Kommunales Kino

Kino Cineplex am EuropakreiselBild vergrößern

Anspruchsvolle Filme für Kinoliebhaber

Jeden ersten Mittwoch im Monat zeigt das Kulturbüro ausgewählte Filme für den anspruchsvollen Kinofreund. Es werden unter den aktuellen Neuerscheinungen Spielfilme ausgewählt, die sich jenseits des Mainstream mit gesellschaftlichen, politischen oder auch historischen Themen befassen.

Die Filme der Reihe "Kommunales Kino" werden im Cineplex Kino am Europakreisel, Ortenaustr. 14, 76532 Baden-Baden, gezeigt.

Filmbeginn ist jeweils um 15 Uhr, 17.30 Uhr und 20 Uhr.
Eintritt: 5 EUR. Kartenreservierung unter Tel.: www.cineplex.de/baden-baden/ oder direkt an der Kinokasse.

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Kommunales Kino im Februar

Plakat zum Film "In der Nacht des 12.". Es zeigt eine junge Frau mit roter Jacke.Bild vergrößern
© Ascot Elite Filmverleih GmbH

Das Kommunale Kino zeigt am Mittwoch, 1. Februar, das Thriller-Drama „In der Nacht des 12.“ des Regisseurs Dominik Moll (Frankreich 2022; 115 Min.) Die Veranstaltungen sind um 15, 17.30 und 20 Uhr im Cineplex, Ortenaustraße 14. Der Eintritt beträgt 5 Euro, Tickets online unter www.cineplex.de/baden-baden/ oder an der Kinokasse.

Zum Inhalt: 12. Oktober 2016 in einer Kleinstadt der Alpen um 3 Uhr nachts: Ein Mädchen, allein unterwegs nach Hause. Später findet man ihre Leiche, kaum noch erkennbar, am Straßenrand. Zuständig für die Ermittlung ist die Kripo in Grenoble, wo am Abend zuvor Yohan als neuer Leiter der Einheit gefeiert wurde. Das Foto von der lebensfrohen jungen Frau, das Yohan in der Wohnung der Eltern sieht, lässt ihm keine Ruhe mehr, wird zur Obsession, obwohl sein Diensteifer und die ihm eigene Sensibilität sich um Ausgleich bemühen. Er und seine akribisch arbeitende Belegschaft stoßen auf verdächtiges Verhalten einiger Männer, die Claras Beliebtheit nutzten, deren Tod ihnen aber völlig gleichgültig ist.

Claras beste Freundin stellt dann in einem bewegenden Gespräch mit Yohan die entscheidende Rückfrage über die Gewaltpotenz der Männer. Bei der Kripo stapeln sich die Protokolle. Weiterhin kein Täter. Marceau, dem Kollegen und Freund Yohans, reißt der Geduldfaden. Und das Velodrom, wo Yohan in der Freizeit allein auf dem Rad Runden dreht, wird zur Metapher seiner Frustration. Drei Jahre später nimmt sich eine Staatsanwältin die Akte Clara erneut vor. Die Frage nach dem Täter bleibt ungelöst. Und dennoch kein düsteres Ende?

Als Vorlage dient dem in Baden-Baden aufgewachsenen Regisseur und Drehbuchautor Dominik Moll ein wahrer Fall aus einem Buch von Pauline Guéna. Dies und eigene Beobachtungen während einer Woche bei der Kripo in Grenoble inspirieren ihn zu diesem ungewöhnlichen spannenden Krimidrama mit Tiefgang! Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren.