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Helmut Oehler (links) und Günter Heller zerschneiden ein rotes Band
Helmut Oehler (links) und Günter Heller nehmen die neue zentrale Netzleitstelle der Stadtwerke in Betrieb – ein wichtiges Glied der Versorgungssicherheit im Stadtkreis.

Stadtwerke: Neue Netzleitstelle in Betrieb

Baden-Baden (01.02.2019). Es hat sich gelohnt, betonte Geschäftsführer Helmut Oehler: „Die Stadtwerke haben die zentrale Netzleitstelle in der Waldseestraße auf den modernsten Stand gebracht.“ 230.000 Euro hat Oehler im Interesse der Versorgungssicherheit in die Hand genommen. Oehler nahm die Anlage gemeinsam mit dem kaufmännischen Leiter Günter Heller offiziell in Betrieb.

Das Herz von Baden-Baden

Gäbe es keine zentrale Netzleitstelle (ZNL), könnten in Baden-Baden schnell die Lichter ausgehen, kein Gas mehr strömen oder die Wasserleitungen trocken sein. Die neue Anlage löst die aus dem Jahr 1981 stammende ZNL ab, die zwar immer wieder modernisiert, jetzt aber technisch an ihre Leistungsgrenze kam.

Neben dem Überwachen der klassischen Bereiche Gas, Wasser und Strom erfüllt die ZNL zudem einige weitere wichtige Aufgaben, so das Überwachen des Michaelstunnels. Auch das Steuern der Merkurbergbahn ist von der Waldseestraße aus möglich und vieles mehr.

365 Tage im Jahr in Betrieb

Die ZNL ist rund um die Uhr 365 Tage im Jahr in Betrieb. Tagsüber ist sie mit zwei Mitarbeitern besetzt, in den Nachtschichten mit eine Person. Bei etwaigen Störfällen kann sie umgehend eingreifen, die zehnköpfige Mitarbeiterbereitschaft alarmieren und den Schadensfall so weit wie möglich lokalisieren.

Harald Brill kennt die Anlage bestens. Er ist für die Informations- und Kommunikationstechnik innerhalb der Stadtwerke zuständig. Die neue ZNL sei das Herz Baden-Badens, betont er: „Hier laufen alle Drähte zusammen.“ Die ZNL bestehe aus zwei parallel geschalteten Systemen, sodass eines immer in Betrieb ist, wenn das andere einmal ausfallen sollte. Ein angegliedertes Notstromaggregat sorge zudem dafür, dass die ZNL im Falle eines Falles immer mit Strom versorgt sei.