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Drei Bioabfall-Tüten der Stadt Baden-Baden.

Umwelttipps zum Thema Maden in der Biotonne

Baden-Baden (27.07.2020). In den Sommermonaten kann es zu Geruchsbelästigung und Madenbildung in der Biotonne kommen. Fliegen, die vom Geruch der Bioabfälle angezogen werden, legen ihre Eier, aus denen sich die Maden entwickeln, in die Bioabfälle wie beispielsweise gekochte Essensreste, Fleisch-, Fischreste, Obst- und Gemüsereste. Oft gelangen die Eier bereits in der Küche in die Essensreste.

Was kann dagegen getan werden?

Ratsam ist es, so die städtischen Abfallberater, in den Sommermonaten das Sammelgefäß in der Küche täglich zu leeren. Zusätzlich zur Verwendung der Bioabfalltüten, die jeder Baden-Badener Haushalt über Gutscheine am Umweltkalender kostenlos erhält, ist es sinnvoll, in den heißen Sommermonaten die Küchenabfälle gut in Zeitungspapier einzuwickeln – das bindet die Feuchtigkeit und vermindert die Geruchsbildung. Die Abfallberater bitten aber darum, kein Papier von Illustrierten oder Hochglanzbroschüren zu verwenden.

Weitere Informationen

Auch in der Biotonne vor dem Haus kann die Feuchtigkeit mit Eierkartons und zusätzlichem Zeitungspapier zwischen den Bioabfällen aufgesogen werden. Das Sammelgefäß in der Küche und die Biotonne sollten zudem regelmäßig gereinigt werden.

Da warmes und feuchtes Klima die Madenbildung begünstigt, ist es ratsam die Biotonne an einen kühlen und schattigen Platz zu stellen. Fragen beantworten die Abfallberater unter den Rufnummern 07221 93-28 28 und 93-28 27.