Pressearchiv

Gruppenbild: Vertreter der Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee
Gemeinsam auf dem Weg zum Rathaus 4.0 - Vertreter der Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee bringen die Digitalisierung in Ihren Kommunen voran.

Digitaler Kommunalverbund „re@di“ treibt Digitalisierung voran

Baden-Baden (17.06.2019). Digitalisierung in rasanter Geschwindigkeit bringt große Veränderungsprozesse in unserer Gesellschaft mit sich. Dies stellt insbesondere auch die Kommunen in der künftigen Gestaltung von bürgerfreundlichen und bedarfsorientierten Serviceangeboten und Geschäftsprozessen vor eine Vielzahl von Herausforderungen.

Um dem digitalen Wandel besser zu begegnen, haben sich die Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee nun zu einer Interkommunalen Zusammenarbeit IKZ re@di - regional.digital zusammengeschlossen.

Fünf Projektgruppen zu fünf Themen

Moderiert und beratend begleitet durch die Freiburger Agentur Bächle & Spree, initiierte der Kommunalverbund bei dem mittlerweile dritten Treffen Anfang Juni Projektgruppen zu fünf Themen, in denen fortan gemeinsam und arbeitsteilig Meilensteine erschlossen werden sollen.

Mit den Projektgruppen werden Grundlagen der Digitalisierung angegangen, die eigenständig in den einzelnen Kommunen nur schwer umzusetzen wären. Deshalb setzen die Vertreter der Städte auf Synergieeffekte und Arbeitsteilung ohne den lokalen Aspekt der Digitalisierung zu vernachlässigen.

Zu den Themen:

In den Projekten E-Akte und Digitaler Rechnungslauf steht vor allem der Informationsaustausch im Vordergrund, um eine möglichst rasche digitale Grundstruktur in den Verwaltungen zu schaffen. Das Projekt Online-Bürgerservice solle vor allem die Digitalisierung von Serviceprozessen beschleunigen, verbunden mit der Frage, wie die Kommunen auch über OZG-Prozesse (Online-Zugangsgesetzt) hinaus handlungsfähig sein können.

Weitere Themen sind eine Online-Plattform für Vereine und bürgerschaftliches Engagement sowie die Projektgruppe „Infrastruktur Sensorik“. Sie soll eine ganzheitliche, lokale und regionale Grundlage schaffen, um das Internet – of-Things, also die Infrastruktur für die smarte Stadt, aufzubauen.

Projektarbeit begonnen

Mit diesem Treffen begann nun die konkrete Projektarbeit. Bis zum Sommer möchten die Teilnehmer erste Grundlagen erarbeiten, um dann Schritt für Schritt Maßnahmen umzusetzen. Neben der konkreten Projektarbeit wollen die Kommunen aber auch fortwährend den Informationsaustausch intensivieren, um sich in der lokalen Strategieaufstellung gegenseitig zu befruchten.