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Beitragsreihe zum Zensus 2022: Werden meine Daten ausreichend geschützt? (Teil 5)

Baden-Baden (27.04.2022). Bei den Befragungen zum Zensus, der ab Montag, 16. Mai, durchgeführt wird, spielt das Thema Datenschutz im Zusammenhang mit personenbezogenen Fragen eine überaus wichtige Rolle. Der Zensus 2022 hält datenschutzrechtliche Bestimmungen ausdrücklich ein und wahrt das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Darüber hinaus versichern die Behörden, dass alle Daten geschützt sind.

Die gesetzlichen Grundlagen verbieten es zum Beispiel, erhobene Daten an andere Behörden oder Institutionen wie etwa Finanz-, Sozial- oder Bürgerämter weiterzugeben. Außerdem müssen die örtlichen Erhebungsstellen personelle, organisatorische und räumliche Maßnahmen vornehmen, um die Zensus-Erhebungsstelle von anderen Organisationseinheiten der Kommunalverwaltung zu trennen. Diese Abschottung dient ebenso dem Schutz der Daten.

Bestmöglich vor Hacking-Angriffen und Datenlecks geschützt

„Die Daten des Zensus 2022 werden darüber hinaus bestmöglich vor Hacking-Angriffen und Datenlecks geschützt. Die Verfahren technischer und organisatorischer Art werden regelmäßig evaluiert und entsprechen den neusten technischen Sicherheitsstandards.

Das Gesamtprojekt Zensus 2022 wird von den Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder begleitet und setzt die Standards und Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) um. Für jede Datenübermittlung gelten die höchsten Sicherheitsanforderungen. Die Daten sind aus diesem Grund bestmöglich davor geschützt, von Unbefugten gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden zu können“, so die Stadtverwaltung.

Weitere Informationen

Die Erhebungsstelle Zensus 2022 der Stadt Baden-Baden ist zu erreichen unter Telefon 07221 93-18 59 0 oder per E-Mail unter . Weitere Informationen zum Zensus 2022 gibt es auf der Homepage des Statistischen Landesamtes unter https://www.zensus2022.de/DE/Home/_inhalt.html.

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