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Bürgermeister Kaiser mit den neuen Mitbürgern
Bürgermeister Roland Kaiser gratulierte den neuen Mitbürgern zur deutschen Staatsangehörigkeit.

Einbürgerungsfeier

Baden-Baden (02.10.2020). Zur diesjährigen Einbürgerungsfeier begrüßte Bürgermeister Roland Kaiser rund 20 Mitbürger im Alten Ratssaal und gratulierte ihnen zur deutschen Staatsangehörigkeit. Die geltenden Hygieneregeln ließen in diesem Jahr nur einen kleinen Personenkreis zum Festakt zu.

Insgesamt rund 100 Personen eingebürgert

Insgesamt waren seit der Feier im Vorjahr rund 100 Personen eingebürgert worden, deren Anträgen stattgegeben worden war und die den umfangreichen Anforderungskatalog des Staatsangehörigkeitsgesetzes erfüllt hatten. Die größten Anteile fielen auf Einbürgerungsbewerber aus Rumänien, Kroatien, Russland und Polen. In seiner Ansprache ging Bürgermeister Kaiser auf die zeitliche Nähe der Feierstunde zum Nationalfeiertag ein, an dem seit 30 Jahren die Deutsche Einheit gefeiert wird und die Teilung Deutschlands überwunden wurde. Er machte deutlich, dass kultureller Reichtum auf dem Einfluss von Zugewanderten beruhe. Baden-Baden stehe in seiner Internationalität für historisch erfolgreiche Integrationsprozesse und kulturelles Erbe.

Bürgermeister Kaiser hob zum Ende seiner Ansprache die Bedeutung des Grundgesetzes als fundamentalste Basis des Zusammenlebens aller Menschen in Deutschland hervor: „Dort sind die Grundprinzipien unserer Gesellschaft und des friedlichen Zusammenlebens manifestiert. Die Achtung und der Schutz der Menschenwürde bilden die Grundlage der deutschen Rechtsordnung, zu der sich die deutschen Neubürgerinnen und Neubürger ausdrücklich bekennen und damit zeigen, dass Deutschland zu ihrer Heimat geworden ist.“ Er appellierte an die Eingebürgerten, von ihrem mit der Staatsangehörigkeit erworbenen Recht auf politische Mitgestaltung Gebrauch zu machen und ihr Wahlrecht auszuüben.

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Die städtische Integrationsbeauftragte Hanna Panther brachte in ihrer Ansprache ihre Freude zum Ausdruck und warb bei den Eingebürgerten, sich in Integrationsprojekten einzubringen, da sie die besten Botschafter seien. Sie verdeutlichte am Beispiel der Wiedervereinigung, wie wichtig das Zusammenwachsen der Gesellschaft und das Schaffen eines Wir-Gefühls ist. Sie lud alle Teilnehmenden der Einbürgerungsfeier ein, die derzeit stattfindenden Interkulturellen Wochen mit ihrem vielfältigen Programm zu besuchen.

Im Rahmen der Feierstunde, zu der auch einige Mandatsträger und Ehrengäste gekommen waren, überreichte Bürgermeister Kaiser drei Herren und einer Dame die Einbürgerungsurkunde. Sie stammten aus Tunesien, Ungarn, dem Iran und Serbien. Die Feierstunde endete würdevoll mit dem gemeinsamen Sprechen der Nationalhymne. Beim anschließenden Umtrunk blieb Gelegenheit für den Austausch der internationalen Gäste.

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