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Aufgestelltes Buch über die Lieblosigkeit. Im Hintergrund eine Mauer mit Grünpflanze.
©Stadtbibliothek Baden-Baden

Buch des Monats: Lieblosigkeit macht krank

Baden-Baden. Der Spiegel-Bestseller des renommierten Neurobiologen zeigt auf, dass die meisten körperlichen und seelischen Krankheiten von uns Menschen darauf beruhen, dass wir aufgrund vorherrschender Erziehungsmuster zu sehr den Erwartungen und Bewertungen anderer entsprechen sollen und wollen. Das unterdrückt unser Empfinden für das, was uns gut tut und das, was uns schadet.
Um gesünder leben zu können empfiehlt Hüther, liebevoller mit uns selbst umzugehen und dadurch mehr zum „gestaltenden Subjekt“ zu werden. Dabei geht es ihm nicht um Egoismus oder Selbstverwirklichung im üblichen Sinne, sondern eher um eine Verbundenheit mit dem eigenen „inneren Kind“ und dem, was uns als Person begeistert und lebendig macht. Erst durch diese Verbundenheit kann man sich selbst (wieder) richtig spüren, Alarmsignale des Körpers und der Seele wahrnehmen und damit Krankheiten vorbeugen sowie das Zusammenleben mit anderen erleichtern.
Manchmal sind die vielen Wiederholungen seiner Kernaussagen vielleicht etwas ermüdend, prägen sich dadurch aber auch gut ein.
Ein wichtiges Buch für alle, die gerne gesund leben und gut mit anderen umgehen möchten, aber auch für Eltern, Pädagogen, Politiker und Führungskräfte.

Das Buch "Gerald Hüther: Lieblosigkeit macht krank" finden Sie bei uns im Online-Katalog
Ein Buchtipp von Sylvia Meermann.