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Standesamt meldet 2028 Geburten

Baden-Baden (04.01.2021). Das Standesamt Baden-Baden hat wieder seine jährliche Statistik vorgelegt. Wie in den Vorjahren ist die Zahl der Geburten 2021 erneut gestiegen. Mit 2028 Geburten wurde die Zahl aus dem Jahr 2020 um 145 überschritten. Dies ist allerdings vor allem auf die Schließung der Rastatter Geburtenstation zurückzuführen.

Geburtenstatistik

2021 2028
2020 1883
2019 1602
2018 1418
2017 1326

Der Trend geht weiterhin nach oben. Wie im vergangenen Jahr hat dies allerdings einen besonderen Grund: Die wegen der Corona-Pandemie im März 2020 geschlossene Geburtshilfe-Abteilung des Rastatter Krankenhauses wurde im Jahr 2021 nicht wieder geöffnet. Nach Beschlüssen des Gemeinderats der Stadt Baden-Baden und des Kreistags des Landkreises Rastatt soll dies auch dauerhaft so bleiben und die Geburtshilfe künftig am Klinikstandort in Baden-Baden-Balg konzentriert werden. Kinder werden jedoch in der Stadt angemeldet, in der sie geboren wurden, unabhängig vom Wohnort der Eltern.

2021 kamen 488 Kinder von in Baden-Baden wohnenden Eltern zur Welt. Im Jahr 2020 waren es 450.

Die häufigsten Vornamen

Für ihre Neugeborenen wählten die Eltern im vergangenen Jahr am häufigsten die Vornamen Ben, Noah und Liam. Emilia, Lea und Marie waren die begehrtesten Namen bei den Mädchen. Jeweils 17-mal beurkundete das Standesamt die Namen Ben und Noah als beliebtesten Jungennamen. 24-mal galt es den Namen Emilia einzutragen. Bei den Jungen folgen Liam (16-mal), David (14), Elias und Paul (je 13) sowie Jonas und Samuel (je 12). Bei den Mädchen folgen der Spitzenreiterin die Namen Lea (19), Marie (15), Luisa (14) sowie Ella und Mia (je 13).

Der bundesweite Trend zu kurzen Vornamen setzt sich auch in Baden-Baden weiter fort. 1208 Eltern gaben ihrem Kind einen Vornamen, 745 Kinder haben zwei Vornamen und 55 Kinder erhielten mehr als zwei Vornamen. Insgesamt erblickten 1012 Jungs und 1016 Mädchen das Licht der Welt.

Eheschließungen, Sterbefälle und Kirchenaustritte

  2021 2020
Eheschließungen 346 342
Sterbefälle 1260 1134
Kirchenaustritte 503 376

352 Bürger verließen die römisch-katholische Kirche und 142 Bürger die evangelische Kirche. Neun Personen traten aus anderen Glaubensgemeinschaften aus.