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Oberbürgermeisterin Margret Mergen im Gespräch mit den jungen Müttern beim Erste-Hilfe-Kurs im Flüchtlingswohnheim. Im Hintergrund üben Flüchtlinge die Wiederbelegung an einer Puppe.
Oberbürgermeisterin Margret Mergen im Gespräch mit den jungen Müttern beim Erste-Hilfe-Kurs im Flüchtlingswohnheim. Im Hintergrund üben Flüchtlinge die Wiederbelegung an einer Puppe.

Margret Mergen besucht Flüchtlingswohnheim

Baden-Baden (13.11.2018). Oberbürgermeisterin Margret Mergen tauschte sich im Flüchtlingswohnheim „Im Rollfeld 1“ mit Bewohnern und Mitarbeitern aus. Anlass war ein Ersthelferkurs für junge Mütter.

Insgesamt bot der Arbeiter-Samariter-Bund bisher zwei solcher Ersthelferkurse an, ein dritter Kurs ist vorgesehen. Der erste Kurs war Mitte Oktober im Flüchtlingswohnheim in der Waldseestraße. Gespendet wurden die Kurse durch die Firma Biologische Heilmittel Heel. An den Kursen nahmen 10 bis 15 Frauen teil. Für die teilnehmenden Mütter wurde eine Kinderbetreuung angeboten. Über diese Spende wurden auch schon Ersthelfer-Ausbildungen für Geflüchtete finanziert.

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Viele Flüchtlinge sprechen bereits verhältnismäßig gut deutsch. Im Gespräch mit Mergen sprachen die Bewohner über ihre angestrebten Berufsausbildungen und weitere KiTa-Plätze. Gerade die Familien und Mütter mit Kind oder Kindern wünschten sich weniger beengte Verhältnisse in den Wohnheimen. Für Flüchtlinge, die bereits einer festen Arbeit nachgehen, ist das Finden einer Wohnung nicht einfach.

Derzeit leben in den städtischen Wohnheimen 875 Flüchtlinge, zwei Drittel davon sind männlich. 245 Personen haben Arbeit, rund 230 Personen erhalten Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und rund 400 Personen erhalten Hilfen über das Jobcenter. Nicht wenige besuchen Deutschkurse in der Volkshochschule oder haben diese samt Integrationskurs bereits abgeschlossen. Anteilmäßig kommen die meisten Flüchtlinge mit 165 Personen aus Syrien, 142 aus Nigeria und 109 aus dem Irak.