Stadtmuseum Baden-Baden

Stadtmuseum mit VorplatzBild vergrößern

Künstlerinnenführung am 15. Mai 2022, 13 und 14 Uhr

Alisa Kossak vor ihren Werken. Bild vergrößern
Alisa Kossak vor ihren Werken.

Die Künstlerin Alisa Kossak führt durch ihre Ausstellung „No Time For Exhibitions (VIII)“, welche vom 30. April bis 10. Juli 2022 im Stadtmuseum Baden-Baden zu sehen ist.

In ihren Werken spielt Kossak mit unserer latenten Zeitknappheit. Erfahren Sie von ihr höchstpersönlich Hintergründe zum Konzept der Ausstellung und ihrer Beschäftigung mit dem Zusammenwirken von Kunstwerken, Betrachter/-innen, Umfeld und Ausstellungskonventionen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen an:

Wer sich für die Geschichte Baden-Badens interessiert, sollte unbedingt einen Besuch im Stadtmuseum Baden-Baden im „Alleehaus“ in der Lichtentaler Allee einplanen. Zahlreiche Exponate vermitteln einen lebendigen Eindruck von den wichtigen und stadtbildprägenden Epochen der Kur- und Bäderstadt an der Oos.

Schwerpunkte bilden das Baden und Kuren durch die Jahrhunderte sowie die Blütezeit als mondänes Weltbad im 19. Jahrhundert. In einem gläsernen Pavillon sind Statuen und weitere Bildhauerarbeiten von der Römerzeit bis zur Neuzeit zu sehen, darunter auch die spätgotischen Portalfiguren der Stiftskirche.

Das Erdgeschoss des Stadtmuseums. In der Mitte des Raumes stehen Ausstellungsstücke (Vasen).
Ausstellungsraum im Stadtmuseum
Ausstellungsraum im Stadtmuseum
Drei Glasvitrinen mit Ausstellungsstücken
Ausstellungsraum im Stadtmuseum mit Roulettetisch
Riesiges Wandbild im Stadtmuseum
Alte Vasen und Gläser in Rot und Gelb im Stadtmuseum
Statue eines Engels und eines älteren Paares im Stadtmuseum

2.000 Jahre Bade- und Kurtradition

Vom römischen Heilbad über die Residenzstadt der Markgrafschaft Baden bis zur Sommerhauptstadt Europas: Die ständige stadtgeschichtliche Ausstellung bietet einen Überblick über die 2.000-jährige Tradition Baden-Badens als Bade- und Kurort. Die heilkräftigen Thermalquellen bildeten seit römischer Zeit die Grundlage für die Entwicklung der Stadt. Im 19. Jahrhundert avancierte Baden-Baden zum mondänen Weltbad. Viele berühmte Persönlichkeiten suchten hier Zerstreuung oder das Glück am Spieltisch.

Die Geschichte des Stadtmuseums Baden-Baden

Das Stadtmuseum Baden-Baden ist aus den 1892 gegründeten „Städtischen historischen Sammlungen“ hervorgegangen. Heute umfasst sein vielseitiger Bestand weit mehr als 50.000 Objekte, darunter Gemälde, Graphiken, Skulpturen und Kunsthandwerk, welche von der über 2000-jährigen Geschichte und Bedeutung Baden-Badens zeugen.

Das Ausstellungshaus befindet sich inmitten der Lichtentaler Allee. An dieser Stelle lag einst ein Gutshof der Markgrafen von Baden, der 1480 erstmals erwähnt wurde. Das Haus, das im 19. Jahrhundert sein jetziges Aussehen erhielt, ist im Besitz der Scherer Stiftung, die es der Stadt seit 2004 als Domizil für das Stadtmuseum zur Verfügung stellt.

Eintrittspreise

Erwachsene: 5 EUR
Kinder bis 6 Jahre: frei
Kinder ab 7 Jahre, Schüler, Studenten: 2 EUR
Familien: 9 EUR
ermäßigt: 4 EUR
Schulklassen: 20 EUR
Gruppen (10-20 Personen): 40 EUR
 
Führungsgebühr für Gruppen (zzgl. Eintritt):
 
Di. - Fr. während der Öffnungszeiten: 40 EUR
außerhalb der Öffnungszeiten: 50 EUR
Sa, So während der Öffnungszeiten: 50 EUR