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Gruppenfoto vor der Bühne.
Foto: Christiane Haumann-Frietsch

Richard-Wagner-Gymnasium feiert seine Abiturienten

Baden-Baden (21.07.2022). Die diesjährige Abiturfeier des RWGs fand im „Rantastic“ in Haueneberstein statt, das mit einem geschmackvoll eingerichteten Saal, festlich gedeckten Tischen und einer freundlichen Bewirtung die Gäste gebührend empfing. Schon beim Betreten des Festsaals war die harmonische Atmosphäre wahrzunehmen, die im Fortgang des Abends immer wieder in Reden und Gesprächen gelobt wurde.

Gute Laune und Stimmung im Saal

Die gute Laune und Stimmung im Saal erklärt sich allerdings am besten durch die Eigenschaften der Gastgeber. So beschreibt Schulleiter Matthias Schmauder in seiner Rede die Schüler als unglaublich nette Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und deren Gruppendynamik einfach stimmt. Damit ist gleichzeitig das Erfolgskonzept des Jahrgangs verraten, der mit einem Schnitt von 2,1 das Rekordergebnis des Vorgängerjahrgangs nochmals toppen konnte.

Eine reife Leistung zeigten die Schüler des RWGs damit sowohl in der Gesamtleistung als auch in den Einzelwertungen. Die folgenden elf Schüler trumpften mit einem Schnitt besser als 1,5 auf und bekamen dazu noch zahlreiche zusätzliche Preise: Katharina Bohne (1,0), Cara Debes (1,0), Frederik Sliwa (1,1), Robin Schulz (1,2), Joana Suchanek (1,2), Carolina Kambeitz (1,3), Sarah Ernst (1,3), Joy Consiglio (1,3), Amy Exner (1,4), Jewa Avdeev (1,4) und Amelie Schmitt (1,5).

Besondere Solidarität innerhalb des Jahrgangs

Spiegel unserer Zeit und auch der besonderen Solidarität innerhalb des Jahrgangs war die Scheffelpreisrede der Schülerin Carolina Kambeitz. Da sie selbst ans Corona-Bett gefesselt war, konnte sie ihre Rede nicht persönlich vortragen. Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernahm dankenswerterweise ihre Mitschülerin Lina König, die dies mit Bravour meisterte.

Carolina reflektierte kritisch und selbstbewusst die gesellschaftliche und weltpolitische Lage vor den Zeichen und Anforderungen der Krisen. Dieses anspruchsvolle Thema führte sie zu ihrem bodenständigen Appell, Lösungen in der Menschlichkeit zu finden, den Blick stärker auf die kleinen Gesten im Alltag zu werfen, solidarisch oder eben einfach nur nett zueinander zu sein.