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Gruppenfoto: Die Teilnehmenden des Filmprojekts.
Und Action: Die Teilnehmenden des Filmprojekts „Meine Jugend im Rebland – und dann kam Corona“.

„Meine Jugend im Rebland“ – Film ist jetzt online

Baden-Baden (02.09.2021). Unter dem Motto „Meine Jugend im Rebland – und dann kam Corona“ haben acht Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 13 Jahren in den Sommerferien einen Film gedreht. Der Film sowie einige Eindrücke vom Dreh können nun auf der Website des Kinder- und Jugendbüros (www.kijub-baden-baden.de/filmprojekt-in-der-lila-villa) sowie auf der Internetseite der Stadtbibliothek angesehen werden.

Unterstützung durch erfahrene Filmemacher

Ausgerüstet mit Profi-Equipment wurden sie dabei von den erfahrenen Filmemachern Norbert Wöller und Peter Sürth begleitet und unterstützt, sodass die kreativen Ideen der jungen Teilnehmer in die Tat umgesetzt werden konnten. Dabei waren sie nicht nur die Autoren ihres eigenen Drehbuchs, sondern auch die Schauspieler, Regisseure sowie Kamerafrauen und –männer.

Das Projekt, eine Kooperation des Jugendtreffs Rebland und der Stadtbibliothek, gefördert durch "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung", vom Deutschen Bibliotheksverband und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, hätte ursprünglich bereits 2020 stattfinden sollen. Durch die derzeitige Corona-Situation wurde dies jedoch verhindert.

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben

Als es nun endlich möglich war, wurde das Projekt genutzt, um den Kindern und Jugendlichen eine Stimme zu geben. Die Pandemie hat vieles verändert. Schulen wurden geschlossen, Freunde konnte man nur noch beim Spazierengehen mit Abstand oder über den Bildschirm sehen, Hobbys konnten nicht mehr ausgeübt werden, Urlaube fielen aus. All das ist bekannt, doch wie geht es den Jugendlichen damit?

Zu Beginn der Woche sammelten die Teilnehmenden zunächst wie sie die Corona-Zeit erlebt haben und was ihnen besonders gefehlt hat. Nach einer kurzen Technik-Einführung und der Besprechung, wie die Ideen umgesetzt werden können, wurde dann auch schon mit dem Drehen losgelegt. Dabei versetzte der Green Screen die Kinder für einige Szenen beispielsweise an Orte, an denen sie gerne gewesen wären: ins Stadion, in den Freizeitpark oder an den Strand.

Eindrucksvolle Teamarbeit der Teilnehmenden

Während der Drehs war höchste Konzentration gefragt, doch der anschließende Applaus, wenn eine Szene im Kasten ist, spiegelte nicht nur die erfolgreichen Aufnahmen wider, sondern auch die eindrucksvolle Teamarbeit der Teilnehmenden. Natürlich durfte auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Die Mittagspausen wurden gerne zum Tischkickern gegen Treffleiter Michael Braun oder zum Billardspielen genutzt.

Abgeschlossen wurde die Woche mit der Präsentation des großartigen Ergebnisses: der zwölfminütige Film gibt Einblick in die Welten der jungen Teilnehmer in den vergangenen anderthalb Jahren und steht für die Notwendigkeit, Kindern eine Stimme zu geben, sie ihre Kreativität ausleben zu lassen und sie beim Verarbeiten des Erlebten zu unterstützen.