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Vinzenz Wienk-Borgert, Alexander Uhlig und Markus Selig auf der erneuerten Kreithgrabenbrücke (von links)
Vinzenz Wienk-Borgert, Alexander Uhlig und Markus Selig auf der erneuerten Kreithgrabenbrücke (von links)

Brücke und Weg am Kreithgraben freigegeben

Baden-Baden (14.05.2020). Erster Bürgermeister Alexander Uhlig hat den neuen Rad- und Fußweg entlang des Kreithgrabens und die neue Kreithgrabenbrücke freigegeben. Mit der Realisierung der beiden Projekte wurde die „Grüne Einfahrt“ verlängert und die Verkehrsführung der Bustrasse optimiert.

Bernd Angstenberger und Alexander Uhlig geben den neuen Rad- und Fußweg frei (von links).
Markus Brunsing und Alexander Uhlig fahren mit Fahrrädern auf dem neuen Rad- und Fußweg (von links).

Details zum neuen Rad- und Fußweg

Markus Brunsing und Bernd Angstenberger vom städtischen Fachgebiet Park und Garten erläuterten die Details zum neuen Rad- und Fußweg. Der Weg bindet den Wörthböschelpark und die Stadtmitte unabhängig vom Straßenverkehr an den Bahnhof in Oos und an die Unterführung in Richtung Oos-West an. Der Fuß- und Radweg führt entlang des vorhandenen naturnahen Gehölz- und Ufervegetationsbestands auf der alten Stadtbahntrasse bis zur Kreithgrabenbrücke.

Im Gegensatz zur bisherigen intensiveren Gestaltung der „Grünen Einfahrt“ bleibt in diesem Abschnitt der vorhandene umfangreiche Gehölzbestand als naturnaher Gehölzsaum entlang des Kreithgrabens erhalten. Die Baukosten für die 250 Meter lange und drei Meter breite Wegestrecke betrugen rund 310.000 Euro. Die Maßnahme wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe in das Förderprogramm zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs aufgenommen und wird mit 109.000 Euro gefördert.

Tragfähigkeit der Brücke auf 60 Tonnen erhöht

Der neue Rad- und Fußweg mündet in den Bahnweg. Dort gab Uhlig gemeinsam mit Markus Selig und Vinzenz Wienk-Borgert vom städtischen Fachgebiet Tiefbau die erneuerte Kreithgrabenbrücke frei. Die Erneuerung war notwendig, da die Busse der Stadtwerke vom neuen Busdepot aus zum Bahnhof fahren.

Die bisherige Brücke hatte eine Tragfähigkeit von zwölf Tonnen. Diese wurde nun auf 60 Tonnen erhöht. Darüber hinaus wurde die Brücke um etwa sechs Meter verbreitert und leicht verschoben und gedreht. Die Kosten der Brücke belaufen sich auf 600.000 Euro, wovon 190.000 Euro durch eine Förderung des Regierungspräsidiums Karlsruhe gedeckt sind.