hintergrund mehrere Fahnenschwenker.
Marktkolonnade Karlsbad.
Prächtiger weißer Pavillon
Panorama der Stadt Karlsbad. Im Vordergund ist die Statue eines Geißbocks zu sehen.

Doch Karlsbad ist nicht nur Kurort sondern auch Kulturstadt. Die ansprechende Architektur, die Naturschönheiten und jahrhundertealte Kurtradition ziehen zahlreiche Künstler nach Karlsbad. Das Sinfonieorchester, gegründet 1835, zählt zu den ältesten in Europa.

Spezialitäten aus Karlsbad sind die berühmten Oblaten, der Kräuterlikör Becherovka, dessen Rezeptur ein deutscher Apotheker erfunden hat, sowie böhmisches Glas uns Porzellan.